Sonntag, 20. November 2016

Staatsakt Mit Kardinal Schönborn




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Frau Nationalratspräsidentin Bures plante für November 2016 im Parlament den Staatsakt "Geste der Verantwortung" für ehemalige Heimkinder. Ursprünglich ohne Beisein der Kirche. Ein halbes Jahr ging es aber hinter den Kulissen hoch her, weil sich Kardinal Schönborn unbedingt als Staatsaktredner mit hineindrängen wollte, was er dann auch tat. Bevor ich darüber berichte, veröffentliche ich noch fogenden Brief. Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann von Niederösterreich, feierte, im Dezember 2016, anlässlich seines 70. Geburtstages, im Benediktinerstift Göttweig ein riesiges Geburtstagsfest mit 3000 Gästen. Vor diesem Fest habe ich ihm folgenden offenen Brief geschickt, wo ich u. a. auch Einiges über Kardinal Schönborns schrieb:

 

 

 

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Dr. Pröll!

 

 

Am 24.12.2016 werden Sie 70 Jahre alt (Gratulation) und eine Woche davor wird eine Geburtstagsfeier zu Ihren Ehren mit angeblich 3000 Gästen im Benediktinerstift Göttweig abgehalten, zu der auch Kardinal Schönborn kommen soll. Seit Jahrzehnten schon mache ich darauf aufmerksam (auch Sie), was so alles in diesem Stift an kriminellen Machenschaften passierte (und weiter passiert) und nie wurde etwas dagegen unternommen, sondern es wurde mit allen Mitteln und mit Hilfe der mächtigen politischen Freunde des Stiftes immer versucht, den Mantel des Schweigens darüber zu breiten und zu vertuschen.

 

 

Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. Als Kandidat (1974 – 1979) des Stiftes Göttweig sprang ich wegen dem Massenmissbrauchstäter Pater Hermann (dem späteren Kardinal Groer) von einem Stiftsturm in die Tiefe und zum Glück überlebte ich. Jahre später, man könnte fast sagen mich nachahmend, sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm in die Tiefe. Einer überlebte seinen Sprung nicht. Schon vor Jahren habe ich zu diesem Thema den Entwurf zu einem Filmdrehbuch mit dem Titel „Die fliegenden Mönche von Göttweig“ geschrieben. Ich machte schon 1975 (vermutlich auch als allererster) Groer in Göttweig zum Thema. Ich sprach auch extern mit vielen Leuten über Groers Treiben, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren (diese Liste ist lang). Doch für die Medienleute war das damals nicht interessant, denn Groer war ja nur ein unbekannter Religionslehrer. Es ist sehr schade, dass erst 20 Jahre später (1995) die ganze Sache offiziell bekannt wurde und nicht früher! Dennoch hat sich gar nichts geändert, denn wieder 10 Jahre später (2005) wird seither an Groers Todestag jährlich eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. weiter abgehalten und Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder; seit 2005 mache ich darauf jährlich aufmerksam. Vergebens, denn bis heute wurden am Grab des Kardinals bereits sehr viele Votivtafeln (Basis für eine Seligsprechung), die von dankbaren Gläubigen gespendet wurden, angebracht. Göttweig ist nach wie vor nicht bereit öffentlich dazu zu stehen, dass Groer Täter war, und sogar eine diesbezügliche Gerichtsklage von mir wurde abgewiesen. Kardinal Christoph Schönborn sagt erst vor ganz kurzer Zeit (14.9.2016) am Ende eines Interviews in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ unter dem Titel „Über moralische Gewissheit und Gedenken an seinen Vorgänger Dr, Groer“ führte auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“ Diese Fürsprecherei ist die Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung. Viele Fotos dazu sind auf meinen Blogs zu sehen.

 

 

Im November 2016 sagte Schönborn beim Heimkinderstaatsakt im Parlament: „Ich bitte um Vergebung. „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. Er betonte, dass die Kirche wissentlich Täter versetzt hat. Schon vor Jahren reichte ich bei der Wiener Staatsanwaltschaft eine 244seitige Anzeige gegen Kardinal Schönborn auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 ein. Die Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung sofort zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich da Schönborn so alles vorwerfe.

 

 

Die Rede von Kardinal Schönborn vor einem Monat im Parlament hätte aber so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert. Ich habe frühe Aufdecker dieser Sachen durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen geschadet und sie verleumdet. Dank Frau Nationalrätin Bures kann ich mich heute bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren, ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und auch straffällig gewesen ist.“  

  

 

Im Jänner 2004 (lange vor einer Klasnik-Komission) unterschrieb ich im erzbischöflichen Palais einen Schweigeldvertrag. Nachdem ich diesen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch und dieses unmoralische Täterschützen wird bis heute weiter forciert. Kardinal Schönborn gab seinerzeit auch folgende menschenverachtende Anweisung: „Mundtot machen ist auch totmachen“, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“

 

 

Der Sprecher von Kardinal Schönborn, Dr. Michael Prüller (Jurist und Journalist), diffamierte mich als klerikales Missbrauchsopfer erst 2015 öffentlich in der Tageszeitung Kurier. Hier ein kurzer Auszug aus dem Kurierartikel: „Enttäuscht zeigt sich Tfirst auch von Groërs Nachfolger, Kardinal Christoph Schönborn….. dessen Büro zahlte Tfirst im Jahr 2004 eine "Entschädigung" von 3.700 Euro ……. dafür musste er jedoch eine Schweigeklausel unterschreiben an die er sich freilich nicht hält ….. In der Erzdiözese Wien ist man über den Fall Tfirst gut informiert. Schönborn-Sprecher Michael Prüller: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3.700 Euro zahlten, noch nicht." Das Geld sei aus "sozialen Gründen" an Tfirst bezahlt worden. ……Die Vorwürfe, die er seinerzeit gegen verschiedene Priester erhoben habe, seien für die Erzdiözese "nicht nachvollziehbar" gewesen. Prüller gesteht aber: "Seit dieser Zeit sind wir, was unsere Verantwortung gegenüber den Missbrauchsvorwürfen betrifft, sehr viel selbstkritischer geworden." (Ende des Auszugs aus dem Kurierartikel).

 

 

Das ist ein völliger Schwachsinn, weil z. B. fast zwei Jahre vorher in einem Artikel im Standard mit dem Titel „Missbrauch und Kirche" über mich zu lesen war, dass mir Groer sehr nahe kam. Das Schweigegeld von Kardinal Schönborn bekam ich erst 2004. Es ist einfach schrecklich, dass der Kardinalsprecher dann im Februar 2015 und in aller Öffentlichkeit im Kurier behauptet, die Erzdiözese sei 2004 noch nicht über mich als Groeropfer informiert gewesen, wörtlich: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3.700 Euro zahlten, noch nicht."

 

 

Gegen Ende meiner erfolgreichen und jahrzehntelangen Arbeit an diesen Missbrauchssachen (das war ebenfalls Jahre vor der Klasnik-Kommission, die erst 2010 installiert wurde) startete ich in TVs meine ganz großen Aufrufe. 2004 in der ORF Sendung “Vera“ (2003 in der Sendung „taff“ schon in Deutschland), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Die Aufrufe waren so erfolgreich, dass immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen, und 6 - 7 Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Außerdem entstanden und entstehen bis dato unzählige Dokumentationen von Opfern über deren Leid, aber Konsequenzen bei Vertuschern gibt es nach wie vor keine und die Kommissionen sind absichtlich nicht sehr differenziert bei ihrer Arbeit vorgegangen.

 

 

Ich erlaube mir, anlässlich Ihrer Geburtstagsfeier in Göttweig, in aller Öffentlichkeit Ihren permanenten Schutz für das Stift Göttweig zu kritisieren. Vor Jahren haben Sie mir geantwortet, als ich Sie um die posthume Aberkennung des Ehrenzeichens für Groer ersuchte, dass es in meinen Mails an Sie ja nur um einen individuellen Schuldvorwurf gegen den Menschen Dr. Hans Hermann Groer gehe. Zur Klärung, ob dieser Vorwurf zu recht besteht, sind grundsätzlich bestimmte rechtsstaatliche Verfahren - insbesondere das strafgerichtliche Verfahren - vorgesehen. Gegen einen Verstorbenen kann kein Strafprozess mehr geführt werden. So gesehen wäre es aus der Sicht des Rechtsstaates jedenfalls sehr problematisch, wenn die Landesregierung eine bloße Anschuldigung zur Grundlage ihres Handels machen würde.

 

 

Am 20.5.2010, drei Wochen nach deren Entstehung, referierte ich vor der Klasnic-Kommission (allerdings nur vor einigen Mitgliedern), dass sie gegen das Benediktinerstift Göttweig sofort aktiv werden soll. Gar nichts wurde gemacht.  Ich dachte, es hat vielleicht damit zu tun, weil womöglich Frau Klasnic selber Landeshauptfrau der gleichen Partei wie Sie war, oder weil Frau Elina Garanca unter dem Titel "Klassik unter Sternen" in Göttweig immer große Stiftskonzerte gibt, ganz abgesehen davon, dass im Stift Göttweig immer die traditionellen Europaforen abgehalten werden, oder weil einer Ihrer Söhne beruflich für das Stift Göttweig im Bereich Tourismus und Kultur arbeitet? Seitens der hohen Politik in NÖ wurde und wird ja immer alles Mögliche unternommen, dass Göttweig mit seinen absichtlich unaufgeklärten Dauerskandalen kaum negativ in die Schlagzeilen kommt. Am 29.4.2013 wurde in der ORF Sendung Kulturmontag das Stift Göttweig mit folgender Sache erwähnt: Der Beitrag handelte von Otto Retter, der von einem Pater (ich habe den Namen nicht genau verstanden), aus dem Stift Göttweig als Knabe beeinflusst wurde. Weiters wurde jener Pater in dem ORF Beitrag als „Closet Queen“ bezeichnet. Ich sah im Internet nach, was der Ausdruck „Closet Queen“ bedeutet. Es ist die  Übersetzung für „heimlicher Homosexueller“. Wie schon erwähnt, das Stift Göttweig war immer schon ein Pool für solche Sachen, was sich auch hiermit wieder einmal bestätigte (im Endeffekt geht es aber in allen Klöstern so zu). Ob es sich um den homoerotisch pädophilen Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer handelt, der ja auch ein Benediktinermönch aus dem Stift Göttweig war, oder um den Göttweiger Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere permanent verführte (vergewaltigte), oder gar um den Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege stünde. Wurde auch Abt Lashofer von jenem Pater in seiner Jugendzeit beeinflusst? Ich staunte nicht schlecht, als ich als „gläubiger Idealist“ während meiner Gymnasialzeit in Horn (ich war u.a. im Canisiusheim) nach Göttweig kam, und ich in meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer mich aller von Gleichgeschlechtlichen sexuell belästigten wollte, das ging bis zu Groer. Zurück zum ORF Beitrag vom 29.4.2013 der ORF Sendung Kulturmontag über Otto Retter. Im Zuge des Donaufestivals 2013 sollte in Krems ein Pokal verabreicht werden, auf dessen Spitze die Figur von Pater Eward aus Göttweig steht.

