Dienstag, 22. Mai 2018

Brief an Papst Franziskus


Kontakt:

tfirst@gmx.at

 

 

 

Missbrauch: 7 Forderungen an Papst Franziskus

 

 

 

Am Pfingstsonntag 2018 schrieb ich einen offenen Brief an Papst Franziskus. Das Schreiben ist eine saftige Beschwerde über etliche Angestellte des Unternehmens Kirche, denn letztendlich ist der Papst auch deren oberster Chef. Also gehört er darüber informiert, was wirklich Sache ist. Mein Schreiben enthält auch sieben Forderungen an ihn in der Causa des klerikalen sexuellen Missbrauchs. Ich bin sicher, dass sich dann wieder einmal einiges in der Kirche tun wird, wenn mein eingeschriebener Brief im Vatikan eingelangt und gelesen worden ist.




An seine Heiligkeit Papst Franziskus

Palazzo Apostolico

00120 Citta del Vaticano, Rom

Italien


 

 

Eure Heiligkeit!


 


Ihr Gott soll die Liebe sein? Sie sprachen unlängst von der Perversion im kirchlichen Dasein angesichts des Leidens von uns, den klerikalen Missbrauchsopfern. Gestern, während der schönen und sehr berührenden TV Übertragung von Prinz Harrys Hochzeit, wo bei der kirchlichen Trauungszeremonie so viel von „Gott ist die Liebe“ die Rede war, dachte ich, dass es wieder einmal Zeit ist, dass ich ein Schreiben an Sie verfasse, welches ich diesmal aber gleich in Form eines offenen Briefes auf einigen meiner Blogs veröffentlichen werde. Ein früheres Schreiben von mir aus dem Jahr 2013 an Sie blieb unbeantwortet. Damit damals das Schreiben den Vatikan auch wirklich erreichen würde, habe ich es dreimal ausgedruckt, dreimal unterschrieben und dreimal aufgegeben, in der Hoffnung, dass wenigstens ein Brief davon auf Ihrem Schreibtisch landen könnte. Ihre Vorgänger, die ich schon Jahre davor anschrieb, reagierten leider auch nie. Ich wollte u. a. von Ihnen allen die Offenlegung des päpstlichen Visitationsergebnisses vom Stift Göttweig. Dieses Mal werde ich das Schreiben an Sie (das ich wie gesagt auch im Internet veröffentliche) nur einmal postalisch, aber dafür eingeschrieben, abschicken. Ich gehe dieses Mal davon aus, dass ich Glück haben werde, dass Sie das Schreiben auch erhalten und auch auf die am Ende dieses Schreibens gestellten sieben Forderungen von mir eingehen werden.


 

 


In Österreich wurde im Mai 2018 wieder einmal ein Fall „von Pfarrer geschwängert“ öffentlich bekannt, wo sich zum Glück auch die Staatsanwaltschaft mit Ermittlungen eingeschalten hat, die über den Missbrauchsvorwurf, die Adoptionsfreigabe und die angebliche Eizellenentnahme ermittelt. Was taten Kardinal Schönborn und sein Sprecher, Dr. Michel Prüller, der von seiner Ausbildung her promovierter Jurist ist? Sie wiesen alle Vorwürfe in den Medien Anfang Mai 2018 ganz klar und mit folgenden Worten zurück: „Der betroffene Priester sei erst im April 1994 in die Erzdiözese Wien gekommen und könne erst danach im betroffenen Landesschulheim Dienst getan haben. Das sei knapp vor dem 17. Geburtstag der Betroffenen gewesen, strafbare Handlungen hätten daher „zweifelsfrei nicht stattgefunden“. Außerdem spricht die Erzdiözese von einer „Affäre ohne strafrechtliche Relevanz“. Doch Gewalt ist keine Liebesbeziehung, wie nun auch die Österreichischen Frauenhäuser in einer Aussendung klarstellen.


 

 


Heiliger Vater, ich schreiben Ihnen, weil ich Ihnen anhand einiger Beispiele diese Unkultur von ärgsten öffentlichen Diffamierungen seitens Kardinal Schönborns (und seiner Sprecher, früher Leitenberger, jetzt Prüller) aufzeigen will, die Sie vermutlich Schönborn gar nicht zutrauen würden. Kardinal Schönborn ist absolut rücktrittsreif. Ich würde mir wünschen, dass dies seine letzten Opfer verletzenden Äußerungen in den Medien waren. Es ist eine Schande, was sich dieser Mann da seit Jahren als Wolf im Schafspelz auf Kosten von uns Missbrauchsopfern leistet.


 

 


In letzter Zeit war in Medien auch über vertuschten Missbrauch in Chile die Rede und dass Ihnen alle chilenischen Bischöfe den Rücktritt angeboten haben. Da ging es um einen Geistlichen, der durch sein Charisma zeitweilig großen Einfluss auf zahlreiche junge Katholiken, darunter mehrere spätere Bischöfe hatte. Diese Attribute hatte Groer auch (auf den in Österreich absichtlich unaufgeklärten Fall von Kardinal Groer komme ich noch später). Also, Missbrauch vertuscht, alle chilenischen Bischöfe treten zurück. Und was sagte Kardinal Schönborn erst 2016 bei einem Staatsakt im österreichischen Parlament? Er sagte: „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. Die Rede von Kardinal Schönborn im Parlament hätte aber so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert, weil ich durch meine gegründete Ombudstelle für sexuellen Missbrauch immer über alle meine Täterpriester gut informiert war. Ich habe frühe Aufdecker dieser Sachen (wie z. B. Herrn Michael Tfirst) durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen dadurch schwerst geschadet und ich habe sie verleumdet (und durch meine Mitarbeiter verleumden lassen), wo es nur ging. Heute kann ich mich bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren, ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und straffällig gewesen ist.“

 

 


Jahre vor Schönborns Rede im Parlament hatte ich eine 244seitige Anzeige gegen Kardinal Schönborn mit Dokumenten, Urkunden, Beweise, Sachlagen, Namen von klerikalen Tätern, wo Schönborn nur versetzte und vertuschte, auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Diese Anzeige wurde leider sofort mit der Begründung zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich da Schönborn so alles vorwerfe.


 

 


2010 brachte ich u. a. durch meine unzähligen Anzeigen gegen die Kirche auch den Erzabt der Benediktiner, Bruno Becker, von St. Peter in Salzburg zum Rücktritt. Einer seiner Mitbrüder von St. Peter schrieb einem 10jährigen Opfer mehre Briefe ins Internat, in welchen er betonte "Du sollst mein griechischer Götterknabe sein". Zurück zum Erzabt: Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Canisiusheim (Priesterseminar) in Horn, der mich aufgrund meiner damaligen Aufdeckungshomepage gegen die Kirche im Jahr 2009 aufsuchte, erzählte mir, dass u. a. der Erzabt Bruno Becker vom Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war), einer seiner Täter gewesen sei. Ich sagte ihm, dass ich sofort all seine Täter anzeigen werde, weil da weiter Verdacht für noch andere Taten im Verzug ist. Ein weiterer Täter des ehemaligen Schulkollegen war Pater Berthold Flachberger. Die Lawine, die ich da auslöste war gewaltig, und mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) Flachberger starb, nachdem ich auch seinen Namen veröffentlichte und die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners ein Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm. Und als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wurde, legte er sofort entnervt sein Amt zurück, nachdem mein ehemaliger Schulkollege Monate nach meiner Anzeige doch endlich nach Jahrzehnten damit in die Öffentlichkeit ging. Angezeigt habe ich auch deswegen all diese Leute, weil Herr Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata, damals Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch von Kardinal Schönborn, meinem ehemaligen Schulkollegen permanent immer nur die Verjährung bei all seinen Tätern einreden wollte, so wie ich früher auch auf diese Argumentation bei kirchlichen Serientätern hereingefallen bin, mir aber diese kirchliche Argumentation schon seit vielen Jahren nicht mehr bieten lasse.


 

 


Im April 2013 starb der Priester und klerikale Missbrauchstäter Msgr. Wolfgang Flasch und Kardinal Schönborn selbst hielt das Begräbnis. Der Kardinal wurde über den Missbrauch ungefähr 2003 von einem hochadeligen Opfer selbst in Kenntnis gesetzt. Es handelte sich um ganz argen sexuellen Missbrauch und Kardinal Schönborn wollte keine Gefahr im Verzug erkennen, Schönborn ist Ehrenritter des Deutschen Ordens und Aumonier des Ordens vom Goldenen Vlies, und während einer Feier des Ordens von Goldenen Vlies trafen einander das hochadelige Missbrauchsopfer und Kardinal Schönborn. Schönborn war es damals egal, ob der Priester noch weiteren Missbrauch machen könnte, und wie gesagt, 10 Jahre später hielt seine Eminenz selbst das Begräbnis des Missbrauchstäters. Das Opfer wurde öffentlich aufs ärgste verleumdet und so wanderte der Betroffene Ende 2017 aus Österreich aus. Auch das ist Schönborns Verdienst.


 

 


Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. Ich sprang als Kandidat des Stiftes Göttweig (Groers Heimatkloster) 1979 wegen dem Massenmissbrauchstäter Groer (dem späteren Kardinal) von einem Stiftsturm. Jahre später sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm, einer überlebte nicht. Ich begann Bilder über die Missbrauchskirche zu malen und gründete die Kunstrichtung Kath.art. Göttweig wird von Mönchen geführt, die bis jetzt kein Bekenntnis über Groers Sauereien machten, ihn aber heilig sprechen lassen wollen.


 

 


Gegen Ende meiner erfolgreichen und jahrzehntelangen Aufdeckungsarbeit bei Kirchenmissbrauchsfällen, das war Jahre vor der Klasnik-Kommission, startete ich noch in TVs meine ganz großen Aufrufe (2004 in der ORF Sendung “Vera“, ein Jahr davor machte ich den Aufruf schon in Deutschland „taff“), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Die Aufrufe waren so erfolgreich, und immer mehr Opfer gingen mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit. Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Und da ich, um weitere Leidensgenossen zu finden und sie zu überreden, sich ebenfalls in der Öffentlichkeit zu outen, Tag und Nacht arbeitete, viel dafür unterwegs war, und es leider noch vor vielen Jahren für Private noch üblich war, Internetkosten vom Festnetz aus nach laufenden Telefoneinheiten zu bezahlen (da gab es noch keine Pauschaltarife), hatte ich oft Telefonkosten in der Höhe wie eine Großfirma und etliche Kosten für Papier wegen unzähliger Schreiben, Generationen von PCs und Laptops und Druckerpatronen verbrauchte ich, vom gigantischen Zeitaufwand ganz zu schweigen. Ich wollte diese Aufwandsentschädigung (ca. € 20.000,-) von der Klasnik-Kommission abgegolten haben, doch meine Pionierarbeit wurde als "nicht notwendig gewesen" befunden. DIESE ARBEIT WAR LEIDER NOTWENDIG, denn nur diese war der Grund, dass es letztendlich überhaupt zu einer Klasnic-Kommission kam. Als es 1999 einigen sehr hartnäckigen Missbrauchsopfern in Irland gelang, den damaligen Premierminister Bertie Ahern zu überzeugen, dass er eine große und völlig unabhängige Untersuchungskommission einsetzen solle, kam er diesem Wunsch letztendlich nach. Seit damals begann ich, in unserem Land Politiker aller Couleurs zu sekkieren und zu überzeugen, dass wir ebenfalls so eine Missbrauchskommission nach dem Muster Irlands benötigen. Die Umsetzung sollte noch 11 Jahre dauern. Meine u. a. auch an Dr. Schüssel gerichteten Schreiben sollten Früchte tragen, aber komischerweise erst, als er nicht mehr Kanzler war. Er führte Gespräche mit dem Kardinal und empfahl diesem, eine Vertraute seiner Riege, die ÖVP Exlandeshauptfrau Klasnik, mit der Bildung so einer Kommission zu beauftragen. Zum Wunsch meiner Kostenrefundierung folgendes: Frau Klasnik bekommt jedes Blatt Papier vom Kardinal ersetzt. Wie viel hat sie übrigens für ihre Arbeit von Kardinal Schönborn bis dato erhalten bzw. erhält sie immer noch? Als Frau Klasnic den Auftrag von Kardinal Schönborn für eine Kommissionsgründung, die in den Räumen von einer ihrer eigenen PR Agenturen bearbeitet werden soll, annahm, machte Frau Klasnic gleich einen Familienbetrieb daraus. Ihr Lebensgefährte, Herr Hösele, auch Agenturpartner von Klasnics Werbe- und PR Agenturen, wurde plötzlich zum Kommissionssprecher ernannt. Die engste Vertraute Kommissionsmitarbeiterin von Frau Klasnic, Frau Dörr verschaffte gleich ihrer Schwiegertochter als Sekretariatsmitarbeiterin einen Posten. Doch die Schwiegertochter hielt die Anrufe der Opfer nicht aus und so gab sie nach einiger Zeit den Posten wieder auf. Es hätte auch für diese Sekretariatsarbeiten sowieso nur psychologisch geschultes Personal genommen werden dürfen. Es hätte mich außerdem immer schon interessiert, wie die Klasnic-Kommission den Schlüssel der Refundierungsforderungen von  den Orden und Diözesen bezüglich meiner Täter verrechnete. Was wurden dem Stift Göttweig für meine beiden Selbstmordversuche im Stift verrechnet? Was war das Göttweig wert? Es waren u. a. nach meinem Sprung aus dem Turmzimmer lebenslängliche und jahrzehntelange orthopädische Probleme mit ärgsten Scherzen die Folge. Was war den Pallottinern meine Bulimie wert, was der Erzdiözese Wien das Pädophilennest meiner Heimatpfarre Breitenfeld in 1080 Wien mit all den Vergehen an mir, was den Schulbrüdern in der Volksschule Schopenhauerstraße die Missbräuche an mir?