 

 

Erst 2014 ist wieder ein Benediktiner aus Göttweig mit seinen homoerotischen Neigungen gegenüber Jugendlichen öffentlich auffällig geworden...... Am 1. Oktober 2014 brachte der Standard unter dem Titel „Heikle Tweets: Stift Göttweig zieht Pfarrer ab“ folgenden Artikel (hier sind einige Auszüge daraus):

 

 

............."Geh auf den Strich, das lohnt sich in deinem Alter"........In der Jugendarbeit tätiger Pfarrer twittert auf anonymem Account homosexuelle Neigungen.........Über sich selbst postet der Göttweiger Benediktiner und Absolvent des St. Pöltner Priesterseminars auch schon mal: "Fohlen mit Schlappschwanz. Kann nicht mehr" und stellt seinen jugendlichen Tweetpartnern schlüpfrige Fragen: "wenn du schwul wärst, mit wem dann?"...........Auch das Foto eines Buben mit nacktem Oberkörper und umgehängtem Kreuz postet Pater P. ungeniert. Nun hat sich ein besorgter Vater aus der betroffenen Gemeinde an die Plattform "Betroffene Kirchlicher Gewalt" gewandt, "denn wir haben in unserer Gemeinde sehr viele Ministranten und auch meine Kinder kommen einmal in dieses Alter"..................(Ende der Auszüge des Zeitungsartikels). 

 

 

Auch 2004 wurde über einen Göttweiger Pater bekannt, dass er bei einer Gastfamilie etwas mit drei Mädchen angestellt hat und wegen Kardinal Groer sprangen mehrere Mönche im Laufe der Zeit von den Türmen des Stiftes Göttweig. Frater Placidus überlebte seinen Sturz nicht, er wurde dabei enthauptet. Groer suchte sehr gezielt Opfer von zerrütteten Elternhäusern aus und etliche davon landeten nur wegen den Groermissbräuchen im Irrenhaus. Abt Clemens Lashofer wurde Anfang der 1980er Jahre zum Abtpräses ernannt. Er war somit der Vorstand aller Benediktinerklöster Österreich und er ist durch dieses Amt verpflichtet gewesen, alle gröberen Vorkommnisse, wie Gewalt, sexueller Missbrauch usw. direkt nach Rom zu melden.

 

 

Doch Lashofer half, wie bei Groer in seinem eigenen Kloster Göttweig, lebenslang heftig beim Vertuschen der vielen Missbrauchsfälle in Seitenstestetten, Admont, St. Peter, Kemsmünster usw. mit. Auch bei der päpstlichen Visitation in Göttweig wegen Groer spielte er den Unwissenden und es hat "Aktenvernichtungen in erheblichem Umfang" gegeben. Über diese Doppelzüngigkeit der Kirche mache ich, als klerikales Missbrauchsopfer, seit gut 40 Jahren öffentlich aufmerksam.

 

 

Bei einem Gerichtsverfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht gegen das Stift Göttweig ging es um Lohn- und Sozialdumping und um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung und um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will. Nach dem Prozess hatte das Stift plötzlich sehr hohe Schulden beim Finanzamt Hollabrunn, trotz großem Zinshausbesitz bis Frankfurt, Riesenwaldbesitz bis tief nach Bayern, Weingütern und den damals noch sehr hohen Anteilen an der Kirchenbank Schellhammer und Schattera (die wurden mittlerweile an das Stift ausbezahlt). Abt Luser schickte einem Mönch vor der Gerichtsverhandlung gegen das Stift ein Mail. Der Mönch (Pater) solle sich im Sinne des Stiftes positionieren bei einem "Pflichtteil" und der "Causa Stummvoll", sonst bekäme er keine Pfarre von Kardinal Schönborn, und Schönborn sei informiert.  So werden also Mönche angehalten vor Gericht zu lügen, indem sie sich im Sinne des Stiftes zu positionieren haben! Dieser Pater war auch jener, der die Kleinsten der Kleinen im Göttweiger Sängerknabenkonvikt permanent blutig schlug (diesbezügliche Dokumentation ist vorhanden ich informiere darüber seit Jahren, auch Schönborn). Bei der vorher erwähnten Gerichtsverhandlung gegen das Stift Göttweig im Wiener Arbeits- und Sozialgericht hat der Anwalt des Stiftes die Richterin belehrt, dass jeder Abt zu seiner privaten Verfügung sofort und spontan über eigene private Konten verfüge und die Richterin glaubte ihm das nach seinen Ausführungen. 

 

 

Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar! Bei dem Erbe über das sehr hohe Privatvermögens seines Vorgängerabtes (ein Abt darf aber nichts besitzen) wurde Abt Luser auch auf Folgendes hingewiesen: Der Erbenmachthaber weist Abt Columban Luser auf die strafrechtlichen Folgen einer wahrheitswidrigen Vermögenserklärung und insbesondere auch über den Tatbestand des Prozessbetruges hin. Es handelte sich dabei um etliche nicht legitimierte Inhabersparbücher, die in der Vermögensaufstellung der Verlassenschaft nicht angeführt waren. Der Anwalt des Stiftes sagte bei der Gerichtsverhandlung, dass das Geld immer nur dem Stift gehörte und zur Verfügung stand. Auch das ist eine Lüge, denn das Geld, das sich Abt Lashofer völlig illegal aneignete, stand niemals dem Stift oder guten Taten zur Verfügung, sondern für seine privaten Aktienspekulationen. Und 2009, nach dem Ableben von Abt Lashofer sollte sein leiblicher Bruder das Vermögen erben (Testament oder Erbfolge). Mehrere Redakteure riefen bei ihm an und sein Sohn sagte, dass sein Vater tief gläubig sei und dass er nur aus diesem Grund das viele Geld seines Bruders nicht haben wolle, dass er darauf verzichte, und dass das Stift das Geld haben solle. Und so kam das Erbe in die Hände von Abt Luser, der in Folge auch wieder niemand im Stift darüber informierte, dass er das Geld vom Notar übernommen hat. Warum bitte sollte ein Verwandter eines Ordensmannes eine halbe Million € cash erben, die immer schon Eigentum des Stiftes waren? Hierbei handelt es sich nur um einen von vielen Straftatbeständen dieses Stiftes.

 

 

Sehr geehrter Landeshauptmann, Sie sind schon seit vielen Jahrzehnten verheiratet und auch ich (fast 10 Jahre jünger als Sie) bin seit Mai 1981 ebenfalls sehr glücklich verheiratet (jetzt 2016, sind das schon 35 Jahre) und ich habe drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM maturiert (schwerste Wiener Schule) und zwei studieren an der TU Informatik (bzw. sind schon fertig, Mastergrad ist in Bearbeitung) und sie arbeiten auch schon fix während des Studiums. Der Jüngste ist im staatlichen Dienst. Sportlich und musisch sind sie alle, spielen mehrere Instrumente, komponieren, zeichnen, malen. Also kann ich bei all dem Schrecklichen, das ich erleben musste, auch Schönes berichten. Ich hoffe, dass Sie all meine Informationen bei künftigen Entscheidungen berücksichtigen, vor allem dass die „Groer ist Unschuldig Theorie“ von Göttweig aus endlich einmal öffentlich gestoppt wird. Es ist für alle Groeropfer eine unermessliche Retraumatisierung, doch ich bin leider der einzige Betroffene, der öffentlich permanent dagegen auftritt. 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Michael Tfirst

 

(Brief Ende)

 

 

 

Nun komme ich wie angekündigt zum Staatsakt im Parlament, wo Kardinal Schönborn sagte: „Ich bitte um Vergebung. „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. Er betonte, dass die Kirche wissentlich Täter versetzt hat.

 

 

Seine Rede hätte so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert. Ich habe frühe Aufdecker dieser Sachen durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen geschadet und sie verleumdet. Dank Frau Nationalrätin Bures kann ich mich heute bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und auch straffällig gewesen ist.“

 

 

Vor Jahren reichte ich bei der Wiener Staatsanwaltschaft eine 244seitige Anzeige (ein Jahr Arbeit) gegen Kardinal Schönborn auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 ein. Die Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung sofort zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich da Schönborn so alles vorwerfe:

 

 

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Im Jänner 2004 (lange vor einer Klasnik-Komission) unterschrieb ich im erzbischöflichen Palais einen Schweigeldvertrag mit folgendem Wortlaut:

 

 

„Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."

 

 

Nachdem ich diesen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, konnte ich gleich danach zu meinem Erstaunen eruieren, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ.

 

 

Schönborn gab damals auch folgende Anweisung, dass damals alle mit Missbrauchssachen Beauftragen der Kirche angehalten wurden, möglichst schnell die Opfer zu Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu überreden.“

 

 

Dazu möchte ich erwähnen, dass ich im Jahr 2004 einen Aufruf in der ORF Sendung “Vera“ machte (2003 machte ich ihn schon in Deutschland in der Sendung "taff"), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten.

 

 

Meine Aufrufe waren so erfolgreich, dass immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen, und 6 - 7 Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Außerdem entstanden und entstehen bis dato unzählige Dokumentationen von Opfern über deren Leid, aber Konsequenzen bei Vertuschern gibt es nach wie vor bis dato keine.

 

 

Seit 2005 wird an Groers Todestag jährlich eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab abgehalten und seit damals mache ich darauf aufmerksam.



Am Grab des Kardinals finden sich bereits hundert Votivtafeln (Basis für eine Seligsprechung), die von dankbaren Gläubigen angebracht wurden. Ich will, dass dieser Groerblödsinn eingestellt wird, doch bis dato wird diese Zeremonie unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. weiter durchgeführt und Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder. Nichts wird bis dato dagegen unternommen.



Kardinal Christoph Schönborn sagt erst vor ganz kurzer Zeit (14.9.2016) am Ende eines Interviews, das Dr. Prüller in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ unter dem Titel „Über moralische Gewissheit und Gedenken an seinen Vorgänger Dr, Groer“ führte auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“



Hier sind einige Beweise von Groer als anerkannten Fürsprecher. Diese Fürsprecherei, die auch Kardinal Schönborn fleißig betreibt (was ich als skandalös, schandhaft und zutiefst heuchlerisch finde), ist die Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung:



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Die Kirche ist auch nach wie vor nicht bereit Ihre Schulden zu bezahlen: Gegen Ende meiner erfolgreichen Jahrzehnte langen Arbeit, und das war 6 Jahre vor der Klasnik-Kommission, startete ich in TVs meine ganz großen Aufrufe (2004 in der ORF Sendung “Vera“ ,ein Jahr davor machte ich den Aufruf schon in Deutschland), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Die Aufrufe waren so erfolgreich, dass immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen, und 6 - 7 Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Und da ich, um weitere Leidensgenossen zu finden und sie zu überreden, sich ebenfalls in der Öffentlichkeit zu outen, Tag und Nacht arbeitete, viel dafür unterwegs war, und es leider noch vor vielen Jahren für Private noch üblich war, Internetkosten vom Festnetz aus nach laufenden Telefoneinheiten zu bezahlen (da gab es noch keine Pauschaltarife), hatte ich oft Telefonkosten in der Höhe wie eine Großfirma und etliche Kosten für Papier wegen unzähliger Schreiben, Generationen von PCs und Laptops und Druckerpatronen verbrauchte ich, vom Zeitaufwand ganz zu schweigen. Ich wollte diese Kosten von der Klasnik-Kommission abgegolten haben, doch meine Pionierarbeit wurde als "nicht notwendig gewesen" honoriert (Frau Klasnik bekommt aber jedes Blatt Papier vom Kardinal ersetzt).

 

 

 




Freitag, 16. September 2016

Kardinal Schönborns Lügen

 

 

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Ich begrüße Sie als Besucher/in meines Blogs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 



 

 

 

 


 

 

 


 



 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (Michael ist mein Rufname). Ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen a. d. Ybbs als Franz Alois Michael Gugler geboren und ich war von 1974 bis 1979 Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig (Groers Heimatkloster).


 

 

Am Donnerstag, den15.09.2016, las ich in der Online - Kathpress folgenden Artikel mit dem Titel: „Vor 30 Jahren wurde Hans Hermann Groer Erzbischof von Wien“  (ich zitiere daraus den ersten Absatz):


 


Vor 30 Jahren, am 14. September 1986, wurde Hans Hermann Groer zum Erzbischof von Wien geweiht. Die neunjährige Amtszeit des Kardinals war von vielen innerkirchlichen Turbulenzen geprägt und gipfelten schließlich in der "Causa Groer", nachdem im März 1995 schwere Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegenüber dem Kardinal aus seiner Zeit als Präfekt und Lehrer am Knabenseminar in Hollabrunn öffentlich wurden. Der Kardinal schwieg jedoch eisern zu allen Vorwürfen. Kardinal Christoph Schönborn, Groers Nachfolger, äußerte sich in der aktuellen Ausgabe der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" über jene Zeit und sprach davon, dass Groers Schweigen eine "schwere Belastung" gewesen sei (Ende des ersten Absatzes aus dem Artikel).







 

Dazu: Groer wurde von der Kirchenleitung selbst zum Schweigen verpflichtet. Es hat etliche Aktionen seitens der Kirchenführung gegeben, die nur zum Ziel hatten, dass nicht alles über Groers Sauereien an die Öffentlichkeit dringen soll. Groer wurde mittels mehreren vorgelegten Erklärungen, die er auch zu unterzeichnen hatte, zum Schweigen verpflichtet.




Der ehemalige Herausgeber der Furche, Heinz Nußbaumer, berichtete, dass er eine Erklärung im Namen Groërs entwerfen solle: Der Apostolische Nuntius – Roms Vertreter in Österreich – hatte zum Jahresbeginn 1998 Herrn Nußbaumer zum Mittagessen geladen (Dinner für Zwei). Was er ihm dort anvertraute, war hochinteressant: Kardinal Groër (seit 1985 von Missbrauchsvorwürfen bedrängt) verweigere „trotz höchster Bitten“ jede öffentliche Klarstellung. Groër fühle sich „als Märtyrer“; wolle „sein Kreuz verinnerlichen“ – und weiter konsequent schweigen. Das aber sei nicht möglich. Der Nuntius holte Notizblock und Schreibzeug – und bat ihn, auf der Stelle eine „Groër-Erklärung“ zu entwerfen. Er wolle, sagte er, Nußbaumer zum Nachdenken auch gerne ein wenig alleine lassen. Mutig versuchte Nußbaumer, mit seinem journalistischen Ethos dagegen zu halten: Um eine Erklärung formulieren zu können, müsse er doch die Fakten kennen. Müsse wissen, was da wirklich an Schuld und Versagen war – oder eben nicht war. „Ach“, meinte der Nuntius und klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter, „ach, schreiben Sie einfach – ganz unabhängig von Fakten. Schreiben Sie einfach. Bitte!“ (Soweit die Erzählung von Heinz Nußbaumer.)

 

 

 

Soweit ich Groer von Göttweig her kannte und einschätzte, war ich immer der Meinung, dass er sich über seine Veranlagung, Prägung und die sexuellen Missbräuche öffentlich bekannt hätte. Er wurde aber daran gehindert, weil sonst die jahrzehntelange, kircheninterne Vertuschung aufgeflogen wäre. Es war bis in den Vatikan seit den 1970er Jahren bekannt, dass Groer Missbrauchstäter war. Kardinal König wollte den jungen Göttweiger Abt Clemens Lashofer als seinen Nachfolger aufbauen, doch Lashofer wollte nicht "vom Berg" (Göttweig) herunter, das sagte er auch öfters. So schlug Lashofer Mitte der 1970er Jahre im Vatikan und auch seinem Freund, dem damaligen Erzbischof von München Freising Dr. Ratzinger und Kardinal König in Wien vor, dass Pater Herrmann Groer Kardinal Königs Nachfolger werden soll. Groer, ein bekenndener und aktiver Marienverehrer, also einer, der sich voll dem Marienkult verschrieben hat, wäre doch der beste Anwärter um Erzbischof von Wien zu werden. Dann sagte ich Mitte der 1970er Jahre zu Abt Clemens Lashofer, dass Groer sexuell abnorm ist und was ich nicht ahnte war, dass ich damit die allergrößte Vertuschungsaktion der Kirche auslösen sollte. Wie gesagt, Lashofer wollte nicht Erzbischof von Wien werden und die Nachfogemaschinerie für Groer lief auch schon. Also begann man damit, dass vermeintliche Groeropfer nur Irre seien. Diejenigen Göttweiger Mönche, die damals schon wegen Groers Übergriffe ins Irrenhaus kamen, wurden von stiftsbefreundeten Psychiatern als hysterisch und extrem überreagierend dargestellt. Es wurde seitens der Medizin mit allen Mitteln versucht, die Schuld für das Verhalten von Groeropfern in deren Elternhaus zu suchen oder bei den Vorfahren. Knaben aus einem zerütteten oder geschiedenen Elternhaus waren Groer immer am liebsten, gelten doch solche Kinder als völlig unglaubwürdig, falls sie etwas aussagen sollten............

 



Zu Schönborn:



Im Jänner 2004 (lange vor einer Klasnik-Komission) unterschrieb ich im erzbischöflichen Palais einen Schweigeldvertrag mit folgendem Wortlaut: „Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."


 


Nachdem ich diesen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch und dieses unmoralische Täterschützen wird bis heute weiter forciert. Beschwerten sich Opfer, wurden diesen auf hinterhältigste Weise mittels menschenverachtenden Explorationsgutachten einfach Psychowertigkeit unterstellt (Bespiele vorhanden).



Kardinal Schönborn gab seinerzeit auch folgende menschenverachtende Anweisung:



„Mundtot machen ist auch totmachen“, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“



Ich war von 1974 – 1979 Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig. 




Wegen dem Massenmissbrauchstäter Groer (dem späteren Kardinal) machte ich im Stift zwei Selbstmordversuche (Göttweig war Groers Heimatkloster). Ich sprang von einem Stiftsturm in die Tiefe. 




Jahre später, man könnte fast sagen mich nachahmend, sprangen weitere Mönche vom Turm in die Tiefe. Einer überlebte seinen Sprung nicht.



Nach meinem Sprung aus dem Turmzimmer (wegen Groer) des Stiftes Göttweig ging ich zu Weihbischof Krätzl. Das war 1979.