 

 


Vor der Altkalksburger Vereinigung (Absolventen des Jesuitengymnasiums in Kalksburg) referierte Frau Klasnic, wie sehr sich die Kirche Österreichs mit 8 Millionen Euro wegen uns Opfer übernommen hat. Kurz darauf (2016) kaufte Kardinal Schönborn wieder für die Erzdiözese Wien drei neue Zinshäuser an. So fällt uns Opfern Frau Klasnic in den Rücken. Sie referiert immer wieder, dass sich die arme Kirche wegen uns Opfern (mit ein paar Tausendern pro Opfer) so sehr verausgabt hat. Frau Klasnic und Herr Hösele betreiben gemeinsam auch mehrere PR - Agenturen, also wissen sie auch, wie man Dirty Campainings führt. Also, Frau Klasnic referiert immer wieder, dass sich die arme Kirche wege uns Opfern so sehr verausgabt hat, aber so nebenbei kauft das schon an Grund und Boden sehr reiche Benediktinerstift Admont von der Wohnbaugesellschaft Buwog 276 Eigentumswohnungen. Und um weiter fest Grundstücksmanipulation zu betreiben hat die Kirche immer Geld zu Verfügung, aber für uns Opfer nicht. Wie anständig hätte mit diesem Betrag den Opfern wirklich einmal ordentlich geholfen werden können, wo noch dazu auch die Benediktiner in Österreich schon sehr viele Missbrauchsopfer fabrizierten.


 

 


Zur Zeit läuft ein Schadenersatzprozess im Missbrauchsfall rund um das Stift Kremsmünster vor dem Landesgericht Steyr (Oberösterreich). Betroffene kritisieren, das Stift verweigere Schadenersatz und Verantwortung. Das Stift dementiert und sagt, dass die Übergriffe außerhalb der Schulzeit erfolgt seien und verjährt seien.


 

 


Als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig sollte ich auch auf Wunsch von Abt Clemens Lashofer vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Mitbruder Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln. Während einer diesbezüglichen langen Unterredung mit Groer in den Direktionsräumlichkeiten des Knabenseminars Hollabrunn drückte Groer immer wieder sein Knie in das meine. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie Abt Lashofer es auch will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Göttweiger Abt und wie dieser Göttweiger Mitbruder Groer, der zusätzlich auch noch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Nach dem Gespräch mit Groer in seinen Direktionsräumen die ebenerdig lagen, wurde ich noch kurz zum Vorstellen zum anderen Direktor des Hollabrunner Aufbaugymnasiums, Dr. Johann Kurz, geschickt. Das kurze Gespräch fand in den Direktionsräumen im 1. Stock statt. Dr. Kurz wusste, dass ich sehr oft in Göttweig war und dass ich nach dem Amtsantritt von Abt Lashofer als Abt von Göttweig dessen allererster Kandidat war. Auf die Frage, ob ich gerne von Horn nach Hollabrunn zum Lernen wechseln will, antwortete ich Dr. Kurz nur, dass mir Groer sexuell zu aufdringlich ist und dass ich nur deswegen nicht nach Hollabrunn will. Unternommen hat Dr. Kurz aber nichts gegen Groer und auch er ließ ihn weiter wüten, wie Abt Clemens Lashofer (der jahrzehntelang den Unwissenden mimte). Der Priester Dr. Johann Kurz, der ebenfalls die Groersauereien vertuschte, ist ein Großonkel von Bundeskanzler Sebastian Kurz (dem von der ÖVP aufgebauten Politikjungstar). Dr. Johann Kurz hat zusammen mit dem perversen Ungeheuer und Sexualmassenmissbrauchstäter Dr. Groer das Aufbaugymnasium in Hollabrunn gründet.


 

 


Seit 2005 wird an Groers Todestag jährlich eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab abgehalten. Seit damals mache ich darauf aufmerksam. Ich will, dass dieser Groerblödsinn eingestellt wird, doch bis dato wird diese Zeremonie unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. weiter durchgeführt und Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder. Das dies endlich aufhört, war ein Grund meiner Klage gegen das Stift Göttweig, doch von meinem Verfahrenshilfeanwalt wurde der Beginn des Prozesses gegen das Stift abgewürgt. Seit 2005 machte ich Medien darauf aufmerksam, was sich da an Groers Grab abspielt. Bischöfe, Äbte, preisen Groer permanent an seinem Grab als Unschuldslamm und sogar der Nuntius hielt 2008 im Namen von Papst Benedikt eine „Groer ist unschuldig“ Rede an Groers Grab. Ich zeige auf meinem Blog auch noch einige Fotos von dieser Sache und obwohl ich schon so lange Politiker und die Kirche selbst auf diese Missstände aufmerksam mache, gibt es bis heute keine Resonanz dazu, außer Schweigen. 2013 erschien wieder einmal ein Buch über Kardinal Groer mit dem Titel „Hans Hermann Groer – Realität und Mythos“, in dem er wiederum als völliges Unschuldslamm dargestellt wurde. Ein weiterer Grund meiner Klage gegen Göttweig war, dass sich Groers Heimatkloster endlich einmal auf seiner Homepage öffentlich dazu bekennen, dass Groer Täter war.


 

 

 

KURIER:………….Manchmal genügen wenige Worte, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. "Es hat keine Verurteilung Groers stattgefunden. Ich kannte ihn persönlich und kann mir nicht vorstellen, dass an den Vorwürfen etwas dran ist." Diese im Dezember 2014 getroffene Aussage von Josef Bauer, Pfarrer in Hohenzell, Oberösterreich, sind jene zwei Sätze, die Michael Tfirst den Kragen platzen ließen……..Tfirst ist anerkanntes Missbrauchsopfer von katholischen Geistlichen und versucht seit Jahrzehnten gegen das Vergessen und Verdrängen sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Institutionen anzukämpfen……..Tfirst sieht sich selbst als Opfer des späteren Kardinals Hans Hermann Groër und will dessen Stammhaus, das Benediktinerstift Göttweig in Niederösterreich, nun verklagen. Vor allem die – auch von der offiziellen Kirche unterstützten – Pilgerschaften zu Groers Grabmal in Maria Roggendorf, Niederösterreich, sind ihm ein Dorn im Auge……Enttäuscht zeigt sich Tfirst auch von Groers Nachfolger, Kardinal Christoph Schönborn. Dessen Büro zahlte Tfirst im Jahr 2004 eine "Entschädigung" von 3700 Euro. Dafür musste er jedoch eine Schweigeklausel unterschreiben. An die er sich freilich nicht hält (Ende der Auszüge aus dem Artikel)…………


 

 


Das ist der ganze Wortlaut des im Artikel erwähnten Schweigegeldvertrages:  „Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."


 

 


Im Kurierartikel meldete sich auch der Sprecher von Kardinal Schönborn, Dr. Michael Prüller zu Wort und sagte, dass ich damals, als mir im Jänner 2004 das Büro Schöborn die Entschädigung von € 3.700 zahlte, Groer noch nicht zum Thema machte. Schönborn-Sprecher Michael Prüller: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3700 Euro zahlten, noch nicht." Das Geld sei aus "sozialen Gründen" an Tfirst bezahlt worden. Die Vorwürfe, die er seinerzeit gegen verschiedene Priester erhoben habe, seien für die Erzdiözese "nicht nachvollziehbar" gewesen. Prüller gesteht aber: "Seit dieser Zeit sind wir, was unsere Verantwortung gegenüber den Missbrauchsvorwürfen betrifft, sehr viel selbstkritischer geworden." Das ist ein völliger Schwachsinn, weil z. B. fast zwei Jahre vorher u. a. in einem Artikel im Standard mit dem Titel „Missbrauch und Kirche" zu lesen war, dass mir Groer sehr nahe kam. Außerdem ist die Feststellung, die hinter meinem Rücken seitens Kardinals Schönborn permanent öffentlich verbreitet wird (Briefe sind vorhanden) dass mir die Entschädigung nur aus sozialen Gründen gegeben wurde, so ein Schlag in mein Gesicht, wie man es sich kaum vorstellen kann. Danke Kardinal Schönborn! Warum habe ich dann so einen komplizierten Schweigegeldvertrag überhaupt unterschreiben müssen, wo die Rede davon ist, dass ich aufgrund der Missbräuche das Geld erhalte?

 

 


Zu meinem Sprung aus den Göttweiger Turmzimmer: Da ich nach meinem Sprung aus dem Turm noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes. Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde. Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei. Auch der Rechtsanwalt von Kardinal Christoph Schönborn, Dr. Erich Ehn, verbreitete hinter meinem Rücken, dass alle meine Missbrauchswürfe von meiner Kinder- und Jugendzeit, die Kirchenleute an mir begingen, unglaubwürdig seien. Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich habe mich im Jahr 1998, vor Beginn der päpstlichen Visitation im Stift wegen Groer, beim damaligen Sprecher des Stiftes, Frater Koloman Hirsch, telefonisch gemeldet, dass ich ebenfalls als Zeuge und Betroffener bei der Visitation aussagen will. Er versprach mich zu verständigen, damit ich kommen kann. Er hat sich dann aber nicht mehr gemeldet. Aus den Medien entnahm ich einige Tage später, dass die Visitation im Stift Göttweig bereits abgeschlossen ist.


 

 

 

Auch über die extrem fiese Art des Einstreifens von Erbschaften der letzten beiden Göttweiger Klostervorsteher (Abt Luser und seines Vorgängers Abtpräses Lashofer) berichte ich auch anhand von Dokumenten auf meinen Blogs. Außerdem fallen alle paar Jahre bis dato Göttweiger Patres mit homoerotischen und pädophilen Neigungen gegenüber Jugendlichen auf. 2012 wurden bei Gerichtsverhandlungen gegen das sehr, sehr, sehr reiche Stift Göttweig Lohn-  und Sozialdumping, systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung offenkundig. Als Nebenschauplatz stellte sich während dem Prozess heraus, dass Abt Lashofer privat sehr, sehr viel Geld und Aktien besaß, von dem niemand im Stift etwas gewußt haben will (unabhängig davon darf ein Ordensmann eines monastischen Ordens gar keinen Besitz haben). Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar. Als ich Anfang Mai 2010 vor der Klasnic-Kommission referierte sagte ich u. a. auch, dass sofort umfangreiche Untersuchungen im Stift Göttweig eingeleitet werden sollten, denn es wurden weitere Beschwerden von Opfern bekannt, die gegen einen sadistischen Prügelpater aus dem Sängerknabenkonvikt erhoben wurden, wo es sich noch dazu um nicht verjährte Fälle handelte. Die Opfer hatten Angst, damit in die Öffentlichkeit und vor Gericht zu gehen, standen ihre Familien in wirtschaftlicher Abhängigkeit des Stiftes als Forst- oder Weingutarbeiter, mitsamt Dienstwohnungen, usw. Jener Pater aber wurde vom Stift permanent gedeckt. Auch von Kardinal Schönborn, der ihm sogar später eine Pfarre in Wien gab, obwohl ich ihn mittels Emails 2009/Anfang 2010 über diese Sache informierte. Jener Pater hatte sich außerdem auf Wunsch von Abt Lashofer von einer vermeintlichen Erblasserin für das Stift adoptieren lassen, das Stift und Abt Lashofer erbten also wieder. Der Pater, der sich nur für eine Erbschaft adoptieren ließ, war im Knabenkonvikt tätig und dabei prügelte er die Kleinsten der Kleinen oft blutig. In dem Verfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht, wo es um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung ging, aber auch um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will, entschlug sich jener Pater, der auch für die Finanzen als Kämmerer im Stift zuständig war, der Aussage. In einem „Erpressermail“ an jenen Pater schreibt Abt Luser, dass sich jener im Sinne des Stiftes auch in der Causa „Pflichtanteil“ zu positionieren habe, sonst gäbe es keine Pfarrübernahme in Wien. Diesbezügliche Dokumente und Beweise veröffentliche ich auf meinen Blogs. Unter dem erwähnten Pflichtanteil ist sicher ein Anteil der Erbschaft gemeint, für die er sich extra als Finanzverantwortlicher des Stiftes und auf speziellen Wunsch von Abt Clemens Lashofer adoptieren ließ. Weiters ist in diesem Mail von Abt Luser zu lesen, dass Schönborn in dieser Sache auch schon informiert wurde (und schon wieder ist Kardinal Schönborn in einer Vertuschungssauerei involviert, noch dazu, wo ich auch Schönborn über den Prügelpater schon 2009/Anfang 2010 informierte).


 

 


Auch erste Anzeigeversuche gegen Groer wurden seinerzeit vom ehemaligen Sicherheitsdirektor Niederösterreichs, Hofrat Dr. Emil Schüller (Vater von Msgr. Mag. Helmut Schüller, dem späteren Leiter der kirchlichen Missbrauchsombudsstelle), niedergeschlagen. Zu Helmut Schüller und dem Göttweiger Abt Clemens Lashofer folgendes: Vertuscherabt Lashofer war seit 1975 bis zu seinem Tod 2009 Mitglied des Rotaryclubs Krems-Wachau und bei der Landsmannschaft Maximiliana war er ebenfalls. Mag. Helmut Schüller ist auch ein Mitglied der Landsmannschaft Maximiliana und zusätzlich war er ein ehemaliger Schüler von Groer. Statt Vetternwirtschaft könnte man das, was da hinter den Kulissen ablief, Verbindungsbruderwirtschaft nennen. Wie gesagt wurden leider so einige Ansätze von Groeropfern gegen Groer gerichtlich vorzugehen von den ÖVP dominierten Behörden in Niederösterreich im Keim erstickt. Göttweig stand immer schon und steht weiter unter politischem Sonderschutz der hohen Politik Österreichs und vor allem der ÖVP Niederösterreichs. Ein Sohn von Altlandeshauptmann Dr. Erwin Pröll arbeitet im Bereich Tourismus und Kultur für das Stift Göttweig und Frau Elina Garanca gibt im Stift jährlich ein großes Konzert mit dem Titel "Klassik unter Sternen". Auch die großen Europaforen finden immer im Stift Göttweig statt.


 

 


Kardinal Christoph Schönborn antwortete am 14.9.2016 am Ende eines Interviews in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“ Diese Fürsprecherei stellt u. a. auch eine Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung dar. An Groers Grab sind auch schon sehr viele Votivtafeln (Basis für eine Selig - und Heiligsprechung) angebracht wurden.

 


 


Kardinal Schönborn sagte einmal über einen gerichtlich verurteilen Priester, nachdem bekannt wurde, dass er bei alten Menschen auf den Genitalien herumspielte: „Das kann doch passieren“: Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn hat den 85jährigen Priester Msgr. G. verteidigt, der des sexuellen Missbrauchs verdächtigt wird. "Mein Gott, das kann doch passieren", sagte Schönborn in einem Radio-Interview, berichten die Salzburger Nachrichten. Der Priester habe vermutlich "ein Blackout" gehabt, es sei "nichts Dramatisches passiert". Der Priester, der ehrenamtlich als Seelsorger in einer kirchlichen Behinderteneinrichtung tätig war, wird beschuldigt, die Genitalien eines Bewohners berührt zu haben. Die Behindertenbetreuerin hatte dies gesehen und der Hausleitung in einer Niederschrift mitgeteilt. Schönborn zeigte sich nun "empört", dass diese Affäre an die Öffentlichkeit "gezerrt" worden sei. Wenige Stunden später räumte - so die Salzburger Nachrichten - Schönborn ein: "Selbstverständlich wurden in besagtem Fall unverzüglich alle Konsequenzen gezogen." Man wolle die Handlung in keinster Weise bagatellisieren. Doch dieser Geistliche wurde schon 1957 am Landesgericht Korneuburg wegen Kindesmissbrauch zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt. Msgr. Kurt Gröger war sein Name! Noch einmal: Kardinal Schönborn deckte also wissentlich auch diesen pädophilen Geistlichen.


 

 


2011, nach fast einjährigem Bestehen der Klasnic-Kommission beschwerte ich mich bei der Kommission, warum entlarvte Täter massenweise im Amt bleiben, deren Opfer aber Entschädigungen durch die Kommission erhalten. Kommissionsmitglied Feichtlbauer mailte mir darauf folgende Antwort: “Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“ Die einige Monate von Kardinal Schönborn nach der Installierung von der „Kommission-Opferschutz“ (auch genannt Klasnic-Kommission) ebenfalls ins Leben gerufene „Stiftung Opferschutz“, ist die Geld auszahlende Stelle für klerikale Missbrauchsopfer. Dieser, im Hintergrund agierenden ZUSATZ-Kommission mit Opus Dei Mitgliedern, gehören ranghöchste Vertreter der Kirche an, wie z. B. der Opus Dei Bischof Klaus Küng, Probst Fürnsinn, die Leiterin der Finanzkontrollstelle der Erzdiözese Wien, Frau Mag. Rita Kupka-Baier (ebenfalls Mitglied beim Opus Dei), usw an..... Wenn also laut Dr. Feichtlbauer die Kirche für die Verfolgung der Täter zuständig sein solle und in jener Stiftung Opferschutz bereits ranghohe Kirchenleute die Proponenten sind, die dann wiederum Null Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich! Aber alles uns Opfern gegenüber ist ja nur ein abgekartetes Spiel, und der OPUS DEI Filz rund um die Klasnic-Kommssion ist enorm, neben dem Opus Dei Bischof Küng sitzen noch mehr Opus Dei Leute in seiner Stiftung Opferschutz Mannschaft. In Irland zahlte die katholische Kirche und der Staat ungefähr € 65.000 an jedes Opfer von kirchlichen und staatlichen Institutionen, in Österreich ungefähr € 15.000 und in Deutschland ungefähr € 2.000 bis € 5.000. In Irland gab es bei über vier MIO Einwohnern und ca. 4 MIO Katholiken ungefähr 25.000 kirchliche Missbrauchsopfer. In Österreich haben sich bei ca. 5,5 MIO Katholiken bis dato ca 1.700 Opfer bei der Klasnic-Kommission gemeldet. Und siehe da, in Deutschland haben sich bei ca. 25 MIO Katholiken nur ca. 950 Opfer gemeldet. Die Zahl 950 ist schon einige Jahre alt, vermutlich es einige mehr sein, aber bei diesem menschenunwürdigen Procedere sicher nicht viel mehr.

 


 


Ich wurde schon in meiner Volksschulzeit als Missbrauchsopfer bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße auserkoren. Ich war ein Opfer von Bruder Alphonsus und von Bruder Franz Josef (genannt der Kaiser), der 1965 nach Strebersdorf versetzt wurde, wo er dann noch über 2 Jahrzehnte munter weiter wüten konnte. Zirkuspater Heinz-Peter Schönig vom Orden der Pallottiner probierte es bei mir in meiner Wiener Heimatpfarre Breitenfeld, nachdem ich ihm meine Lebensgeschichte erzählte, denn dort war Schönig oft zu Gast. Aber mich hat Pater Schönig sexuell in Wien (in meiner Heimatpfarre, der Pfarre Breitenfeld, in 1080 Wien) missbraucht und viele andere Kinder und Jugendliche missbrauchte er ebenfalls! Als ich begann, auf meinen ersten Homepages und Blogs über meine klerikalen Täter zu berichten, meldeten sich immer Betroffene dieser Täter bei mir. So auch einige der prominenten „Kirchenikone“ Zirkuspater Heinzpeter Schönig vom Orden der Pallottiner aus Deutschland. Er hat Michael und Corinna Schumacher getraut und im Zirkuszelt des Zirkus Roncalli (vor dem Wiener Rathaus) taufte er eines der Kinder von Zirkusdirektor Bernhard Paul. Vor einigen Jahren sprach ich Herrn Paul, als er mit seinem Zirkus wieder einmal in Wien war, auf Pater Schönig an und er sagte, dass doch jeder wusste, dass Pater Schönig pädophil war, und dass es ja eine Tochter war, die er damals bei ihm taufen ließ, also war für ihn keine Gefahr in Verzug. Aber mich hat Pater Schönig sexuell in Wien (in meiner Heimatpfarre, der Pfarre Breitenfeld, in 1080 Wien) missbraucht und viele andere Kinder und Jugendliche missbrauchte er ebenfalls! Ich gab den Missbrauchsvorfall von P. Schönig an meiner Person schon 1972 kirchenintern (auch den Pallottinern) bekannt, doch es wurde nichts getan. Und die Pallottiner zogen ihn nicht von seiner priesterlichen Tätigkeit ab. Pater Schönig war im deutschsprachigen Raum der herumreisende „Zirkuspater“ und dabei führte er ein Doppelleben. Er hatte eine Privatwohnung, von der jeder seiner Mitbrüder wusste, und sie wussten auch, dass er dort permanent mit so genannten „Strichjungen“ Sex hatte. Ich vermute Pater Schönig war der größte vertuschte klerikale Pädophilenskandal Deutschlands. Ich wurde 1956 als Bastard (also unehelich) geboren, und ich wurde nur deswegen als Kind und Jugendlicher mehrmals von katholischen Kirchenleuten sexuell missbraucht, auch von Zirkuspater Schönig. Er und die anderen haben mich als Opfer ausgesucht, weil diese Täter des Klerus wussten, dass hinter mir niemand stand, ich hatte niemand. Es war der Horror. Es ist, wie wenn ich den dritten Weltkrieg erlebt hätte, es ist, als ob ich viele Weltkriege hintereinander erlebt hätte, und ich habe all diese Weltkriege überlebt. Pater Schönig hat bei mir BULIMIE ausgelöst, an der ich lange leiden sollte. Doch über das Doppelleben dieses prominenten Paters sollte für die Öffentlichkeit immer Stillschweigen herrschen und die Pallottiner versuchten es lange, so zu tun, als ob es „die Ikone“ Pater Schönig nie in ihren Reihen gegeben hätte. Obwohl ich die Ordensleitung der Pallottiner mehrmals darum bat, über das abartige Treiben ihres P. Schönig auf ihrer Homepage zu berichten, taten sie so, als ob es den Zirkuspater Schönig nie in ihren Reihen geben hätte. Aber ein kryptisches Statement der Pallottiner an mich war: „……….Pallottiner erkennen grundsätzlich Leid des Opfers an! Bei einer Geldforderung steht die Anerkennung des Leids des Opfers nicht im Vordergrund. Deshalb lehnen die Pallottiner grundsätzlich Geldforderungen ab……….“ Schönig besaß durch eine Erbschaft ein Vermögen von über einer Million Euro in Wertpapieren und Gold. Die frommen Pallottiner erbten. Davor lieferten sich Schönigs Cousin und die Glaubensbrüder einen erbitterten Rechtsstreit um das Geld. Wir Schönigopfer taten uns zusammen, um von dem Privatvermögen Schönigs, das nun die Pallottiner besitzen, eine Schmerzensgeldsumme zu erbitten. Das wurde abgelehnt. Pater Helmut Scharler (der auch zugleich Psychotherpeut ist), vermittelte mich viel später an den Rechtsanwalt der Pallottiner, Herr Dr. Janko Jochimsen. Im Telefonat, das zwischen mir und dem Pallottiner-Anwalt 2011 stattgefundenen hat, sagte jener zu mir, dass er davon ausgehe, dass ich mich doch nicht mehr genau an diese Geschehnisse vor vielen Jahren erinnern würde. Ich habe ihm gesagt, dass ich mir solche Gemeinheiten verbiete und dass auch andere Schönig-Opfer mit Ordensangehörigen schon in Verhandlung waren. Außerdem habe auch ich als erster den Fall Schönig kirchenintern in den 1970er Jahren publik gemacht. Und dass mir aufgrund meiner Homepage im Lauf der Jahre schon einige weitere Opfer des Zirkuspaters aus Deutschland schrieben, war für den Pallottiner-Anwalt auch kein weiterer Anlasspunkt, mir Glauben zu schenken. Er meinte, da ich diese Meldungen ja nur anonymisiert bekannt gab, dass das deswegen meine Glaubwürdigkeit nicht stärkt. Darauf sagte ich ihm, dass einige Pallottinerbrüder von Opfern auch schon direkt (wegen Missbräuchen durch P. Schönig) kontaktiert wurden, darauf sagte Dr. Jochimsen, dass er davon nichts weiß, und er muss erst Pater Vizeprovinzial Scharler diesbezüglich fragen. Ich sagte weiters, dass sogar der Bistumsbeauftragte, Herr Dr. Otto Kocherscheidt (ein pensionierter Richter) von einem Opfer kontaktiert wurde, doch anscheinend war den Pallottinern auch das vollkommen egal, da sie auch das negierten und anscheinend weiter vertuschen. Rechtsanwalt Dr. Jochimsen steht der Kanzlei URIOS vor. Dort ist der Schwerpunkt ihrer Arbeit die Beratung von katholischen Ordensgemeinschaften. Vor allem auf die Ökonomie wird da viel Wert gelegt. Gut, jemand, der die hohen Summen der Pallottiner und eventuell auch deren Liegenschaften veranlagt und verwaltet, muss ja für die Pallottiner auch alles tun, damit ich, und auch die anderen Opfer von Zirkuspater Schönig, als völlig unglaubwürdig dargestellt werden. Als ich mich bei der deutschen Rechtsanwaltskammer über Dr. Jochimsen beschwerte, antwortete mir diese, dass Dr. Jochimsen in Deutschland nicht als eingetragener Anwalt geführt werde. Wie lange da die Pallottiner, auch mit der Unterstützung ihres jetzigen nicht eingetragenen Rechtsanwaltes, auf „Nichtwissen“ und „nicht ahnen können, dass ihr P.Schönig so war“, noch spielen können, weiß ich nicht. Denn die Zahl der Schönigopfer, die sich melden, wird immer größer. Auf jeden Fall ist das so etwas von menschenunwürdig, und diese Vertuscher können noch immer alles tun, was sie wollen! Glauben diese Priester eigentlich noch an etwas anderes, außer dass es sich bei ihrer Kirche nur um die größte Machtsache der Welt handelt und dass es immer um noch größere Geldgewinne für die katholische Kirche (dem weltweit größten Wirtschaftsunternehmen mit dem Markenartikel Jesus) geht? Aber ich bin auch in dieser Sache sicher, dass die Wahrheit siegen wird, und das werde ich noch erleben. 2010 schrieb Pater Helmut Scharler, damals noch Vizeprovinzial, in einem Mail (allerdings nicht mir persönlich) folgendes: „…….Zu Herrn Tfirst möchte ich sagen, dass für uns die erste Priorität nicht das Geld ist. Es geht vielmehr darum, dass unsere Experten sagen, dass mit Geld allein letztlich nichts ausgerichtet wird. Auch mit einer großen Summe ist es nicht mehr möglich, etwas Geschehenes wieder gut zu machen. Und: Wie will man die Höhe bemessen? Und was ist mit all den anderen, die nicht an die Öffentlichkeit gehen und sie aufbringen, um gegen eine Gemeinschaft vorzugehen? Sind es immer nur die Lautesten, die alles bekommen? Es braucht hier ein faires Vorgehen. Wir werden das anfangs November für uns Pallottiner zusammen mit unseren Experten festlegen. Bis jetzt gilt, dass wir das Gespräch suchen, um uns das Vergangene anzuschauen. Dann können wir Therapie anbieten. Geldverhandlungen gehören nicht zur Aufarbeitung! „Wiedergutmachungssummen“ sind ein juridisches Mittel (kein psychologisches), und sie müssen dort angesiedelt werden, wo es Richter, Angeklagte und eine Prozess-Ordnung gibt. Ein klares Vorgehen hilft dabei. Mir tut es leid, dass das mit Herrn Tfirst so gekommen ist, aber eine Entschädigung kann es nur über die Rechtssprechung geben. Einen herzlichen Gruß aus Friedberg, Helmut Scharler……………(Mail Ende)“. Dazu mein (Michael Tfirst) Statement: Pater Schönig starb 2003, gegen einen Toten kann man keinen Prozess mehr führen. Dass Pater Schönig den letztlich tödlichen Herzinfarkt erlitt, hatte mit meinen Aufdeckungen seiner Schandtaten zu tun und dass ich überhaupt der Aufdecker dieses klerikalen Riesenmissbrauchskandals Deutschlands war. Davor wurde immer alles seitens des Ordens völlig abgestritten. Zu der Problematik von Pater Scharler, wie man denn nur die Höhe einer möglichen Schadenssumme bemessen könne, kann ich nur sagen, mir hätte es geholfen, hätte ich nur irgendwann meine Schulden zurückzahlen können (ich hatte es wegen den Missbräuchen auch schwer genug ein halbwegs wirtschaftliches Leben führen zu können, also wäre in meinem Fall eine halbwegs angemessene Entschädigung auch begründet gewesen und das wäre auch notwendige Hilfe gewesen. Ich machte immer überall darauf aufmerksam, auch bei Abt Lashofer, der mir letztendlich im Jahr 2000 versprach, finanziell zu helfen, das ganze fiel dann aber extremst gering aus. Auch Frau Klasnic erklärte ich, was ich bräuchte, sie ging aber nicht darauf ein. Zurück zum Mail von Pater Scharler, in dem er mich aber als Jemand darstellt, der laut schreit, damit nur er etwas bekomme. Das ist eine große Frechheit, denn gäbe es solche Altruisten wie mich nicht, dann wäre der ganze Kirchenmissbrauchsskandal nicht bekannt geworden. Ein ganzes Leben habe ich als Betroffener etlicher Kleriker damit zu tun gehabt, habe mich dadurch ärgsten Diffamierungen ausgesetzt, habe jahrzehntelang Retourkutschen erhalten die kaum auszuhalten waren, dennoch habe ich immer weiter darüber geredet, Lawinen habe ich über Jahrzehnte ausgelöst, Fälle aufgedeckt, Rücktitte prominentester Priester verursacht, nach Aufklärung und Kommissionen gefordert, alles Jahrzehnte vor einer Klasnic-Kommission. Und das Ganze hat mir bis dato von der Kirche nur „Peanuts“ eingebracht und Ehre, Dank oder Anerkennung erhielt ich (seit März 2018 bin ich schon im 63. Lebensjahr) auch nie für mein Lebenswerk als Aktivist und Aufdecker, sondern nur bösartigste Nachrede. Ich war zwar als Betroffener der Zeit für die klerikalen Missbrauchsaufklärungen immer schon weit voraus und lange auch der Einzige, der darauf permanent aufmerksam machte. Politiker bat ich auch vergebens um Unterstützung und Hilfe punkto Aufklärung, weil es sich bei den Missbräuchen des katholischen Klerus ja um ein Massenphänomen handle.