Darauf startete Weihbischof Kuntner mit ersten (jahrelangen) innerkirchlichen Untersuchungen gegen Groer.



Zu meinem Erstaunen wurde Groer fast 10 Jahre später dennoch zum Kardinal ernannt. Jahre später sprach ich Weihbischof Krätzl auf das damalige persönliche Gespräch an, er verneinte, dass dieses je stattgefunden habe und dass er mich nicht kenne.



Factum ist, dass es diese langen Untersuchungen Anfang der 1980er Jahre gegen Groer gab. 

 

 

Und dann sagt Schönborn 15 Jahre später, der arme Groer wird nur verleumdet.


 

Zu Göttweig: Ich staunte nicht schlecht, als ich als als „gläubiger Idealist“ nach Göttweig kam, und ich meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer mich aller von Gleichgeschlechtlichen sexuell belästigten wollte, das ging bis zu Groer.


 

Zu meinem Sprung aus dem Turmzimmer: Da ich danach meinem noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde auch hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. 

 

 

Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes. Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde. Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei, ja um Groer nicht zu schaden.

 

 

Aber nicht alle Göttweiger schlossen sich dem kollektiven Lügen (klösterliches Schweigegelöbnis) an. Ich sprach damals mit vielen Leuten darüber, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren. Doch für die Medienleute war das noch nicht interessant, denn Groer war damals nur ein unbekannter Religionslehrer.



Herr Ing. Josef Hartmann machte 1995 öffentlich, was er aus der Sicht als Knabenseminarist in Hollabrunn mit Groer erlebte. Ich sagte schon 1975 als Kandidat im Benediktinerstift Göttweig zu Abt Lashofer, dass Groer sexuell abnorm veranlagt ist.

 


Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Priesterseminar in Horn war Nicola Abrahamowicz, er trat ins Stift Göttweig ein und nahm den Ordensnamen Johannes Paul an. Er bestätigte mir 2008 (von mir dazu völlig unaufgefordert) zufällig in einem Mail, dass er sich erinnern kann, wie ich ihm damals vom Sprung aus dem Göttweiger Turmzimmer erzählte. Ich habe das übrigens damals fast allen meinen Bekannten erzählt. In dem Mail berichtete mein ehemaliger Schulkollege auch, wie er Pater Hermann (das ist Groer) im Stift Göttweig persönlich kennen gelernt hat.



Das immer alle Buben lustvolle Abtätscheln von Pater Hermann Groer habe ich einmal sogar vor allen im Stift Göttweig zum Thema gemacht, und nach einigen Gläsern Prälatenwein beschimpfte ich ihn und diverse andere Göttweiger als „schwule Hunde“. Eine durch mich daraufhin kurz aufflammende Diskussion wurde aber im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder, es war Pater Martin, ein Schwarzweißfoto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer herumzeigte, weil er es komischerweise bei sich trug und welches den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer zog eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte. Pater Martin Boz war damals der persönliche Sekretär von Abt Lashofer.



Frater Josef (ehemaliger Tischler) ein Göttweiger Benediktiner fuhr mich mit seinem VW Käfer 1975 einmal von Göttweig nach Hollabrunn. Abt Lashofer wollte, dass ich von Horn nach Hollabrunn zu Groer ins Aufbaugymnasium wechsle. 

 

 

Zugleich sollte Groer auf Wunsch von Abt Lashofer mein Beichtvater werden. 

 

 

Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist..... mit Frater Josef habe ich damals im Stift Göttweig darüber gesprochen, was Zirkuspater Schönig mit mir 1972 so während eines Beichtgesprächs in Wien machte, darauf entgegnete Frater Josef, dass Groer auch während des Beichtgesprächs aufdringlich wird.......und kurze Zeit später wollte es Groer auf diese Art wirklich auch schon bei mir versuchen, allerdings noch nicht im Umfeld eines Beichtgesprächs, sondern während eines längeren Vieraugengesprächs, wo er einiges über mein Elternhaus wissen wollte, denn ich sollte auf Abt Clemens Lashofers Wunsch vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln..... 

 

 

Seine während ca. den gut über eine Stunde andauerndem Gespräch mit mir permanenten Kniehineindrücken war echt arg. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.



Pater Udo Fischer ist ein Göttweiger Benediktiner und er war auch ein Opfer von Groer. Als ich 1974 Kandidat des Stiftes wurde hatte er als Frater Udo sein Novizenzimmer ebenerdig im Gang nahe der Treppe zum Rekreationszimmer. Sein Nebenzimmer war vom Novizen Frater Clemens bewohnt.


  

 

Dieser hatte als Novize den Namen des Abtes annehmen müssen, weil es Brauch ist, dass der Erste, der unter einem Abt eintritt, immer dessen Namen annimmt. Frater Clemens war der erste Novize von Abt Clemens Lashofer und ich war der erste Kandidat von Abt Lashofer.

  


 

Auf jeden Fall war Frater Clemens der erste, der wegen dem PÄDOHOMOMITBRUDER Groer wieder austrat, als dieser 1975 ins Stift eintrat und ich glaube, dann hat Frater Clemens mit  dem Medizinstudium begonnen. Frater Clemens war auch mit Pater Andreas befreundet, der damals Stiftspfarrer war. Abt Clemens Lashofer ermöglichte Pater Andreas, der unehelich einige Kinder in Krems hatte, einen Hauskauf auf Stiftskosten, dass er sich eine neue Existenz gründen konnte.


    

 

Frater Udo kam selten ins Stift, er studierte (ich glaube an der Wiener Universität) noch Theologie. Der damalige Frater Markus (jetzt Pater Markus) hatte ebenfalls dort sein Zimmer. Auch er war selten im Stift, da er ebenfalls Theologie studierte, aber in Salzburg. Ich besuchte ihn 1975 einmal im Benediktkolleg in Salzburg um zu sehen, wo ich nach der Matura hinkommen würde, wenn ich als eingetretener Göttweiger Benediktiner Theologie studieren werde, denn fast alle Benediktiner Österreich studieren, bis auf wenige Ausnahmen in Salzburg Theologie. 

 

 

Als 1975 / 1976 einige Hollabrunner Schüler von Groer als Novizen in Göttweig eintraten (Frater Josef, Frater Columban, Frater Matthias usw.) musste Frater Udo, Frater Markus und Frater Clemens ihre Novizenzimmer für diese Groer Gefolgschaft freigeben. Pater Ildefons, die Vorhut von Groers Gefolgschaft, nahm sich speziell all der Groerleute im Stift an......



Ich durfte auch damals mehrmals mit den Groernovizen am Novizenunterricht teilnehmen (obwohl ich nur Kandidat war), den Pater Berthold (Novizenmeister) meist in seinem privaten Zimmer abhielt. Das Zimmer ganz am Ende des oberen Ganges in der Klausur, neben dem Badewannenwaschraum. Pater Berthold rauchte während dem Novizenunterricht eine Unmenge an Camel oder HB Zigaretten. Angeblich hatte er irgendeine Krankheit mit den Knochen. Er hatte sehr verkrümmte Finger, die ihm beim Kettenrauchen nicht recht dienbar waren, sodass alles rund um ihm immer voller Zigarettenasche war, auch sein Habbit war voller Asche.



Ich habe mich im Jahr 1998, vor Beginn der päpstlichen Visitation im Stift wegen Groer, beim damaligen Sprecher des Stiftes, Frater Koloman Hirsch, telefonisch gemeldet, dass ich ebenfalls als Zeuge und Betroffener bei der Visitation aussagen will. Er versprach mich zu verständigen, damit ich kommen kann. Er hat sich nicht gemeldet......und aus den Medien entnahm ich einige Tage später, dass die Visitation im Stift Göttweig bereits abgeschlossen ist.



Pater Albert missbrauchte laufend Frater Georg, der sich leider nicht wehrte, weil er von allen in Göttweig immer als das 5. Rad am Wagen betitelt wurde. Abt Lashofer selbst hatte Frater Georg unter die persönliche und permanente Obhut von Pater Albert gestellt. Mir tat Frater Georg immens leid. Er wurde von Pater Albert laufend sexuell missbraucht und auch das machte ich zum Thema und nicht nur die ersten Groersauereien, die ich 1975 zum ersten Mal in Göttweig öffentlich ansprach.

 


 

Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.



Was ich seit Jahrzehnten öffentlich anprangere ist, Sauereien wie die von Groer waren in den obersten Kirchenkreisen schon bekannt, lange bevor Groer Erzbischof von Wien und dann Kardinal wurde. Den größten Vertuschungskomplott führte der damalige Kureinkardinal Ratzinger, der jetzige Papst Benedikt XVI. Als Groer Erzbischof wurde hatte er schon etliche von seinen Missbrauchsopfern als Selbstmordkandidaten am Gewissen.



Groer hat aber während der Beichtgespräche oft seine Missbräuche an jungen Novizen (und anderen gemacht, und das wusste Abt Lashofer seit den 70er Jahren, das wusste auch Schönborn, und es wusste viel früher als Schönborn durch Abt Lashofer auch Kurienkardinal Ratzinger, der seit 1981 für solche Vergehen als Sachbearbeiter im Vatikan zuständig war. Kardinal Ratzinger agierte aber gegen das Kirchenrecht (er beugte es und schützte Groer! Kardinal Ratzinger und Abt Lashofer verband eine langjährige Freundschaft, die noch aus der Ratzingers Zeit in Bayern her stammt. Die Perversitäten Groers sollten, so lange es geht, vertuscht werden. Von seiner Freundschaft zu Dr. Ratzinger sprach Abt Clemens Lashofer öfters im Rekreationszimmer.

 

 

Vom Stift Göttweig aus sollte ich in die Obhut von Groer in sein neu gegründetes Aufbaugymnasium in Hollabrunn geschickt werden und der Kontakt zu Pater Hermann Groer war mir nicht recht. Speziell dieser Kontakt stieß mich wieder tiefer hinunter und ich machte dann im Stift Göttweig zwei Selbstmordversuche.