 

 

 

Doch bei all dem Schrecklichen, das ich erleben musste, gibt es in meinem Leben zum Glück auch Schönes zu berichten. Ich bin seit Mai 1981 sehr glücklich verheiratet (2018 sind das schon 37 Jahre) und ich habe drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM maturiert (schwerste Wiener Schule) und zwei studieren an der TU Informatik (bzw. sind schon fertig) und sie alle arbeiteten auch schon fix während des Studiums, sportlich und musisch sind sie auch alle. Der Jüngste ist im staatlichen Dienst.


 

 


Nun zu meinen Forderungen:


 

 


1. Heiliger Vater, bitte setzten Sie diesem entwürdigendem Schauspiel endlich ein Ende und deswegen fordere ich von Ihnen, dass Sie ein weltweit rechtsethisches Entgegenkommen seitens der Kirche mittels einheitlicher finanzieller Entschädigungen an alle Missbrauchsopfer ermöglichen. Denn alleine so wie das in Deutschland abgeht, ist ja schrecklich.


 

 


2. Des Weiteren fordere ich von Ihnen, wie schon in meinen vorangegangenen Schreiben an Sie die Offenlegung des Visitationsergebnisses über Groer im Stift Göttweig und dass Sie endlich die notwendige Weisung erteilen solle, dass die wegen Missbrauch angeklagten Klöster usw., die immer auf Verjährung pochen, auf diese Verjährung endlich einmal verzichten sollen.


 

 


3. Weiters fordere ich Sie auf, dass Sie die Diözesen in Österreich veranlassen, dass diese die Kosten der Opfer, die bereits aufgrund von klerikalen Missbrauchstätern eine monatliche Verdienstentgangsrente vom Staat durch das Verbrechensopfergesetz beziehen (ich schätze einmal, bis dato sind es 50), die Kosten endlich vom Staat zu übernehmen. So billig, wie die Kirche bis jetzt in Österreich bei den Missbrauchsfällen davongekommen ist, das soll endlich nicht mehr weiter möglich sein.


 

 


4. Das, was sich da an Groers Grab abspielt, endlich auf oberste Weisung einzustellen.


 

 


5. Und bitte veranlassen Sie, dass meine Kosten für meine jahrzehntelange Pionierarbeit und als Vorreiter in diese Dingen bei den klerikalen Missbrauchssachen transparent wurden, endlich an mich refundiert werden.

 

 


6. Verdreifachen Sie bitte die geringen Entschädigungen aller behandelten Opfer der Klasnic-Kommission.


 

 


7. Setzen Sie Kardinal Schönborn ab wegen seinem falschen Verhalten uns Opfern gegenüber, seinen Versetzungen von Täterpriestern und seinen Vertuschungen, so wie seinen permanenten öffentlichen Diffamierungen von Opfern, die sich in die Öffentlichkeit trauten, wie jetzt im letzten Fall wo er verkünden ließ (siehe den Anfang dieses Briefes): „……..strafbare Handlungen hätten daher „zweifelsfrei nicht stattgefunden“. Außerdem spricht die Erzdiözese von einer „Affäre ohne strafrechtliche Relevanz“…….“ Ich würde mir wünschen, dass dies seine letzten Opfer verletzenden Äußerungen in den Medien waren. Es ist eine Schande, was sich dieser Mann da seit Jahren als Wolf im Schafspelz auf Kosten von uns Missbrauchsopfern leistet.


 

 

 


Mit freundlichen Grüßen


 

Michael Tfirst

 

 

 

 


 



 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 





































































































































































































































































































































Mittwoch, 14. Juni 2017

Vertuschungsanzeige gegen Schönborn



Kontakt

tfirst@gmx.at





Ich begrüße Sie als Besucher/in dieses Blogs.

 

 

     


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer kurzen Einleitung, wo ich mich vorstelle und auch einige meiner Kunstwerke zeige, komme ich gleich zur Sache mit Kardinal Schönborn.

 

 

 

 

 

Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (Michael wurde mein Rufname) und ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen a. d. Ybbs (NÖ) als Franz Alois Michael Gugler geboren. Ich war in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus und deswegen gründete ich als Künstler die Kunstrichtung Kath.art (kath. ist die Abkürzung von katholisch). 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im folgenden Bild „Der Kardinal, das perverse Ungeheuer“ malte ich seinerzeit nicht Kardinal Pell, gegen den 2018 mehrere gerichtliche Missbrauchsverfahren in Australien eröffnet werden, sondern Kardinal Groer. Zu Pell: Lange schon gibt es Vorwürfe, dass er sich als junger Pfarrer und später als Erzbischof an Jugendlichen vergangen haben soll. Pell stritt immer alles ab. Als Finanzchef des Vatikans wurde Kardinal Pell zusätzlich ein Vertrauter von Papst Franziskus und die inoffizielle Nummer drei des Kirchenstaats. Pell wurde auch schon mehrfach als möglicher Papst gehandelt. Das Ganze erinnert mich sehr an die Vertuschungen der Kirchenoberen bei Kardinal Groer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als ehemaliger Kircheninsider und als sexuelles Missbrauchsopfer von Klerikern wünsche ich, dass es beim Kampf gegen die klerikalen „Missbrauchsvertuschungen“ endlich einmal einige offene und mutige Leute in der Justiz und Polizei wagen „dürfen“, schonungslos vorzugehen. Das heißt, dass man sie seitens der Justiz auch wirklich einmal gegen die Kleriker arbeiten lässt. Wieder wurde ein Fall 2018 publik, wo gegen Kardinal Schönborn wegen Vertuschung geahndet werden solle. Gegen Kardinal Schönborn reichte ich innerhalb von 15 Jahren bei ähnlichen Fällen schon etliche Anzeigen ein, die aber immer mit den abstrusesten Absagen seitens der Staatsanwaltschaft abgewimmelt wurden. Kardinal Schönborn sagte bei einem Staatsakt im Parlament: „Ich bitte um Vergebung. „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. Er betonte also, dass die Kirche wissentlich Täter versetzt hat. Die Rede von Kardinal Schönborn im Parlament hätte aber so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert, weil ich durch meine gegründete Ombudstelle für sexuellen Missbrauch immer über alle meine Täterpriester gut informiert war. Ich habe frühe Aufdecker dieser Sachen (wie z. B. Herrn Michael Tfirst) durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen dadurch schwerst geschadet und ich habe sie verleumdet (und durch meine Mitarbeiter verleumden lassen), wo es nur ging. Heute kann ich mich bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren, ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und straffällig gewesen ist.“ Jahre vor Schönborns Rede im Parlament hatte ich eine 244seitige Anzeige gegen Kardinal Schönborn mit Dokumenten, Urkunden, Beweise, Sachlagen, Namen von klerikalen Tätern, wo Schönborn nur versetzte und vertuschte, auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Diese Anzeige wurde sofort mit der Begründung zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich da Schönborn so alles vorwerfe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig sprang ich 1979, wegen dem göttweiger "Pädohomo" Massenmissbrauchstäter Groer (dem späteren Kardinal, der trotz all seiner Schweinereien vom Stift immer gedeckt wurde), von einem Stiftsturm. Jahre später sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm, einer überlebte nicht. Ich hatte einen großen Bekanntenkreis und ich wurde kurz nach meinen Göttweigerlebnissen der jüngste Freimaurer Österreichs. Als ich aber zu verstehen begann, dass die „Maurerei“ vorwiegend nur eine Geschäftslobbyismussekte darstellt, habe ich mich davon wieder abgewendet. Ich habe in den 1990er Jahren auch etliche Bilder mit Freimaurerthematik gemalt, einige zeige ich hier auf diesem Blog. Zurück zu Göttweig: Jährlich wird an Groers Todestag unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter der Leitung von Mönchen aus Göttweig eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab abgehalten. Auch in diesem Blog zeige ich etliche Fotos dieses opferunwürdigen Schauspiels. Ich berichte weiters über die extrem fiese Art des Einstreifens von Erbschaften der letzten beiden Göttweiger Klostervorsteher (Abt Luser und seines Vorgängers Abtpräses Lashofer) u. a. anhand von Dokumenten. Außerdem fallen alle paar Jahre bis dato Göttweiger Patres mit homoerotischen und pädophilen Neigungen gegenüber Jugendlichen auf. 2012 wurden bei Gerichtsverhandlungen gegen das sehr, sehr, sehr reiche Stift Göttweig Lohn-  und Sozialdumping, systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung offenkundig. Auch erste Anzeigeversuche gegen Groer wurden seinerzeit vom ehemaligen Sicherheitsdirektor Niederösterreichs, Hofrat Dr. Emil Schüller (Vater von Msgr. Mag. Helmut Schüller, dem späteren Leiter der kirchlichen Missbrauchsombudsstelle), niedergeschlagen. Zu Helmut Schüller und dem Göttweiger Abt Clemens Lashofer folgendes: Vertuscherabt Lashofer war seit 1975 bis zu seinem Tod 2009 Mitglied des Rotaryclubs Krems-Wachau und bei der Landsmannschaft Maximiliana war er ebenfalls. Mag. Helmut Schüller ist auch ein Mitglied der Landsmannschaft Maximiliana und zusätzlich war er ein ehemaliger Schüler von Groer. Statt Vetternwirtschaft könnte man das, was da hinter den Kulissen ablief, Verbindungsbruderwirtschaft nennen. Wie gesagt wurden leider so einige Ansätze von Groeropfern gegen Groer gerichtlich vorzugehen von den ÖVP dominierten Behörden in Niederösterreich im Keim erstickt. Göttweig stand immer schon und steht weiter unter politischem Sonderschutz der hohen Politik Österreichs und vor allem der ÖVP Niederösterreichs. Ein Sohn von Altlandeshauptmann Dr. Erwin Pröll arbeitet im Bereich Tourismus und Kultur für das Stift Göttweig und Frau Elina Garanca gibt im Stift jährlich ein großes Konzert mit dem Titel "Klassik unter Sternen". Auch die großen Europaforen finden immer im Stift Göttweig statt. Als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig sollte ich auch auf Wunsch von Abt Clemens Lashofer vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Mitbruder Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln. Während einer diesbezüglichen langen Unterredung mit Groer in den Direktionsräumlichkeiten des Knabenseminars Hollabrunn drückte Groer immer wieder sein Knie in das meine. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie Abt Lashofer es auch will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Göttweiger Abt und wie dieser Göttweiger Mitbruder Groer, der zusätzlich auch noch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Nach dem Gespräch mit Groer in seinen Direktionsräumen die ebenerdig lagen, wurde ich noch kurz zum Vorstellen zum anderen Direktor des Hollabrunner Aufbaugymnasiums, Dr. Johann Kurz, geschickt. Das kurze Gespräch fand in den Direktionsräumen im 1. Stock statt. Dr. Kurz wusste, dass ich sehr oft in Göttweig bin und dass ich nach dem Amtsantritt von Abt Lashofer als Abt von Göttweig dessen allererster Kandidat war. Auf die Frage, ob ich gerne von Horn nach Hollabrunn zum Lernen wechseln will, antwortete ich Dr. Kurz nur, dass mir Groer sexuell zu aufdringlich ist und dass ich nur deswegen nicht nach Hollabrunn will. Unternommen hat Dr. Kurz aber nichts gegen Groer und auch er ließ ihn weiter wüten, wie Abt Clemens Lashofer (der jahrzehntelang den Unwissenden mimte). Der Priester Dr. Johann Kurz, der ebenfalls die Groersauereien vertuschte, ist ein Großonkel von Bundeskanzler Sebastian Kurz (dem von der ÖVP aufgebauten Politikjungstar). Dr. Johann Kurz hat zusammen mit dem perversen Ungeheuer und Sexualmassenmissbrauchstäter Dr. Groer das Aufbaugymnasium in Hollabrunn gründet. In unserem Land wurden bis dato auch immer nur die Falschen (wie z. B. Bischöfe und Äbte) mit staatlichen Ehrenzeichen für ihre so genannten Aufdeckungsverdienste bei den klerikalen Missbrauchsfällen überhäuft. Gerade diese Bischöfe und Äbte waren es aber die vertuschten. Als Betroffener habe ich jahrzehntelang mit viel Mut über diese Sachen den Kirchenoberen berichtet, doch leider löste ich damit aber immer nur Vertuschungsaktion aus. Im Alter von 15 – 20 Jahren machte ich bereits Meldungen. Ich dachte, dass da punkto Aufklärung auch ordentlich vorgegangen werde und dass der Staat dabei helfe. Leider half der Staat aber nur mit zu vertuschen. Mit der Zeit bemerkte ich, dass ich von den Bischöfen und Äbten aufs ärgste hinterrücks denunziert wurde. Ich war zwar als Betroffener der Zeit für die klerikalen Missbrauchsaufklärungen weit voraus und lange auch der Einzige, der darauf permanent aufmerksam machte. Politiker bat ich auch vergebens um Unterstützung und Hilfe punkto Aufklärung, weil es sich bei den Missbräuchen des katholischen Klerus ja um ein Massenphänomen handle. Ehre, Dank oder Anerkennung erhielt ich (ab März 2018 bin ich schon im 63. Lebensjahr) nie für mein Lebenswerk als Aktivist und Aufdecker. Die Kunstrichtung Kath.art (Kath ist die Abkürzung von katholisch) gründete ich aus einer Notwendigkeit heraus und deswegen wird sie auch nachhaltig Bestand haben. Außerdem glaube ich ganz fest daran, dass meine Kath.art Bilder einmal zu den teuersten der Welt zählen und Millionenbeträge erzielen werden (ob ich das aber noch erlebe, ist eine andere Frage). Wird vielleicht eines meiner „Kardinal Groer Bilder“ einmal als das teuerste Bild aller Zeiten in die Weltgeschichte eingehen? Sollte dies einmal wirklich eintreten, soll der gesamte Verkaufserlös in eine Stiftung fließen, die Missbrauchsopfern weltweit spontan und unbürokratisch hilft. Ab 1999 begann ich unsere Politiker und auch die Kirchenführung zu sekkieren, dass wir in unserem Land ebenfalls so eine Art Missbrauchskommission nach dem Muster Irlands benötigen, die dort 1999 installiert wurde. Aber erst 11 Jahre später wurde die ÖVP Politikerin Klasnik von Kardinal Schönborn mit einer Kommissionsbildung (mit viel Opus Dei Filz rundherum) beauftragt. 2004 machte ich (wieder einmal in einer TV Sendung) in der ORF Sendung VERA bei Dr. Vera Russwurm einen öffentlichen Aufruf, dass sich endlich einmal, so wie ich, viele weitere klerikale Missbrauchsopfer öffentlich melden sollen. Der Aufruf war so erfolgreich, dass ab 2011 Missbrauchskommissionen wie die Pilze aus dem Boden schossen. Bei all dem Schrecklichen, das ich erleben musste, gibt es in meinem Leben zum Glück auch Schönes zu berichten. Ich bin seit Mai 1981 sehr glücklich verheiratet (2018 sind das schon 37 Jahre) und ich habe drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM maturiert (schwerste Wiener Schule) und zwei studieren an der TU Informatik (bzw. sind schon fertig) und sie alle arbeiteten auch schon fix während des Studiums, sportlich und musisch sind sie auch alle. Der Jüngste ist im staatlichen Dienst. Von der Kunst alleine konnte ich nicht leben und so übte ich neben der Malerei auch andere Berufe aus. Fast alle Künstler haben einen anderen Brotberuf, die meisten gehen einem Lehrauftrag als Kunstlehrer nach, nebenbei malen sie. Ich war als Pressesprecher, als Redakteur, als EDV Trainer, als Marketingberater, als Anzeigenkontakter, als Kultursponsoringberater und einige Jahre als AMS-Berater (Arbeitsmarktservice Berater) tätig. Meine Arbeitsplätze waren u. a.: Arbeitsmarktservice, Datentechnik, Manstein Verlag, Der Standard (Gründungsmannschaft), Ärzteflugambulanz, usw.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach den weltweit vertuschten Missbräuchen der Kirchenobrigkeiten unserer Hauptreligion ist nun der nächste weltweite Religionsstress da. Arik Brauer hat in „Die Farben meines Lebens“ (Amaltheaverlag) über das System der arabischen Gesellschaft folgendes geschrieben: „…………….. Ein reicher Mann hat vier Frauen, drei arme Männer haben keine Frau. Also reiche (meist ältere Männer) sichern Fortbestand und Vermehrung. Für die besitzlosen jungen Männer gab und gibt es eine Alternative, den Krieg. Meist hatten und haben die jungen arabischen Männer keine Arbeit, kein Geld, keine Hoffnung und was das Schlimmste ist, sie haben keine Frau, denn Frauen kosten Geld. Sie haben aufgrund der rigiden Sitten auch keine Freundin und aus Geldmangel keine Prostituierte. Der Krieg löst alle diese Probleme für sie. Im Krieg gibt es Beute, Frauen und Ehre für das darniederliegende Selbstbewusstsein. Kriege werden auch nicht geführt, weil es Menschen schlecht geht, sondern es waren die Eliten, die aus Gerechtigkeitssinn und Machtstreben die Veränderungen anstrebten. Der islamische Terror wird von Spitzenleuten der Religionshierarchie initiiert, von milliardenschweren Ölscheichs finanziert und von gebildeten Studenten der arabischen Oberschicht angeführt, denn der gesamte Erdball soll nach den Prinzipien des Islam regiert werden. Autos und Computer ja, Trennung von Staat und Religion, nein. Internet und TV ja, Gleichberechtigung der Frauen, nein. Die Mullahs haben die Massen dabei immer schnell hinter sich, denn für die armen Teufel, die nichts im Leben besitzen als die Herrschaft über die Frau, bedeutet Gleichberechtigung gewissermaßen das Ende der Welt ……………“