Auch von den geouteten Groer-Opfern aus Göttweig und Hollabrunn sind einige tot, weil sie sich wegen Groer das Leben genommen haben. Etliche kamen wegen Groer ins Irrenhaus und haben wegen Groer Selbstmordversuche unternommen. Allen Opfern wurde bis heute nicht wirklich geholfen. Die Almosenbeträge seitens der Klasnic- Kommission sind keine nachhaltige Hilfe und keine Wiedergutmachung.



Zu den Vorfällen im Benediktinerstift Kremsmünster in Verbindung mit Abtpräses Lashofer vom Benediktinerstift Göttweig:

 


Über den Hauptäter von Kremsmünster, dem Benediktinerpater Alfons Mandorfer, steht auf Wikipedia: 1995 wurde Mandorfer erstmals sexueller Übergriffe bezichtigt, doch kam es in dieser Zeit, als bereits die Affäre um Groer in den Medien diskutiert wurde, lediglich zu internen Abmahnungen durch Abt Bergmair...

 

 

Ich möchte dazu folgendes anmerken: Es gibt in Österreich einen Abtpräses, der bei Entscheidungen wie Abmahnungen aller Benediktinerstifte Österreichs eingebunden ist und Vorfälle nach Rom melden muss. Und schon wieder ist das Benediktinerstift Göttweig mit im Spiel. Denn der damalige Abtpräses war der Göttweiger Abt Lashofer, der Obervertuscher bei Groer.......




Am 29.4.2013 wurde in der ORF Sendung Kulturmontag das Stift Göttweig mit folgender Sache erwähnt:

 

 

 

Der Beitrag handelte von Otto Retter, der von einem Pater (ich habe den Namen nicht genau verstanden), aus dem Stift Göttweig als Knabe beeinflusst wurde.

 

 

Weiters wurde jener Pater in dem ORF Beitrag als „Closet Queen“ bezeichnet. 

 

 

Ich sah im Internet nach, was der Ausdruck „Closet Queen“ bedeutet. Es ist die  Übersetzung für „heimlicher Homosexueller“. 

 

  

 

Wie schon erwähnt, das Stift Göttweig war immer schon ein Pool für solche Sachen, was sich auch hiermit wieder einmal bestätigte (im Endeffekt geht es aber in allen Klöstern so zu).

  

 

Ob es sich um den homoerotisch pädophilen Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer handelt, der ja auch ein Benediktinermönch aus dem Stift Göttweig war, oder um den Göttweiger Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere permanent verführte (vergewaltigte), oder gar um den Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege steht.

 

 

 

Wurde auch Abt Lashofer von jenem Pater in seiner Jugendzeit beeinflusst?

 

 

 

Ich staunte nicht schlecht, als ich als als „gläubiger Idealist“ nach Göttweig kam, und ich meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer mich aller von Gleichgeschlechtlichen sexuell belästigten wollte, das ging bis zu Groer.

 

 

Zurück zum ORF Beitrag vom 29.4.2013 der ORF Sendung Kulturmontag über Otto Retter. Im Zuge des Donaufestivals 2013 sollte in Krems ein Pokal verabreicht werden, auf dessen Spitze die Figur von Pater Eward aus Göttweig steht. Ich machte von der ORF Sendung mit dem Pokal Screenshoots:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        

Erst 2014 ist wieder ein Benediktiner aus Göttweig mit seinen homoerotischen Neigungen gegenüber Jugendlichen öffentlich auffällig geworden......

 

 

 

Am 1. Oktober 2014 brachte der Standard unter dem Titel „Heikle Tweets: Stift Göttweig zieht Pfarrer ab“ folgenden Artikel (hier sind einige Auszüge daraus):

  

 

............."Geh auf den Strich, das lohnt sich in deinem Alter"........In der Jugendarbeit tätiger Pfarrer twittert auf anonymem Account homosexuelle Neigungen.........Über sich selbst postet der Göttweiger Benediktiner und Absolvent des St. Pöltner Priesterseminars auch schon mal: "Fohlen mit Schlappschwanz. Kann nicht mehr" und stellt seinen jugendlichen Tweetpartnern schlüpfrige Fragen: "wenn du schwul wärst, mit wem dann?"...........Auch das Foto eines Buben mit nacktem Oberkörper und umgehängtem Kreuz postet Pater P. ungeniert. Nun hat sich ein besorgter Vater aus der betroffenen Gemeinde an die Plattform "Betroffene Kirchlicher Gewalt" gewandt, "denn wir haben in unserer Gemeinde sehr viele Ministranten und auch meine Kinder kommen einmal in dieses Alter"..................(Ende der Auszüge des Zeitungsartikels).

   

 

DER VATER DES JUGENDLICHEN HAT HIER IN DEM NEUEN FALL VÖLLIG RICHTIG REAGIERT.

   

 

Auch 2004 wurde über einen Göttweiger Pater bekannt, dass er bei einer Gastfamilie etwas mit drei Mädchen angestellt hat.

  

  

Wegen Kardinal Groer sprangen mehrere Mönche im Laufe der Zeit von den Türmen des Stiftes Göttweig.

 

 

Frater Placidus überlebte seinen Sturz nicht, er wurde dabei enthauptet. Groer suchte sehr gezielt Opfer von zerrütteten Elternhäusern aus und etliche davon landeten nur wegen den Groermissbräuchen im Irrenhaus.

 

 

Zu dem Thema passt auch die Kurzfassung des OGH Beschlusses aus dem Jahr 2005 über die Leitung des St. Pöltner Priesterseminars (daraus einige Auszüge):

 

 

......anhand konkret angeführter Sachverhalte ein Doppelleben katholischer Kirchenfunktionäre aufzuzeigen versucht, ist der zumindest implizit erhobene Vorwurf des Klägers ableitbar......Sexspiele zwischen Priestern und Schülern in Verbindung mit dem aus den Fotos gewonnenen Eindruck eine andere Interpretation kaum zulässt......das Thema der Homosexualität von Kirchenfunktionären bzw in kirchlichen Institutionen wie insbesondere in einem Priesterseminar ein besonders gewichtiges Thema ist, das immer wieder in der öffentlichen Diskussion steht.....es gehört durchaus zu den primären Aufgaben der Medien, in diesem Bereich über konkrete Sachverhalte zu berichten......gegenüber dem allgemeinen Informationsinteresse muss daher hier das Interesse des Klägers auf Schutz seiner Privatsphäre und Ehre gegenüber einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung zurückstehen......





   

Dr. Wancata hatte als Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien einem ehemaligen Kommilitonen (Gymnasialschulkollegen) von mir die Verjährung von seinen drei klerikalen Tätern einreden wollen, darauf zeigte ich die drei Benediktiner an.

 

 


Jener Kommilitone, der mich 2009 aufgrund meiner damals schon seit Jahren existierenden Audeckungshomepage aufsuchte (ich veröffentlichte unzählige klerikale Fälle mit Täternamen) erzählte mir, dass er als Kind vom Erzabt Bruno Becker aus dem Salzburger Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war) und von Pater Berthold Flachberger, wie von dessen Lebensgefährten (beide waren auch Mitbrüder aus dem Benediktinerstift St. Peter in Salzburg Stadt), sexuell missbraucht wurde.

 

 


Dr. Johannes Wancata meinte, dass das alles längst verjährt sei, daher wollte mein ehemaliger Schulkollege von einer Anzeige und weiteren Schritten, wie auch endlich einmal mit dieser Sache in die Öffentlichkeit zu gehen, absehen.


 

 

Ich erklärte meinem ehemaligen Schulkollegen auch, dass ich viele Jahre vor ihm in dieser Ombudstelle von Mag. Schüller belehrt wurde, dass bei mir auch bereits alles verjährt sei, obwohl das bei meinen Tätern ebenfalls nicht nicht gestimmt hatte (alle waren Wiederholungstäter) doch damals bin ich auf diese Aussage leider noch hereingefallen.

 

 

 

Noch eine kurze Anmerkung zu Mag. Helmut Schüller: Er ist auch der Initiator der Pfarrerinitiative des Ungehorsams, wo sogar Missbrauchspriester Mitglieder waren. Darauf angesprochen mimte Mag. Helmut Schüller den Unwissenden.  Das ist völlig unglaubwürdig, denn er war ein Jahrzehnt Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für klerikalen sexuellen Missbrauch.

 

 

 

Zurück zu meinem ehemaligen Schulkollegen: Auf jeden Fall zeigte ich alle drei Täter von ihm an, u. a. weil für mich weiter Verdacht im Verzug bestand und vor allem weil ich die juridische Auffassung des Arztes und damaligen Ombudstellenleiters Dr. Wancata als völlig falsch beurteilte.

 


Alle, die in der Kette der Verantwortlichen für die Kirche etwas zu sagen hatten, versuchten immer diese Sache mit sehr einfachen Argumenten vom Tisch zu wischen. Ein halbes Jahr nach meinen Anzeigen gegen die Täter meines Schulkollegen war dieser dann doch noch bereit damit in die Öffentlichkeit zu gehen.


 

 

Die Lawine, die ich durch meine Anzeigen auslöste war wieder eine sehr gewaltige. Mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) und Pater Flachberger (er hatte ca. hundert Opfer) starb, nachdem ich seinen Namen überall öffentlich machte und weil die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners sofort ein früheres Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm.

 


Als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wird, legte er entnervt sofort am selben Tag sein Amt als Erzabt zurück, nachdem Monate nach meinen Anzeigen mein ehemaliger Schulkollege endlich doch mit der Sache in die Öffentlichkeit ging, was er anfangs leider nicht wollte.