 

 

 

 

2010 brachte ich u. a. durch meine unzähligen Anzeigen gegen die Kirche auch den Erzabt der Benediktiner, Bruno Becker, von St. Peter in Salzburg zum Rücktritt. Einer seiner Mitbrüder von St. Peter schrieb einem 10jährigen Opfer mehre Briefe ins Internat in welchen er betonte "Du sollst mein griechischer Götterknabe sein". Zurück zum Erzabt: Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Canisiusheim (Priesterseminar) in Horn, der mich aufgrund meiner damaligen Aufdeckungshomepage 2009 aufsuchte, erzählte mir, dass u. a. der Erzabt Bruno Becker vom Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war), einer seiner Täter gewesen sei. Ich sagte ihm, dass ich sofort all seine Täter anzeigen werde, weil da weiter Verdacht für noch andere Taten im Verzug ist. Ein weiterer Täter des ehemaligen Schulkollegen war Pater Berthold Flachberger. Die Lawine, die ich da auslöste war gewaltig, und mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) Flachberger starb, nachdem ich auch seinen Namen veröffentlichte und die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners ein Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm. Und als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wird, legte er sofort entnervt sein Amt zurück, nachdem mein ehemaliger Schulkollege Monate nach meiner Anzeige doch endlich nach Jahrzehnten damit in die Öffentlichkeit ging. Angezeigt habe ich auch deswegen all diese Leute, weil Herr Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata, damals Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch von Kardinal Schönborn, meinem ehemaligen Schulkollegen permanent immer nur die Verjährung bei all seinen Tätern einreden wollte, so wie ich früher auch auf diese Argumentation bei kirchlichen Serientätern hereingefallen bin, mir aber diese kirchliche Argumentation schon seit vielen Jahren nicht mehr bieten lasse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
















































































































































































































Zum obigen Bild: Von einem Antiquitätenhändler aus meinem Heimatbezirk (der Wiener Josefstadt) erstand ich eine Mappe mit etlichen Personaldokumenten und etlichen Zeichnungen aus dem Nachlass eines Nachkommen von Anny Schindler. Anny Schindler war eine Cousine von Alma Schindler, der späteren Alma Mahler Werfel Schindler. In dieser Mappe befand sich auch eine Originalzeichnung von Gustav Klimt, einen männlichen Rückenakt darstellend. Im Zuge der von mir gegründeten Kath.art gestaltete ich eine Kollage und implementierte die Originalzeichnung von Gustav Klimt in ein Bild von mir, weil die Kirche den Antisemitismus nicht nur geduldet, sondern sogar noch gefördert hat (beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde auch der Besitz der beiden Familien von Lieben und Todesco arisiert. Alle Familienmitglieder flohen oder wurden im KZ umgebracht)                        Folgender Text ist im Bild zu lesen: „…………………. Die Burgschauspielerin Anny Schindler war eine Cousine von Alma Schindler, der späteren Alma Mahler Werfel Schindler. Im Nachlass eines Nachkommen von Anny Schindler befanden sich einige Ölbilder und eine Mappe mit Personaldokumenten und Zeichnungen, wie auch der hier in meinem „Kath.art Bild“ implementierten Originalzeichnung von Gustav Klimt, einen männlichen Rückenakt darstellend, und dem Eheschein (ebenfalls das Original) von Anny Schindler (1886 – 1948) und Robert von Lieben (1878 – 1913). Anny Schindler heiratete Robert von Lieben, den Erfinder der Elektronenröhre, dessen Großvater Eduard von Todesco im Palais Todesco lebte. Roberts Mutter, Anna von Lieben, verkraftete das Schicksal des „goldenen Käfigs“ nicht und sie wurde bekannt als „Cäcilie M“, Sigmund Freuds berühmteste Patientin. Anny Schindler zog nach der Heirat mit Robert von Lieben 1911 in dessen Wohnung ins Palais Lieben-Auspitz (Oppolzergasse 6). An dieser Adresse befindet sich ebenerdig das Cafe Landtmann, dessen Beletage früher die Wohnung der beiden war. Anny konnte von ihrer Wohnung aus immer zu ihrer Arbeitstätte, dem Wiener Burgtheater, blicken. Als Künstler gründete ich die Kunstrichtung Kath.art (abgeleitet von catholic art). Als Missbrauchsopfer von Klerikern male ich seit Anfang der 1980er Jahre über das Thema Missbrauchskirche. Da die Kirche den Antisemitismus nicht nur geduldet, sondern sogar noch gefördert hat, erlaubte ich mir anhand der Geschichte der Familien von Todesco und von Lieben dieses Kath.art Kunstwerk zu schaffen. Beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde der Besitz der Familien von Lieben und Todesco arisiert, sie flohen oder wurden im KZ umgebracht. Kath.art work by Michael Tfirst combined with an original drawing by Gustav Klimt as well as a marriage certificate of the actress Anny Schindler (former owner of the drawing) an the jewish aristocrat Robert von Lieben. Remember the victims of antisemitism wich the church did not prevent! ……………..”  (Ende der Bildinschrift)











































































































"Der Kardinal ist ein perverses Ungeheuer"

 

 

 

Im März 1998 fand eine päpstliche Visitation im Stift Göttweig über Kardinal Groer statt und das Visitationsergebnis lautete: Perverses Ungeheuer!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. So wurde ich schon in meiner Volksschulzeit als Missbrauchsopfer bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße auserkoren. Ich war ein Opfer von Bruder Alphonsus und von Bruder Franz Josef (genannt der Kaiser), der 1965 nach Strebersdorf versetzt wurde, wo er dann noch über 2 Jahrzehnte munter weiter wüten konnte. Zirkuspater Heinz-Peter Schönig vom Orden der Pallottiner (er traute Corinna und Michael Schumacher und er taufte auch im Zirkuszelt vor dem Wiener Rathaus ein Kind des Roncalli Zirkusgründers Bernhard Paul) probierte es bei mir in meiner Wiener Heimatpfarre Breitenfeld, nachdem ich ihm meine Lebensgeschichte erzählte, denn dort war Schönig oft zu Gast. Aber mich hat Pater Schönig sexuell in Wien (in meiner Heimatpfarre, der Pfarre Breitenfeld, in 1080 Wien) missbraucht und viele andere Kinder und Jugendliche missbrauchte er ebenfalls! Ich gab den Missbrauchsvorfall von Zirkuspater Schönig an meiner Person schon 1972 kirchenintern (auch den Pallottinern, Schönig war ein Pallottinerpater) bekannt, doch es wurde nichts getan. In meiner Heimatpfarre Breitenfeld  wurde ich schon 1962 als 6jähriger vom Mesner Hans und einem Diakon (Pino Mali Motta) von der Domfpfarre St. Stephan ebenfalls in der Pfarre Breitenfeld, immer beim Anziehenhelfen des Ministrantenrockes sexuell belästigt. Es wurde auch anderen Ministranten von den beiden Herren immer beim Anziehenhelfen des Ministrantenrockes auf die Genitalien gegriffen. Diakon Pino Mali Motta (er kam immer vom Stephansdom in unsere Breitenfelderpfarre) schlug alle, wenn sie etwas sagten. Das waren aber noch nicht alle…… es folgte Groer (der spätere Kardinal) usw. ........... Ich sprach in den 1970er Jahren mit vielen Leuten über Groers Abnormität, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren (die Liste ist lang). Für die Medienleute war das damals noch nicht interessant, denn Groer war noch nicht Kardinal und Erzbischof von Wien, sondern nur ein unbekannter Religionslehrer. Es ist sehr schade, dass erst 1995 die ganze Sache öffentlich bekannt wurde und nicht früher! Als ich Mitte der 1970er Jahre, und vermutlich als Allererster, Mitbruder Groer als Missbrauchstäter zum stiftsinternen Thema in Göttweig machte, war mir natürlich nicht bewusst, dass ich mir für Jahrzehnte nicht nur die allerärgsten Retourkutschen einhandeln sollte, sondern dass ich damit auch die allergrößte Vertuschungsaktion der Kirche auslöste. Nur deswegen konnte viele Jahre später der Göttweiger Benediktinerpater Groer zum Erzbischof von Wien und dann zum Kardinal ernannt werden, bis er 1995 letztendlich doch aufflog.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 16.2.2017 wurde auf der Homepage von Gloria TV unter „Neue Quellen in der Causa Groer: Tagebücher, Briefe, Gespräche“ wieder ein neues Buch über Groers Unschuld vorgestellt. Der Göttweiger Benediktinerpater Ildefons Fux hat dieses im November 2016 mit dem Titel „Wie man einen Bischof zu Fall bringt“ veröffentlicht.

 

 

 

 

Ich forderte bereits seit 1998 eine Offenlegung des Visitationsergebnisses über Groer im Stift Göttweig ein. Das letzte Mal forderte ich diese Offenlegung am 23. September 2013 und bereits vom dritten Papst (Franziskus) ein. Auch Papst Franziskus reagierte nicht:

 

 

 

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2013 erschien wieder einmal ein Buch über Kardinal Groer mit dem Titel „Hans Hermann Groer – Realität und Mythos“, in dem er wiederum als völliges Unschuldslamm dargestellt wurde.

 

 

 

Auf der Seite Kreuznet wurde das Buch im Juni 2013 beworben:

 

 

 

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Auch das FPÖ Medium ZUR ZEIT beschrieb das Buch am 7. 11.2013 in der Ausgabe Nr. 43 – 44 auf den Seiten 38 – 39 ausführlich.

 

 

 

"Es hat keine Verurteilung Groers stattgefunden. Ich kannte ihn persönlich und kann mir nicht vorstellen, dass an den Vorwürfen etwas dran ist." Das ließ im Dezember 2014 in Medien Josef Bauer, Pfarrer in Hohenzell (Oberösterreich) verkünden.

 

 

 

Oder: Kardinal Christoph Schönborn antwortete am 14.9.2016 am Ende eines Interviews in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“ Diese Fürsprecherei stellt u. a. auch eine Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung dar:

 

 

 

http://3.bp.blogspot.com/-qGW6MpVALJ0/WS7kFEBtR2I/AAAAAAAAe9M/R4HbM9fLxvEy7plwsUV6mVtYRE6mcvtPACLcB/s1600/Der%2Bheilige%2BF%25C3%25BCrsprecher%2BKardinal%2BGroer.jpg

 

 

 

Jährlich wird bis dato unter Ausschluss der Öffentlichkeit am Todestag von Kardial Groer, unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw., an dessen Grab eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" abgehalten:

 

 

 

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Auf Fotos sieht man auch, dass schon sehr viele Votivtafeln am Grab des Kardinals (Basis für eine Selig - und Heiligsprechung) angebracht wurden:

 

 

 

http://2.bp.blogspot.com/-WF2XJKhpIbU/WYv0QCJxscI/AAAAAAAAfyY/kj9M1GhDKhEt1bMrxr8UQ8xiCxwUre9vgCLcBGAs/s1600/Votivtafeln%2Bauf%2BGroers%2BGrab.jpg

 

 

 

Das Stift Göttweig ist nach wie vor nicht bereit öffentlich dazu zu stehen, dass Groer Täter war, diesbezüglich brachte ich 2015 eine Klage auf Unterlassung und Schmerzensgeld gegen das Stift Göttweig ein:


 

 

 

http://3.bp.blogspot.com/-BUlhfjaPF9Y/WdjSCN0Gr8I/AAAAAAAAgP4/T-lKdhrj4Ws9GgSLNwj0AjeD3LxlDvZ9gCLcBGAs/s1600/KURIER%2BOnline%252C%2BMichael%2BTfirst%252C%2BUnterlassungsklage%2Bgegen%2Bdas%2BStift%2BG%25C3%25B6ttweig.jpg

 

 

 

 

Vertuschte und geschützte Groersauereien, wie Diverses über das Stift Göttweig, erläutere ich auf meinen Blogs noch ausführlich. Je offener darüber gesprochen wird, desto besser kann man als Opfer das psychische Leid bekämpfen.





Auch der ehrenwerte Deutsche Orden, wo bis dato immer Hochadelige aus ganz Europa zusammenkommen um die Ordensfeste der Ritter vom Goldenen Vlies zu begehen, regelte sexuellen Missbrauch an Ministranten klosterintern. Jeder sexuelle Missbrauch stellt ein gerichtlich strafbares Delikt dar, das von der Staatsanwaltschaft zu verfolgen und in weiterer Folge in einem Strafprozess den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend zu ahnden ist. Der Deutsche Orden in Wien vertuschte sexuellen Missbrauch.














Am 16.9.2017 brachte das im Profil online als Ankündigung einen kurzen Auszug von einem Artikel, der in der folgenden Printausgabe (38/2017) erscheint. Der Titel lautet: „Stift Klosterneuburg gibt Missbrauch vor 25 Jahren zu“ ….. 1991 im Stift Klosterneuburg ….. Augustiner Chorherr verging sich damals an einem minderjährigen Ministranten. Anzeige wurde nicht erstattet, da die Mutter das nicht wollte ……., 1996 wurde der pädophil veranlagte Mann in Rumänien eilig zum Priester geweiht ……. laut profil brachte das Stift Klosterneuburg den Mann nach dem Übergriff noch mehrere Jahre lang in einer Wohnung in Wien-Döbling unter, die im Besitz des Stiftes steht…….. Bernhard Backovsky, der Novizenmeister war, als der Übergriff passierte, soll sich laut profil-Recherchen noch 1997 bei ehemaligen Augustiner Chorherren in Deutschland für den Pfarrer eingesetzt haben. Unklar ist, wer dem pädophil veranlagten Geistlichen zur Priesterweihe in Rumänien verholfen hat. Das Stift Klosterneuburg bestreitet jede Beteiligung im Hintergrund……..

 

 

 

Nachdem ich das gelesen hatte, stellte ich eine gewisse Ähnlichkeit zu dem Fall fest, den ich im Juni 2017 mit dem „Deutschen Orden“ in Verbindung brachte. Zugleich nahm ich diesen Fall wieder zum Anlass noch im Juni 2017 eine Vertuschungsanzeige einzubringen.

 

 

 

Der Sprecher von Kardinal Schönborn, Dr. Michael Prüller, erklärt jetzt anlässlich des Falls in Verbindung mit dem Stift Klosterneuburg wiederum der österreichischen Öffentlichkeit, dass es bei uns in Österreich ja gar keine Pflicht zur Anzeige gebe: 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wenn ein Opfer das nicht will, müssen wir diesem Wunsch nachkommen.“

 

 

 

Dr. Michael Prüller ist Doktor jur (also Jurist) und es wundert mich, dass ihm anscheinend folgender Satz völlig fremd ist, den mir seinerzeit Volksanwalt Dr. Kostelka (ebenfalls Jurist) schrieb: 

 

 

 

„Jeder sexuelle Missbrauch stellt ein gerichtlich strafbares Delikt dar, das von der Staatsanwaltschaft zu verfolgen und in weiterer Folge in einem Strafprozess den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend zu ahnden ist.“

 

 

 

Wesentlich ist aber, was auch bei diesem konkreten vertuschten Fall punkto Gerichtsverhandlungen herausgekommen ist, das Verstecken der Täter in Klöster durch die Kirchenoberen. Das war auch sehr auffällig beim Skandal des St. Pöltner Priesterseminars, wo zig Alumnen ganz schnell von Bischof Klaus Küng (auch wieder allervermutlichst mit Duldung von Kardinal Schönborn) in Schweizer Klöster verfrachtet wurden, damit sie den notwendigen Aussagen beim Mordfall an ihrem Priesterstudienkollegen Steinkellner entgehen können.

 

 

 

Auf jeden Fall ist der Deutsche Orden in die Sache ordentlich involviert:

 

 

 

 

14 Jahre lang hatte jener Priester eine Haushälterin, die vom Deutschen Orden (Hort des goldenen Vlieses) entlohnt wurde und deren Sohn missbrauchte er. Schönborn ist seit ewigen Zeiten der Ordenskaplan des Deutschen Ordens. Ich zeigte diese Vertuschungssache schon im Juni 2017 bei der Staatsanwaltschaft an.

 

 

  

 

Zum Stift Klosterneuburg folgendes: Im Canisiusheim, dem ehem. Priesterseminar in Horn/NÖ, hatte ich 1974/75 Gerhard Joppich als Sitznachbarn. Ich war von Abt Lashofer als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig ins Horner Priesterseminar geschickt worden und Gerhard Joppich war als Kandidat von Abt Koberger des Augustinerchorherrenstiftes Klosterneuburg nach Horn entsendet worden. Gerhard Joppich erzählte mir, dass er von Angehörigen des Konventes der Augustinerchorherrn in Klosterneuburg zur Homosexualität erzogen worden sei und Abt Koberger war da mit im Spiel (obwohl die Kirche die Homosexualität in ihren Reihen angeblich nicht haben will). Joppich sagte mir auch, dass er irgendwie darunter leide. Er trat aus dem Priesterseminar aus und gründete in der Wiener Innenstadt das Why not (ein Szenelokal für Homosexuelle). Obwohl ich heterosexuell veranlagt bin, besuchte ich Gerhard einmal in seinem Lokal. Ich hielt mich aber nicht lange dort auf. Einige Monate später hörte ich, dass sich Gerhard Joppich umgebracht hat.




Bevor Sie hier meine neueste Vertuschungsanzeige gegen Kardinal Schönborn vom Juni 2017 lesen, begrüße ich Sie als Besucher/in meines Blogs und stelle mich kurz vor: Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst und ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen a. d. Ybbs (Niederösterreich) als Franz Alois Michael Gugler geboren.

 

 

 

Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von mehreren hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus und deswegen gründete ich als Künstler auch die Kunstrichtung Kath.art (abgeleitet von catholic art).

 

 

 

Nach den Missbrauchsaufdeckungen und Schilderungen der Ex-Skirennläuferin Nicola Werdenigg beim österreichischen Schiverband berichtete der Kurier Online am 4.12.207: „ Missbrauchsvorwürfe: Land Tirol suspendiert Pädagogen“. Der Standard schrieb, dass jener Pädagoge daraufhin nach seinem Abgang von Tirol in Vorarlberg unterkam! Dazu fällt mir  ein Fall aber„von Vorarlberg nach Tirol“ ein: Prälat Holenstein missbrauchte in Vorarlberg Buben. Er wurde nach bekannt werden der Taten nach Tirol versetzt. Es kam zu keinen Verhandlungen, da Schweigegelder an Opfer bezahlt wurden. Holenstein entgegnete, dass er für die Mission viele Gelder eingesammelt habe und dass daher die Kirchenoberen alles unternehmen sollen, dass in der Öffentlichkeit sein Name nie als Missbrauchstäter genannt werde, da er das nicht überleben würde. Ein ehem. Vorarlberger Bischof half bei der Versetzung des Missbrauchstäters mit. Ich machte jahrelang die Medien auf diesen Fall aufmerksam, auch dass der Bischof rücktrittsreif sei, den Medien war dieses Thema alleine schon wegen dem ehrenwerten Bischof zu heiß. Unsere Medien wollten aber 2016  die Nation „Spotlight“ spielen (nachdem der Film Spotlight kam), bei meinen Aufdeckungen versuchten sie aber einer zeitgerechten Berichterstattung aus dem Weg zu gehen, außer es ließ sich nicht mehr vermeiden, wie bei Groer. Aber auch da  wurde erst 1995, das war 20 Jahre nach meinem publik machen über erste Groersauereien von den Medien bericht. Dann berichteten gleich alle in einer Hype ohnegleichen, man versuchte mich weiter nie zu erwähnen. Lange Gespräche mit Redakteuren waren umsonst, dann hieß es aus Platzgründen wurde ich nicht erwähnt. Es wurde nie das gebracht, das sofort einen Rücktritt eines Bischofs oder Abtes oder sonst von kirchlichen Vertuschern nach sich hätte ziehen müssen. Dennoch traten einige Kirchenobere nur durch meine Arbeit zurück. Seit 1999 konfrontierte ich auch Bundeskanzler so eine Art übergeordnete Missbrauchsuntersuchungskommission in Österreich zu installieren. Letztendlich und 11 Jahre später empfahl Dr. Wolfgang Schüssel von seiner Partei die abgewählte kirchentreue Landeshauptfrau Klasnic für diese Sache.