Dieses unmoralische Täterschützen wird bis heute weiter forciert:

 

 


Ich schrieb z. B. Anfang 2009 an Landeshauptmann Dr. Pröll (NÖ) einen Brief, in dem ich ihn ersuchte, das Ehrenzeichen, welches seinerzeit vom Land Niederösterreich an Groer (dem späteren Missbrauchskardinal) verliehen wurde, posthum abzuerkennen. Vermutlich war ich Mitte der 1970er Jahre wirklich der Erste, der über Groers Sauereien im Stift Göttweig offen zu reden begann (ich war damals 5 Jahre lang Kandidat des Stiftes) und bis 2009 hatten sich schon gut 30 weitere Groeropfer geoutet. Ich hoffte, dass diese erdrückende Beweislast bei Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll schon längst angekommen war. Doch ich hatte mich sehr getäuscht. Die Antwort auf mein Schreiben lautete (Auszüge): ……. die posthume Aberkennung des seinerzeit an Herrn Kardinal Dr. Hans Hermann Groer verliehenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich verlangen……..In Ihren Mails geht es um einen individuellen Schuldvorwurf gegen den Menschen Dr. Hans Hermann Groer. ………Die Aberkennung des Ehrenzeichens setzt eine (rechtskräftige) strafrechtliche Verurteilung voraus, usw……

 

 


Im Jahr 2004 machte ich einen Aufruf in der ORF Sendung Vera (2003 machte ich ihn schon in Deutschland in der Sendung "taff"), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Meine Aufrufe waren so erfolgreich, dass 6 - 7 Jahre später die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden schossen, weil ab 2004 immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen!

 

 

Als ich Mitte der 1970er Jahre, und vermutlich als Allererster, Mitbruder Groer als Missbrauchstäter zum stiftsinternen Thema in Göttweig machte, war mir natürlich nicht bewusst, dass ich mir für Jahrzehnte die allerärgsten Retourkutschen einhandeln sollte, sondern dass ich damit auch die allergrößte Vertuschungsaktion der Kirche auslöste.  Dennoch wurde viele Jahre später der Benediktiner Groer zum Erzbischof von Wien und dann zum Kardinal ernannt. Und etliche Mönche stellen Kardinal Groer weiter als Unschuldslamm dar, was mich als Groerbetroffener sehr stört und wie schon erwähnt, will ich die verdeckte Seligsprechung, die Göttweiger Mönche für Groer betreiben (ich bezeichne das als "Groerblödsinn"), verhindern.


 

 

Im Jahr 2004 machte ich einen Aufruf in der ORF Sendung Vera, dass sich endlich einmal noch weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Mein Aufruf wurde sehr erfolgreich, und 6 Jahre später schossen in Österreich die Missbrauchskommissionen so wie Pilze aus dem Boden, weil plötzlich viele Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen!

 

 

Und ungefähr ein Jahr nach meinem Aufruf in der Sendung Vera wurde ich auch in folgender Sache von einem Seher kontaktiert, der mich aufmerksam machte, dass unterschwellig und verdeckt ein Seligsprechungsprozess für Kardinal Groer betrieben wird.

 

 

Sofort verbreitete ich das auch in der Medienwelt, und meine Aufrufe, gegen dieses Treiben vorzugehen, wurden von Politikern, wie auch der österr. Kirchenführung völlig ignoriert, sie unternahmen dagegen gar nichts und Kardinal Schönborn veranstaltete sogar noch selbst Pilgerfahrten zu Groers Gedenkstätte.

 

 

Dass Groer als pädophil Veranlagter Schüler in Hollabrunn permanent sexuell belästigt und missbraucht hatte, oder wie er auch in seinem Heimatkloster, dem Stift Göttweig, ebenfalls junge Mönche und Kandidaten, die ihn als Beichtvater zugeteilt bekommen hatten, als Homosexueller permanent belästigt und sexuell missbraucht hat, wurde totgeschwiegen. Stattdessen wurde immer mehr in der Öffentlichkeit verbreitet, dass Groer nur von Irren, die sich als seine Opfer ausgeben, verleumdet wird und dass er völlig unschuldig sei.

 

 

Seit 2005 mache ich darauf aufmerksam, was sich da jährlich am Grab des verstorbenen Kardinals abspielt.  Bischöfe und Äbte priesen Groer an seinem Grab als Unschuldslamm, sogar der Nuntius (Botschafter des Papstes, damals von Papst Benedikt) hielt im Jahr 2008 im Namen des Papstes eine „Groer ist unschuldig – Rede“ an Groers Grab.

 

 

In der digitalen Chronik für das Jahr 2008 des Klosters Marienfeld (www.kloster-marienfeld.at) findet sich sogar folgender zynischer Eintrag: „Viele hätten an sein Wort geglaubt, „viele haben ihn verdächtigt und falsche Gerüchte lanciert, Gerüchte, die noch bis heute verbreitet sind“ (vgl. Mt 28, 15)“.   



Kurienkardinal Ratzinger hatte im Vatikan erklärt, wie es Schönborn auch nach längerem Leugnen letztendlich bekannte, dass die Vorwürfe gegen den Benediktiner Groer aus dem Stift Göttweig stimmen. 10 Jahre später (2008) schickt Herr Ratzinger als Papst Benedikt XVI. seinen Botschafter (Nuntius Fahrhat) an Groers Grab, wo dieser in einer Festrede Groer als Unschuldslamm hochjubelte.

 

 

Als "Groer" Betroffener empfinde ich diese jährlichen Groer - Gedenkfeiern als permanente Retraumatisierung. Maria Roggendorf gehört zur Diözese Wien, der Kardinal Schönborn als Wiener  Erzbischof vorsteht, und Schönborn lässt dieses Schauspiel trotz meines alljährlichen Protests seit 2005 dagegen immer zu.


 

 

Hier sind einige Beweise für diesen verdeckten Seligsprechungszirkus:



http://2.bp.blogspot.com/-fjm9o8sZk5k/VppoMaPIBxI/AAAAAAAAabE/wOuyHFVhiI4/s1600/Kreuznet%252C%2BGroer%2B%2Bgeplante%2BSeligsprechung%2B3.jpg



http://4.bp.blogspot.com/-Y9Ua3Wepf7E/VppoQRjjv9I/AAAAAAAAabM/DcCBPokGxQk/s1600/Votivtafeln%2Bauf%2BGroers%2BGrab.jpg



http://1.bp.blogspot.com/-4s9oJqQXg2g/VppoTcXjd9I/AAAAAAAAabU/BORcYA3_GvM/s1600/Votivtafeln%2BGrab%2BGroer%2B1%252C%2BSeligsprechung%252C%2BHomepage%2BMichael%2BTfirst.jpg



http://1.bp.blogspot.com/-LieOdcHd5Pc/VppoWQKS2rI/AAAAAAAAabc/U89HJ9ui7qM/s1600/Votivtafeln%2BGrab%2BGroer%2B2%252C%2BSeligsprechung%252C%2BHomepage%2BMichael%2BTfirst.jpg



http://3.bp.blogspot.com/-ZDqksqRE7O4/VppoArw9j7I/AAAAAAAAaas/b7QTXOfVeio/s1600/An_Groers_Grab_geplante_Seligsprechung_1.jpg



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Kardinal Schönborn nimmt einen der fundamentalistischsten Hauptbetreiber dieses schäbigen Groerschauspiels scheinbar allzugerne in Schutz, denn im Dezember 2106 wurde bekannt, dass der Benediktinerpater Ludwig Maria Gmoser Volksschülern erklärte, dass es kein Christkind gäbe und die Eltern die Geschenke anstelle des Christkinds bringen.

 

 

 

Kardinal Schönborn schreib darauf am So, den 4.12. 2016, in der Kronenzeitung folgenden Leserbrief: Ein Priester meiner Diözese, der Pfarrer von Guntersdorf, hat am Rande einer Adventfeier in der Volksschule auf die Frage einiger Kinder diesen erklärt, dass die Christen zwar an ein Christkind glauben, aber nicht an eines, das Geschenke unter den Baum legt. Man kann durchaus der Meinung sein, dass hier eine diplomatische Antwort („Fragt doch eure Eltern!“) besser gewesen wäre. Aber nichts rechtfertigt das Ausmaß an Beschimpfung, das der Pfarrer in den letzten Tagen erleben musste. Es macht mich traurig, dass eine der aggressivsten Tiraden gegen den Pfarrer in der „Krone“ zu finden war, in einem „Brief“ von Michael Jeannée. Ohne Kenntnis der Tatsachen hat er den Pfarrer heruntergemacht und beleidigt. Zu Recht fordern Eltern einen achtsamen Umgang mit dem Zauber, den das Christkind im Leben der Kinder darstellt. Achtsamkeit sollte aber auch Prinzip des guten Journalismus sein, gerade in Zeiten der Polarisierung. Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen, dass Aggression in unseren Medien alltäglich wird. Sehr gefreut haben mich die Wortmeldungen aus dem Elternverein und der Pfarre Guntersdorf, die ihren Pfarrer in Schutz nehmen. Auch ich möchte mich hier ganz klar vor den Pfarrer von Guntersdorf stellen. Er macht Fehler wie alle anderen auch - doch vor allem leistet er gute und wichtige Arbeit, die oft unbedankt bleibt. Daher an dieser Stelle mein Dank an euch alle, liebe Priester, für euren Einsatz, besonders jetzt um Weihnachten! (Ende des Leserbriefes von Kardinal Schönborn).

 

 

Über das hierbei mangelnde Feingefühl kann man verschiedener Auffassung sein, interessant ist bei dieser Sache aber die Person Gmoser, denn der Göttweiger Benediktinerpater Ludwig Maria Gmoser (aus der Göttweiger Depandance Maria Roggendorf) ist einer der Göttweiger Hauptbetreiber, dass der „Pädohomokardinal“ Groer bald einmal heilig gesprochen werden soll, wenn das letzte Groeropfer verstorben ist und endlich Ruhe eingekehrt ist:

 

 

http://2.bp.blogspot.com/-aWtcrfWSDPA/Vrs14P_THPI/AAAAAAAAaqU/_D-NL6VW8L8/s1600/Kreuznet%252C%2BKardinal%2BGroer%2Bgeplante%2BSeligsprechung%2B3.jpg

 

 

Im obigen Artikel von Kreuznet steht u. a.:…….Inzwischen mehren sich Berichte über Wunder, die auf die Fürsprache von Kardinal Groer geschehen sein sollen. Einige Beispiele schildert Pater Ludwig Maria Gmoser in der Zeitschrift „Vision 2000“. Am Grab des Kardinals finden sich bereits etliche Votivtafeln, die von dankbaren Gläubigen angebracht wurden……





Die „Groer ist unschuldig Theorie“ der Göttweiger wird ja immer brav weiter betrieben, und auf der Chronik 2012 der Roggendorfer Homepage ist als dritter von den in ganz violett gekleideten (von links weg) Pater Maurus Kocher zu erkennen. Er steht neben dem, der das weiße Kapperl (den Piläolus) aufhat.

 

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-tNzV6A-FSnM/VsnGRbbXbCI/AAAAAAAAar0/V5UkYlsMFT0/s1600/2012%2Bist%2Bneben%2Banderen%2BG%25C3%25B6ttweigern%2Bauch%2Bder%2BG%25C3%25B6ttweiger%2BPater%2BMaurus%2BKocher%2Ban%2BGroers%2BGrab.jpg

 

 

 

Pater Maurus als Entsandter von Abt Luser? Pater Maurus ist im Stift für alles, was das Geld betrifft, verantwortlich, er ist der Kämmerer! Es könnte sein, dass der erste links im Bild Pater Ludwig Maria ist und der vierte von links (ganz in viloett) Pater Ildefons Fux. Ich bin zu lange schon von Göttweig weg (seit 1979), da sind bereits 37 (Stand 2016) Jahre vergangen. Wenn das Foto scharf wäre, wäre es für mich leichter. Viele aus meiner Zeit sind wegen Groer schon aus dem Stift ausgetreten, einige verstorben. Und aussehensmäßig sind wir alle fast 40 Jahre älter.



Ein Erpressermail von Abt Columban Luser:


 

Abt Luser schickte einem Mönch vor einer Gerichtsverhandlung gegen das Stift ein Mail. Der Mönch (Pater) solle sich im Sinne des Stiftes positionieren bei einem "Pflichtteil" und der "Causa Stummvoll", sonst bekäme er keine Pfarre von Kardinal Schönborn, und Schönborn sei informiert.



http://4.bp.blogspot.com/-wsLakJnOjgE/VZK1XGxr6MI/AAAAAAAAWkI/hOda6DV2qdY/s1600/Abt%2BColumban%2BLuser%252C%2BStift%2BG%25C3%25B6ttweig%252C%2BHomepage%2BMichael%2BTfirst.jpg



Außerdem war dieser Pater jener, der die Kleinsten der Kleinen im Göttweiger Sängerknabenkonvikt permanent blutig schlug (diesbezügliche Dokumentation ist vorhanden).

   

 

 

Bei der Gerichtsverhandlung gegen das Stift Göttweig im Wiener Arbeits- und Sozialgericht hat der Anwalt des Stiftes, Dr. Stephan Probst (Neudorfer Rechtsanwälte GmbH), die Richterin Dr. Verena Vaugoin belehrt, dass jeder Abt zu seiner privaten Verfügung sofort und spontan über eigene private Konten verfüge und die Richterin glaubte ihm das nach seinen Ausführungen.



Das widerspricht leider der Wahrheit, denn ein Abt eines monastischen Ordens (also auch der Klostervorsteher) darf nicht mehr als über € 5.000 ohne Wissen seines Konvents verfügen, alles darüber hinaus ist Kapitelbeschluss und Gemeinschaftsgut des Klosters. Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer (ich berichte in diesem noch Blog ausführlich, woher Abt Lashofer das Geld hatte) und Abt Luser übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar!

 

 

 

Das Geld, das Abt Lashofer besaß, stand auch davor niemals dem Stift zur Verfügung, denn nach dem Ableben von Abt Lashofer sollte sein Bruder durch die Erbfolge oder ein Testament das Vermögen erben, er verzichtete aber. Und überhaupt nicht im Verlassenschaftsakt angegeben waren etliche Sparbücher von Abt Lashofer, die nur auf Überbringer lauteten (es sollte sich dabei um immense Geldbeträge gehandelt haben, die einfach verschwunden sind).


      

 

Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar!

 

 


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Mich kontaktieren oft Leser meines Blogs mit der Frage, wann der Tsunami, den ich da beschreibe, endlich losgeht und wie lange da noch von oben blockiert werden kann, um eine Rücktrittswelle vieler Kirchenoberer in unserem Land immer weiter hinauszuzögern? Ich antworte meist, dass ich nicht locker lasse, egal wie arg auch die Retourkutschen gegen mich werden, denn ich habe diesbezüglich in den letzten 40 Jahren schon genug einstecken müssen.

  

 

 

Ich habe schon Mitte der 1970er Jahre den großen klerikalen Tsunami des  Missbrauchs im Stift Göttweig ausgelöst. Ich habe damals Abt Lashofer hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich machte das sogar auch einmal zum Thema einer Diskussion im Konvent.

 

 

 

Lashofer informierte sofort seinen Freund Ratzinger, einen kirchlichen Karrieristen, und man gewann Politiker in NÖ zum Vertuschen. 

 

 

Abt Lashofer stritt aber öffentlich immer ab, etwas zu wissen und Ratzinger wusste auch lange von Zeit von nichts. Später meinte Ratzinger nur, er wurde immer an der Groeraufarbeitung intern gehindert, usw.

 

 

Auch erste Anzeigeversuche gegen Groer in den 1970er Jahren wurden so vom damaligen Sicheheitsdirektor-Hofrat (Vater von Msgr. Mag. Helmut Schüller) niedergeschlagen.

 

 

 

Ich informierte Redakteure (die Liste ist lang), die das Alles der Öffentlichkeit leider vorenthielten (oder sich nicht trauten).


 

 

Was wäre da ab den 70ern alles schon zu verhindern gewesen.

 


 

Eine wirkliche Aufdeckung in Österreich durch Redakteure gab es somit nicht, ein Spotlight (wie im 2016 erschienen Film Spotlight) sähe ganz anders aus.


 

 

Und da ich (vermutlich als Allererster) die Groerproblematik in Göttweig stiftsintern zum Thema gemacht habe, war mir natürlich nicht bewusst, dass ich damit den größten Vertuschungsmechanismus der Kirchenführung ausgelöst habe.

 

 

 

Aber der erste große Tsunami begann durch mich mit seinen ersten Wellen und er baute sich 20 Jahre lang auf, bis dann noch 1995 ein Groerzögling aus dem erzbischöflichen Knabenseminar Hollabrunn Vorwürfe machte.

 

 

 

Und ab 1999 begann ich wieder unsere Politiker und auch wieder die Kirchenführung zu sekkieren, dass wir in unserem Land ebenfalls so eine Missbrauchskommission nach dem Muster Irlands benötigen (sie wurde 1999 installiert). Erst 11 Jahre später wurde die ÖVP Politikerin Klasnik von Kardinal Schönborn mit einer Kommissionsbildung (mit viel Opus Dei Filz rundherum) beauftragt.


 

 

Erst 20 Jahre nach meinem ersten Publikmachen über Groers Sauereien begannen sich Medien dafür zu interessieren, weil Groer da schon ein Promi und bereits Kardinal war. Und, wie gesagt, als Ing. Hartmann 1995 (und 20 Jahre nach mir) darüber zu berichten begann, war die Zeit dafür reif und die Medien sprangen endlich mit weltweiter Berichterstattung auf das Thema auf.


 

 

Am 20.5.2010, drei Wochen nach deren Entstehung, referierte ich vor der Klasnic-Kommission (allerdings nur vor einigen Mitgliedern), dass sie gegen das Benediktinerstift Göttweig sofort aktiv werden soll.

 

 

 

Gar nichts wurde gemacht, vermutlich weil es ein Wunsch an die Ex ÖVP Landeshauptfrau Klasnic von ihrem ÖVP Landeshauptmann Kollegen Pröll ist, nichts zu unternehmen, was öffentlich Göttweig schaden könne, zumal ein Sohn von Landeshauptmann Dr. Pröll beruflich für das Stift Göttweig im Bereich Tourismus und Kultur arbeitet. Und unter dem Titel "Klassik unter Sternen" gibt Frau Elina Garanca in Göttweig immer große Stiftskonzerte.  

 

 

 

Ganz abgesehen davon, dass im Stift Göttweig immer die traditionellen Europaforen abgehalten werden. Auch deswegen wird seitens der hohen Politik in NÖ immer alles Mögliche unternommen, dass Göttweig mit seinen absichtlich unaufgeklärten Dauerskandalen ja nicht wieder negativ in die Schlagzeilen kommt.

 

 

 

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Kardinal Schönborn versetzte bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen, auch  den Dorfpriester von Bad Goisern (siehe den ehemaligen größten Pädophilenskandal Österreichs in Bad Goisern). Nach dem Auffliegen des Bad Goiserer Pädophilenskandals sind etliche Missbrauchstäter verurteilt worden. Schönborn ließ einem Missbrauchsopfer dieses Pfarrers außergerichtlich € 18.000,- (ebenfalls mit der Passage für immer zu schweigen) als Schmerzensgeld für Missbräuche zukommen!

 

 

 

Haus der Barmherzigkeit: "Das kann doch passieren"

 

 

Kardinal Schönborn sagte über einen gerichtlich verurteilen Priester, nachdem bekannt wurde, dass er bei alten Menschen auf den Genitalien herumspielte, „Das kann doch passieren“. Der Wiener Erzbischof hat den Priester verteidigt, der des sexuellen Missbrauchs verdächtigt wird. "Mein Gott, das kann doch passieren", sagte Schönborn in einem Radio-Interview, berichten die Salzburger Nachrichten. Der Priester habe vermutlich "ein Blackout" gehabt, es sei "nichts Dramatisches passiert".