 

 

 

 

Vorweg richte ich eine Frage an die höchsten Politiker Österreichs:

  

 

 

Warum wurden in unserem Land bis dato immer nur die Falschen (wie z. B. Bischöfe und Äbte) mit staatlichen Ehrenzeichen für ihre so genannten Aufdeckungsverdienste bei den klerikalen Missbrauchsfällen überhäuft? Gerade diese Bischöfe und Äbte waren es doch die vertuschten. Als Betroffener habe ich jahrzehntelang mit viel Mut über diese Sachen den Kirchenoberen berichtet, doch leider löste ich damit aber immer nur Vertuschungsaktion aus. Im Alter von 15 – 20 Jahren machte ich bereits Meldungen. Ich dachte, dass da punkto Aufklärung auch ordentlich vorgegangen werde und dass der Staat dabei helfe. Leider half der Staat aber nur mit zu vertuschen. Mit der Zeit bemerkte ich, dass ich von den Bischöfen und Äbten aufs ärgste hinterrücks denunziert wurde. Ich war zwar als Betroffener der Zeit für die klerikalen Missbrauchsaufklärungen weit voraus und lange auch der Einzige, der darauf permanent aufmerksam machte. Politiker bat ich auch vergebens um Unterstützung und Hilfe punkto Aufklärung, weil es sich bei den Missbräuchen des katholischen Klerus ja um ein Massenphänomen handle. Meine Bitten an sie blieben ergebnislos und ganz schlimm trieb es dabei die ÖVP in Niederösterreich, wo sogar mehrere Landeshauptleute alles unternahmen um Bischöfe und Vertuscheräbte gegen uns Opfer zu schützen. Herausragend in diesen Angelegenheiten ist das Stift Göttweig, das unter politischen Sonderschutz stand und steht. Ehre, Dank oder Anerkennung erhielt ich, mittlerweile bin ich (Stand 2017) im 62. Lebensjahr, auch nie für mein Lebenswerk als Aktivist und Aufdecker. Im Gegenteil. Also, werte und hohe Entscheidungsträger in der österreichischen Politik, wie wäre es einmal einem Herrn Tfirst (mir) öffentlich für seinen Mut zu danken und dafür auch mit Ehrenzeichen zu belohnen? Aber auch für meine künstlerischen Beiträge in der Gesellschaft könnte aus der ministeriellen Seite für Kunst und Kultur eine Ehrung erfolgen. Ich erwarte mir für mein Lebenswerk wirklich eine positive Anerkennung (es muss dieser Blog ja nicht gleich zum Weltkulturerbe ernannt werden).

 

 

 

Tatsache ist aber, dass ich mir jegliche verdiente Ehrung auch weiterhin abschminken kann. In Österreich sind so viele klerikale Missbrauchsvertuschungen derart politisch verfilzt (ich denke, in Deutschland ist das vermutlich nicht so).

 

 

 

 

Ich war von 1974 – 1979 Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig (Groers Heimatkloster). Ich sprach in den 1970er Jahren mit vielen Leuten über Groers Abnormität, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren (die Liste ist lang). Für die Medienleute war das damals noch nicht interessant, denn Groer war noch nicht Kardinal und Erzbischof von Wien, sondern nur ein unbekannter Religionslehrer. Es ist sehr schade, dass erst 1995 die ganze Sache öffentlich bekannt wurde und nicht früher!

 

 

 

 

Als Kandidat des Stiftes Göttweig sprang ich 1979 wegen dem Massenmissbrauchstäter Groer (dem späteren Kardinal) von einem Stiftsturm. Jahre später sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm, einer überlebte nicht. Göttweig wird von Mönchen geführt, die bis dato kein Bekenntnis über Groers Sauereien machten, ihn aber heilig sprechen lassen wollen. Jährlich wird an Groers Todestag unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter der Leitung von Mönchen aus Göttweig eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab abgehalten. Als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig sollte ich auch auf Wunsch von Abt Clemens Lashofer vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln. Während einer diesbezüglichen langen Unterredung mit Groer in den Direktionsräumlichkeiten des Knabenseminars Hollabrunn drückte Groer immer wieder sein Knie in das meine. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie Abt Lashofer es auch will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Göttweiger Abt und wie dieser Göttweiger Mitbruder Groer, der zusätzlich auch noch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir in dem Gespräch, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle. Doch er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich nur als Freiwild, hinter dem niemand familiär steht, an. Nach dem Gespräch mit Groer in dessen Direktionsräumen, die ebenerdig waren, wurde ich noch kurz zum Vorstellen zum anderen Direktor des Hollabrunner Aufbaugymnasiums, Dr. Johann Kurz, geschickt. Das kurze Gespräch fand in den Direktionsräumen im 1. Stock statt. Dr. Kurz wusste, dass ich sehr oft in Göttweig bin und dass ich nach dem Amtsantritt von Abt Lashofer als Abt von Göttweig, dessen allererster Kandidat war. Auf die Frage, ob ich gerne von Horn nach Hollabrunn zum Lernen wechseln will, antwortete ich Dr. Kurz nur, dass mir Groer sexuell zu aufdringlich ist und dass ich nur deswegen nicht nach Hollabrunn will. Unternommen hat Dr. Kurz dann aber auch nichts gegen Groer und er ließ ihn weiter wüten, hat Dr. Johann Kurz doch zusammen mit dem perversen Ungeheuer und Sexualmassenmissbrauchstäter Dr. Groer das Aufbaugymnasium in Hollabrunn gründet. Eine Anmerkung am Rande: Der Priester Dr. Johann Kurz ist ein Großonkel von Sebastian Kurz, einem von der ÖVP aufgebauten Politikjungstar.






 

 

 

 

 


 

 

Und obwohl über Groers Treiben seit den 1970er Jahren alle in seinem Umfeld Bescheid wussten, wurde Groer nur mit Hilfe der ÖVP (die immer die besten Verbindungen zum Vatikanstaat pflegt) in den 1980er Jahren zum Erzbischof von Wien und dann zum Kardinal ernannt.

 

 

 

 

Ich habe als Kandidat des Stiftes Göttweig schon Mitte der 1970er Jahre einen Tsunami wegen den Groermissbräuchen im Stift Göttweig ausgelöst.

 

 

 

Ich habe damals Abt Lashofer hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich machte das sogar auch einmal zum Thema einer Diskussion im Konvent.

 

 

 

Abt Lashofer informierte sofort seinen Freund Erzbischof Ratzinger, einen kirchlichen Karrieristen in Regensburg (der später auch Papst wurde) mit dem Lashofer damals in einigen Projekten zusammenarbeitete. Lashofer gewann als mächtiger Abt in Niederösterreich ÖVP Politiker für die Vertuschungen der Missbrauchsverbrechen von Groer.

 

 

 

Erste Anzeigeversuche gegen Groer wurden so vom damaligen Sicherheitsdirektor Hofrat Dr. Emil Schüller (Vater von Msgr. Mag. Helmut Schüller, dem späteren Leiter der kirchlichen Missbrauchsombudsstelle) niedergeschlagen. Zu Helmut Schüller und Clemens Lashofer folgendes: Vertuscherabt Lashofer war seit 1975 bis zu seinem Tod 2009 Mitglied des Rotaryclubs Krems-Wachau und bei der Landsmannschaft Maximiliana war er ebenfalls. Mag. Helmut Schüller ist auch ein Mitglied der Landsmannschaft Maximiliana und zusätzlich war er ein ehemaliger Schüler von Groer. Statt Vetternwirtschaft könnte man das, was da hinter den Kulissen ablief, Verbindungsbruderwirtschaft nennen.


 

 

Leider wurden so einige Ansätze von Groeropfern gegen diesen gerichtlich vorzugehen von den ÖVP dominierten Behörden in Niederösterreich immer im Keim erstickt.

 

 

 

Ich informierte damals Redakteure (die Liste ist lang), die das Alles der Öffentlichkeit leider vorenthielten (oder sich nicht trauten). Was wäre da ab den 70ern alles schon zu verhindern gewesen.

 

 

 

Eine wirkliche Aufdeckung in Österreich durch Redakteure gab es somit nicht, ein Spotlight (wie im 2016 erschienen Film Spotlight) sähe ganz anders aus.

 

 

 

Und da ich (vermutlich als Allererster) die Groerproblematik in Göttweig stiftsintern zum Thema gemacht habe, war mir natürlich nicht bewusst, dass ich damit den größten Vertuschungsmechanismus der Kirchenführung ausgelöst habe. Erst 20 Jahre nach meinem ersten Publikmachen über Groers Sauereien begannen sich Medien dafür zu interessieren, weil Groer da schon ein Promi und bereits Kardinal war. Und, wie gesagt, als ein weiteres Groeropfer 20 Jahre nach mir über Groer zu berichten begann, war die Zeit dafür reif und die Medien sprangen endlich mit weltweiter Berichterstattung auf das Thema auf.

 

 

 

Ab 1999 begann ich wieder unsere Politiker und auch wieder die Kirchenführung zu sekkieren, dass wir in unserem Land ebenfalls so eine Missbrauchskommission nach dem Muster Irlands benötigen (sie wurde 1999 installiert). Erst 11 Jahre später wurde die ÖVP Politikerin Klasnik von Kardinal Schönborn mit einer Kommissionsbildung (mit viel Opus Dei Filz rundherum) beauftragt.

 

 

 

Ich referierte drei Wochen nach der Entstehung der Klasnic-Kommission (2010) stundenlang vor dieser Kommission, dass gegen das Benediktinerstift Göttweig wieder aktive Erkundungen gemacht werden sollen, da dort schon wieder aktuelle Fälle auftauchten.

 

 

 

Doch gar nichts wurde gemacht, vermutlich weil es ein Wunsch an die ehemalige ÖVP Landeshauptfrau Klasnic von ihrem ÖVP Landeshauptmann Kollegen Pröll war, nichts zu unternehmen, was Göttweig schaden könne. Ein Sohn von Landeshauptmann Dr. Pröll arbeitet im Bereich Tourismus und Kultur für das Stift Göttweig. Unter dem Titel "Klassik unter Sternen" gibt Frau Elina Garanca immer große Stiftskonzerte im Stift Göttweig und die großen Europaforen finden auch immer in Göttweig statt.

 

 

 

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Der „Mann mit dem Koffer“ (ein Opus-Dei-Mann), brachte der ÖVP seinerzeit einen Skandal ein: Schwerer Betrug. Er versuchte, der ÖVP eine Parteispende von mehreren Millionen Schilling zu übergeben. Herr Rabelbauer pflegte immer gute Kontakte zum Vatikan, er pflegte er auch Kontakte mit Groer und auch über diese Achse wurde seinerzeit Groer zum Erzbischof und Kardinal gemacht. Opus-Dei-nahe Mitglieder des damaligen Bundesrats des Parlaments waren auch mit ihren Kontakten zum Vatikan maßgeblich beteiligt, obwohl längst hinter den Kulissen über die Verbrechen von Groer schon viel durchgesickert war. Dr. Schambeck, damals stellvertretender ÖVP-Vorsitzender des Bundesrates, intervenierte permanent im Vatikan für Groer.

 

 

 

Die ÖVP hatte wegen ihrer Nähe zum Opus Dei schon öfters Probleme, nicht nur wegen Rabelbauer, in ähnlicher Art auch mit Hochegger. Hochegger ist zur Berühmtheit gelangt durch den parlamentarischen Untersuchungsskandal 2012, er intensivierte über rechte ÖVP Kreise seine Nähe zum OPUS DEI und somit zum Vatikan........





Das Opus Dei ist die fundamentalistische Kaderschmiede der römisch katholischen Kirche, wo die Mitglieder ihre Zugehörigkeit nicht zur Schau stellen. Es ist die Personalpräfektur des Papstes und verfügt immer über beste Informationen, auch militärische. Das Opus Dei betreibt viele Universitäten und die weltweit größten PR-Agenturen. Es gibt unzählige Stiftungen, über die dem Opus Dei Geld zufließt, deren Verbindung zum Opus Dei aber meist nicht erkennbar ist. Die meisten Sprecher von Stiften, Diözesen Österreichs und deren Lobbyisten sind mittlerweile schon Mitglieder des Opus Dei. Das geht so weit, dass Opus Dei auch in den Fall Kaprun – Gletscherbahn-Unglück mit 155 Toten – verstrickt ist, und dass deswegen sogar der österreichische Staat mithilft zu vertuschen. Die politischen und wirtschaftlichen Verfilzungen vieler Staaten mit dem Opus Dei sind mittlerweile schon sehr intensiv ausgeprägt. Hochegger, zu Berühmtheit gelangt durch den parlamentarischen Untersuchungsskandal 2012, ist auch beim Opus Dei (zusätzlich wurde Hochegger auch Freimaurer um an der „Geschäftemaurerei“mitmischen zu können). Seit 1999 warnte ich vor Hochegger.com. Damals erfuhr ich von Bekannten, wie Mitarbeiter bei Hochegger genötigt werden, dem OPUS DEI beizutreten, denn Hochegger war auch beim internationalen Opus Dei Netzwerk des amerikanischen PR-Giganten Burson-Marsteller. Ein enger Mitarbeiter der Führungsmannschaft von Hochegger war Schiffl. Er war Sprecher der Gletscherbahn Kaprun, wo es bei einem Unfall 155 Tote gab (meist deutsche Staatsbürger). "Ich bin entsetzt, dass man uns den Zutritt verweigert", kritisierte der Anwalt der Kapruner Opfer, Podovsovnik. "Da frage ich mich: Was hat der Staat zu vertuschen?" In der Sendung, die im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, kommt der Sprecher der Gletscherbahn Kaprun, Harald Schiffl, zu Wort: "Es gibt jetzt nichts Neues", sagte er. "Die Privatgutachten in Deutschland haben keine neuen Erkenntnisse gebracht". Warum nur kann ein Opus-Dei-Mann Sprecher der Kaprun-Gletscherbahn sein? Wegen den Grundstücksverhältnissen der Kirche? Ist sie zusätzlich auch Mitbesitzer der Gletscherbahn? Am Rande erwähnt: Herr Schiffl war auch der Sprecher des Stiftes Mehrerau während der Missbrauchsprozesse gegen das Stift.



 

 

Ich gestaltete Aufrufe, u. a. in der ORF Sendung Vera, dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Meine Aufrufe waren erfolgreich und immer mehr Opfer gingen mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit, und Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie die Pilze aus dem Boden. Seit 1999 konfrontierte ich auch mehrere österreichische Bundeskanzler, begonnen habe ich mit Kanzler Klima, endlich eine Art Missbrauchsuntersuchungskommission für uns Kirchenopfer in Österreich zu installieren. Letztendlich nahm sich Bundeskanzler Schüssel der Sache für eine Missbrauchskommission an und er tüftelte er mit Kardinal Schönborn länger herum, wie man meinem Wunsch nach einer übergeordneten Kommission nachkommen könne. Dr. Schüssel empfahl von seiner Partei (ÖVP) die abgewählte Landeshauptfrau Klasnic für diese Sache, weil sie sehr kirchentreu ergeben ist. Dann wurden von Frau Klasnic 2010 verschiedene Entschädigungsstufen auf Basis der österreichischen Zwangsarbeiterregelung entwickelt und das war der Beginn der Klasnic-Kommission. Auf meinen Einwand, dass wir Missbrauchsopfer doch keine Zwangsarbeiter sind, wurde nicht reagiert.