 

 

Der Priester, der ehrenamtlich als Seelsorger in einer kirchlichen Behinderteneinrichtung (Haus der Barmherzigkeit) tätig war, wird beschuldigt, die Genitalien eines Bewohners berührt zu haben. Die Behindertenbetreuerin hatte dies gesehen und der Hausleitung in einer Niederschrift mitgeteilt. Schönborn zeigte sich nun "empört", dass diese Affäre an die Öffentlichkeit "gezerrt" worden sei. Wenige Stunden später räumte - so die SN - Schönborn ein: "Selbstverständlich wurden in besagtem Fall unverzüglich alle Konsequenzen gezogen." Man wolle die Handlung in keinster Weise bagatellisieren.

 

 

Doch dieser Geistliche wurde schon 1957 am Landesgericht Korneuburg wegen Kindesmissbrauch zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt. Msgr. Kurt Gröger war sein Name! Kardinal Schönborn deckte also wissentlich auch diesen pädophilen Geistlichen. Msgr. Gröger dürfte vor einigen Jahren verstorben sein, also ist er deswegen nicht mehr aktiv, wäre er aber noch unter den Lebenden, würde er vermutlich noch immer Altenseelsorge im Haus der Barmherzigkeit unter dem Schutz von Kardinal Schönborn machen.


 

 

Schönborn und Göttweig: Der  Nachfolgerabt vom „groerhörigen“ Abt Clemens Lashofer (der auch der Obervertuscher im Fall Groer ist) ist Abt Columban Luser (auch ein Groerschüler und –intimus). Abt Luser schickte vor einer Gerichtsverhandlung gegen Göttweig einem Mönch (der noch dazu die Kleinsten der Kleinen im Göttweiger Sängerknabenkonvikt permanent blutig schlug) ein Erpressermail, damit sich dieser im Sinne des Stiftes positioniert, sonst bekäme er keine Pfarre von Kardinal Schönborn, und Schönborn sei informiert:

 

 

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So werden also Mönche angehalten vor Gericht zu lügen, indem sie sich im Sinne des Stiftes zu positionieren haben!

 

 

Bei dem Gerichtsverfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht gegen das Stift Göttweig ging es um Lohn- und Sozialdumping und um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung und um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will. Nach dem Prozess hatte das Stift plötzlich sehr Schulden beim Finanzamt Hollabrunn, trotz großem Zinshausbesitz bis Frankfurt, Riesenwaldbesitz bis tief nach Bayern, Weingüter und hohen Anteilen an der Kirchenbank Schellhammer und Schattera ……..

 

 

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Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar!

 

 

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Bei dem Erbe über das sehr hohe Privatvermögens seines Vorgängerabtes (ein Abt darf aber nichts besitzen) wurde Abt Luser auch auf Folgendes hingewiesen:

 

 

Der Erbenmachthaber weist Abt Columban Luser auf die strafrechtlichen Folgen einer wahrheitswidrigen Vermögenserklärung und insbesondere auch über den Tatbestand des Prozessbetruges hin. Es handelte sich dabei um etliche nicht legitimierte Inhabersparbücher, die in der Vermögensaufstellung der Verlassenschaft nicht angeführt waren.

 

 

 

Der Anwalt des Stiftes sagte bei der Gerichtsverhandlung, dass das Geld immer nur dem Stift gehörte und zur Verfügung stand.

 

 

 

Auch das ist eine Lüge, denn das Geld, das sich Abt Lashofer völlig illegal aneignete, stand niemals dem Stift oder guten Taten zur Verfügung, sondern für seine privaten Aktienspekulationen. Und 2009, nach dem Ableben von Abt Lashofer sollte sein leiblicher Bruder das Vermögen erben (Testament oder Erbfolge).

 

 

 

Mehrere Redakteure riefen bei ihm an und sein Sohn sagte, dass sein Vater tief gläubig sei und dass er nur aus diesem Grund das viele Geld seines Bruders nicht haben wolle, dass er darauf verzichte, und dass das Stift das Geld haben solle. Und so kam das Erbe in die Hände von Abt Luser, der in Folge auch wieder niemand im Stift darüber informierte, dass er das Geld vom Notar übernommen hat.

 

 

 

Warum bitte sollte ein Verwandter eines Ordensmannes eine halbe Million € cash erben, die immer schon Eigentum des Stiftes waren?

 

 

 

Hierbei handelt es sich nur um einen von vielen Straftatbeständen dieses Stiftes.

 

 

Über das benediktinische Verhalten gegenüber ihren Missbrauchsopfern allgemein:

 

 

In jedem Benediktinerkloster in Österreich geschah viel sexueller Missbrauch, der durch das klösterliche Schweigegelöbnis fast immer vertuscht werden konnte, oder die Mönche logen, dass sich die Balken bogen. Leider ist es gerade für die extrem reichen Benediktinerklöster sehr typisch, dass ihre Missbrauchsopfer nur minimalst entschädigt wurden (durchschnittlich mit € 14.000). Dazu: Das Stfit Admont kaufte 2010 einfach so nebenbei in Bausch und Bogen von der BUWOG unter Stillschweigen gleich einige hundert Eigentumswohnungen (gogglen und darüber staunen).




Die Kirche ist auch nach wie vor nicht bereit Ihre Schulden zu bezahlen: Gegen Ende meiner erfolgreichen Jahrzehnte langen Arbeit, und das war 6 Jahre vor der Klasnik-Kommission, startete ich in TVs meine ganz großen Aufrufe (2004 in der ORF Sendung “Vera“ ,ein Jahr davor machte ich den Aufruf schon in Deutschland), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Die Aufrufe waren so erfolgreich, dass immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen, und 6 - 7 Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Und da ich, um weitere Leidensgenossen zu finden und sie zu überreden, sich ebenfalls in der Öffentlichkeit zu outen, Tag und Nacht arbeitete, viel dafür unterwegs war, und es leider noch vor vielen Jahren für Private noch üblich war, Internetkosten vom Festnetz aus nach laufenden Telefoneinheiten zu bezahlen (da gab es noch keine Pauschaltarife), hatte ich oft Telefonkosten in der Höhe wie eine Großfirma und etliche Kosten für Papier wegen unzähliger Schreiben, Generationen von PCs und Laptops und Druckerpatronen verbrauchte ich, vom Zeitaufwand ganz zu schweigen. Ich wollte diese Kosten von der Klasnik-Kommission abgegolten haben, doch meine Pionierarbeit wurde als "nicht notwendig gewesen" honoriert (Frau Klasnik bekommt aber jedes Blatt Papier vom Kardinal ersetzt).








Jetzt folgen einige Hinweise:

 

 

 

 

 Heimkinder – damals und heute

 

 

Am 24.9.2016 findet im AKH Wien ein Symposium über das Thema „Heimkinder – damals und heute“ statt. Einer der Vortragenden ist der Psychiater Dr. Johannes Wancata:

 

 

http://catholicartfive.blogspot.co.at/2016/09/heimkinder-symposium-im-wiener-akh.html

 

 

 

 

 

 

Klage gegen die Stadt Wien

 

 

Klage gegen die Stadt Wien auf Entschädigung und Schmerzensgeld von € 30.000

 

 

http://wienergemeinderat.blogspot.co.at/

 

 

 

 

 

Kardinal Schönborns Pressesprecher

 

 

Dr. Michael Prüller (Jurist und Journalist), Sprecher von Kardinal Schönborn, diffamierte mich klerikales Missbrauchsopfer 2015 öffentlich im Kurier:

 

 

http://catholicartseven.blogspot.co.at/


 

 

 

 

Als ehemaliger Kunstschüler von Frau Prof. Gerda Matejka – Felden begann ich Anfang der 1980er Jahre neben anderen Themen immer mehr über das Thema "Missbrauchskirche" zu malen und ich gründete die Kunstrichtung "Kath.art" (abgeleitet von catholic art).



Kunst gegen das Vergessen (Art against Oblivion) hier zeige ich einige meiner Kunstwerke:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Blog von Michael Tfirst - Kirchenmissbrauchsopfer und Gründer der Kunstrichtung Kath.art

 


http://michaeltfirst.blogspot.co.at/

 

 

 

 

 

Klage gegen die Stadt Wien auf Entschädigung und Schmerzensgeld von € 30.000


 

http://wienergemeinderat.blogspot.co.at/

 

 

 

 

 

Michael Tfirst im Wiener Künstlerhaus


 

http://kuenstlerhauswien.blogspot.co.at/

 

 

 

 

 

Österreichs staatliches und kirchliches Missmanagement bei Missbrauchsfällen – von Michael Tfirst


 

http://catholicartone.blogspot.co.at/

 

 

 

 

 

Kardinal Schönborns Lügen - Blog von Michael Tfirst


 

http://catholicartdrei.blogspot.co.at/

 

 

 

 

 

 

Eine Gustav Klimt Verklimtung im Zuge der Kunstrichtung Kath.art, gegründet von Michael Tfirst

 

 

http://catholicartfour.blogspot.co.at/

 

  

 

 

 

 

 

Symposium Heimkinder – damals und heute, Blog von Michael Tfirst


 

http://catholicartfive.blogspot.co.at/

 

 

 

 

 

 

 

Art against Oblivion – Kath.art by Michael Tfirst


 

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Pressesprecher von Kardinal Schönborn, Dr. Michael Prüller, diffamiert öffentlich Missbrauchsopfer


 

http://catholicartseven.blogspot.co.at/

 

 

 

 

 

 

 

Medienberichte Michael Tfirst

 


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Michael Tfirst malte Gandalf aus Lord of the Rings

 


http://tfirstgandalf.blogspot.co.at/