 

 

  

 

 

Ich erwähnte eingangs auch, dass ich u. a. beruflich als AMS - Berater (Arbeitsmarktservice - Berater) tätig war. Und als AMS - Berater hätte ich 1998 wegen plötzlicher Sparmaßnahmen 380 Mütter aus dem Arbeitslosenbezug drängen sollen. Ich stand aber hinter meinen mir am Schalter anvertrauten Personen und ich wollte diese Ministerweisung von Frau Sozialministerien Hostasch (SPÖ, also von der sozialistischen Partei, der man eigentlich solche Anweisungen nicht zutrauen sollte) nicht anwenden und Mütter einfach aus dem Bezug drängen, nur weil es wieder einmal hieß sparen, sparen, sparen. Arbeitswilligen Müttern, die sogar vor oft Ablaufen ihrer Karenzzeit wieder in einen Job einsteigen wollten, wurde laut Ministerin Hostasch einfach der Zuschuss für die Kindergartenbeihilfe gestrichen, weil das damals von der SPÖ geführte Sozialministerium zu dem Schluss kam, der Staat habe 1998 kein Geld mehr für eine Kindergartenbeihilfe! So blieben diese Mütter halt daheim und in Folge hätte ich ihnen, als deren zuständiger AMS Berater, den Arbeitslosenbezug gesamt streichen sollen. Ich widersetzte mich hier mutig und öffentlich der menschenunwürdigen Ministerweisung und ich machte darauf (noch als aktiver AMS Berater) weitere Aufdeckungen von mir im AMS von Statistikmanipulationen, Nachzahlungen falscher AMS Exekutionsberechnungen, usw. publik.
















 

 

 

 

Ich war von 1974 – 1979  Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig. Wegen dem Massenmissbrauchstäter und späteren Kardinal Groer (Göttweig war Groers Heimatkloster) sprang ich von einem Stiftsturm in die Tiefe. Ich konnte ihm aber immer ausweichen, trotz ärgster Anbahnungsversuche. Jahre später sprangen wieder wegen Mitbruder Groer weitere Mönche vom Turm, einer überlebte seinen Sprung nicht. Schon vor Jahren habe ich einen Entwurf zu einem Filmdrehbuch mit dem Titel "Die fliegenden Mönche von Göttweig" (oder) "wie die Mönche vom Stift Göttweig fliegen lernten" geschrieben. Göttweig konnte mit Hilfe der höchsten Politiker des Landes die Missbrauchstaten von Groer lange vertuschen.

 

 

 

Da ich nach meinem Sprung vom Turm noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade.

 

 

 

Seit Mitte der 1970er Jahre rede ich offen über das Treiben Groers und informierte auch Abt Lashofer über Groers sexuelle Abartigkeiten. Dass ich aber damit eine Vertuschungsaktion auslösen sollte, war mir natürlich nicht bewusst, weil ich der Meinung war, dass durch mein mutiges Auftreten gegen Groer sofort (Mitte der 1970er Jahre) vorgegangen werde. Doch 20 Jahre nach meinen ersten Meldungen (das war bereits 1995) über Groers Treiben, da war er schon einige Jahre Kardinal, wurden die Vorwürfe endlich anhand weiterer Opfer von den Medien aufgegriffen.






































Auch der ehrenwerte Deutsche Orden in Wien, wo bis dato immer Hochadelige aus ganz Europa zusammenkommen um die Ordensfeste der Ritter vom Goldenen Vlies zu begehen, regelte sexuellen Missbrauch an Ministranten klosterintern. Jeder sexuelle Missbrauch stellt ein gerichtlich strafbares Delikt dar, das von der Staatsanwaltschaft zu verfolgen und in weiterer Folge in einem Strafprozess den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend zu ahnden ist. Der Deutsche Orden in Wien vertuschte sexuellen Missbrauch. 























Ich nahm diesen Fall wieder zum Anlass, zusammen mit weiteren klerikalen Vertuschungsfällen ähnlicher Art, an unseren Herrn Bundesminister für Justiz folgenden offenen Brief zu schreiben, der zugleich auch eine neuerliche Vertuschungsanzeige von mir gegen Kardinal Schönborn ist:





Davor aber noch ein Absatz: ANFANG JUNI 2017 machte also die Staatsanwaltschaft in Deutschland bei der österreichischen Staatsanwaltschaft eine Anzeige, dass sexueller Missbrauch in einem österreichischen Kloster "klosterintern" geregelt wurde. Und was ist ENDE JUNI 2017? Am 29.6.2017 hat die deutsche Staatsanwaltschaft wieder in einem anderen Fall und wegen schweren sexuellen Missbrauchs in mehr als hundert Fällen, Anklage erhoben. Diese Ermittlungen sind laut österreichischer Staatanwaltschaft wegen Verjährung eingestellt worden. Plötzlich taucht ein Sachverständigengutachten auf, das dem klerikalen Missbrauchstäter verminderte Schuldfähigkeit attestiert. Was wird da seitens der Kirche und des Staates Österreich gespielt?

 

 

 

 

Hier ist meine Vertuschungsanzeige gegen Kardinal Schönborn vom 13. Juni 2017:

 

 

 

        

Sehr geehrter Herr Bundesminister für Justiz Dr. Brandstetter, werter Kommilitone (wir waren zeitgleich im Horner Gymnasium)!

   

 

 

 

Als ehemaliger Kircheninsider und als sexuelles Missbrauchsopfer von Klerikern wünsche ich, dass es beim Kampf gegen die klerikalen „Missbrauchsvertuschungen“ endlich einige offene und mutige Leute in der Justiz und Polizei wagen „dürfen“, schonungslos vorzugehen und vor allem, dass man sie seitens der Justiz auch wirklich daran arbeiten lässt. Wieder wird ein Fall publik, wo gegen Kardinal Schönborn wegen Vertuschung geahndet werden solle. Gegen Schönborn machte ich in ähnlichen Fällen schon etliche Anzeigen, die mit den abstrusesten Absagen seitens der Staatsanwaltschaft zurückgelegt wurden, wie u. a., dass mich persönlich das ja nicht betreffe, was ich Kardinal Schönborn so alles vorwerfe.

 

 

 

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Am 8. und 9. Juni 2017 veröffentlichten etliche Medien online und auch im Printbereich folgendes (Hier z. B. ist der Onlinetext der „Kleinen Zeitung“ vom 8.6.2017): „……….Missbrauch von Ministrant in Österreich: Anzeige in Würzburg - Wegen sexuellen Missbrauchs eines minderjährigen Ministranten hat das Bistum Würzburg (Bayern) einen Priester im Ruhestand angezeigt. Der Vorfall soll sich bereits Anfang der 1990er-Jahre in einem Kloster in Österreich ereignet haben. Die Recherchen des Bischöflichen Ordinariats kamen nach Medienanfragen ins Rollen", sagte ein Bistumssprecher am Donnerstag. Der heute 55 Jahre alte Mann sei nach den Recherchen des Bistums mit den Vorwürfen konfrontiert und angezeigt worden. Bei dem mutmaßlichen Opfer soll es sich um einen damals 15 oder 16 Jahre alten Burschen handeln. Nähere Angaben zu dem Kloster in Österreich machte ein Sprecher des Bistums auf Anfrage der APA nicht……….“

 

 


Ich suchte in dieser Causa bei google nach weiteren Berichten und fand sofort etliche, aber wieder nur mit der Meldung, dass ein ehemaliges „Mitglied einer Ordensgemeinschaft“ aus Österreich wegen sexuellem Missbrauch eines minderjährigen Ministranten in Würzburg angezeigt wurde. „Sex mit Bub: Priester in Pension angezeigt“. Der Verdächtige wurde bereits wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt. Nun wurde ein weiterer Fall bekannt - in Österreich. - Wegen sexuellen Missbrauchs eines minderjährigen Ministranten…“

 

 


Anhand meiner privaten Unterlagen konnte ich schnell eruieren, dass es sich bei dem Kloster in Österreich um den Deutschen Orden handelt, und deswegen erlaube ich mir hiermit wieder einmal einen Fall von sexuellem Missbrauch der Röm. kath. Kirche Österreichs und die Muster der kirchlichen Vertuschung in Österreich aufzuzeigen.

 

 


Die Retourkutschen, die ich bis dato seitens der Kirche (leider auch des Staates) für meine vier Jahrzehnte lange Pionier- und Aufdeckerarbeit beim schonungslosen Aufzeigen dieser klerikalen Schamlosigkeiten und ihrer Vertuschungen bis dato erhielt, waren und sind gewaltig. Aber wer weiß, vielleicht erhalte ich einmal für mein Lebenswerk doch auch eine positive Würdigung seitens des Staates, denn ohne mich gäbe es z. b. die Klasnic-Kommission nicht (Beweise sind vorhanden) und vieles andere wäre auch nicht ohne mich öffentlich geworden und im Hintergrund habe ich in diesen Bereichen unzählige Dinge zum Positiven (Gesetzesänderungen) bewegt, die bis dato kein einziger einfacher Staatsbürger so massiv mit Erfolgen bewirken konnte, wie Rücktritte und Abdankungen von Priestern Klostervorstehern und Bischöfen, bis zu einem Erzabt.

 

 

 

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Gegen Opfer, die sich als Trittbrettfahrer herausstellten, machte ich ebenfalls bei Gerichtsverhandlungen, wie auch bei der Kriminalpolizei schon etliche Aussagen. Aber bis jetzt wurden in unserem Land aber immer nur die Falschen, wie z. B. auch Vertuscherbischöfe mit Ehrenzeichen für ihre so genannten Verdienste überhäuft.

 

 


Also, nachdem ich aus meinen privaten Unterlagen eruieren konnte, dass es sich bei dem Kloster in Österreich um den Deutschen Orden handelt, fand ich dann auch gleich im Internet dazu bereits schon vor Jahren veröffentlichte Artikel:

 

 


Die Main Post aus Würzburg veröffentlichte am 10. August 2011 folgendes: „……..Priester gesteht Missbrauch - Ein Priester hat sich selbst des sexuellen Missbrauchs eines Jungen im Bistum Würzburg bezichtigt. Offenbart hat sich der 54-jährige Priester dem Deutschen Orden, dem er angehört. Seine letzte Wirkungsstätte seit August 2010 war im Bistum Fulda. Das hat den Pater umgehend aus dem aktiven Kirchendienst entlassen. Der Geistliche offenbarte sich im März 2011 dem Missbrauchsbeauftragten des Deutschen Ordens, Michael Ling. Der Professor für Strafrecht und Justiziar des Bistums Mainz, der für den Klerus die Ermittlungen führt, informierte sofort die Staatsanwaltschaft Würzburg. Die bestätigt auf Nachfrage, dass nach den ersten Ermittlungen die Tatzeit auf die Jahre 1997 bis 2002 einzugrenzen sei. In diesem Zeitraum war der Geistliche zunächst Pfarradministrator und dann Pfarrvikar in einer Stadtteilgemeinde im Bistum Würzburg. Bekannt wurde der angebliche Missbrauchsfall auch in einem Prozess im Juli 2011 vor dem Arbeitsgericht Marburg – allerdings nur am Rande. Verhandelt wurde die Gehaltsforderung der Haushälterin des Priesters, die ihm 14 Jahre lang den Haushalt geführt haben soll. Sie sei die Mutter des inzwischen volljährigen mutmaßlichen Opfers, bestätigen auf Nachfrage ihr Rechtsanwalt und der prozessführende Richter beim Arbeitsgericht Marburg. Bestätigt wird weiterhin, dass der Priester nach seiner Selbstanzeige umgehend abgetaucht sein soll – angeblich in ein bayerisches Kloster. Da der Priester seiner Haushälterin nicht gekündigt hatte, konnte diese weder Arbeitslosengeld noch Hartz IV beantragen. Die Frau hatte den Deutschen Orden und das Bistum Fulda als mittelbaren Arbeitgeber verklagt, berichtet ihr Rechtsanwalt. Vor Gericht gab es einen Vergleich: Der Deutsche Orden und das Bistum Fulda zahlen ihr Gehalt bis Jahresende, führte der prozessführende Richter Hans-Gottlob Rühle gegenüber dieser Zeitung auf Nachfrage aus. Der Geistliche erschien nicht vor Gericht. 







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Rühle, Direktor des Arbeitsgerichts Marburg: „Nach der Selbstanzeige ist der Pater scheinbar spurlos verschwunden. Er hat dem Gericht nur ein Attest vorgelegt.“ Die Ermittlungen, mit der laut Würzburgs Oberstaatsanwalt Burkhard Pöpperl die Kripo Würzburg beauftragt ist, dauern an. Auch der Missbrauchsbeauftragte Professor Michael Ling wartet die Ergebnisse aus Würzburg ab, die er an die Glaubenskongregation im Vatikan in Rom weiterleiten will. Schlimmstenfalls drohe dem Priester die Entfernung aus dem Klerikerstand, so Professor Ling. - Zum Deutschen Orden: Er wird auch Deutschherren- oder Deutschritterorden genannt und ist eine geistliche Ordensgemeinschaft. Neben dem Johanniter- und Malteserorden und dem Lazarus-Orden ist er ein heute bestehender Rechtsnachfolger der Ritterorden aus der Zeit der Kreuzzüge um 1100. Der Orden hat gegenwärtig 1100 Mitglieder, darunter 100 Priester und 200 Ordensschwestern, die sich vorwiegend karitativen Aufgaben widmen. Der Deutsche Orden ist heute eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und als Träger in der Altenhilfe, Behindertenhilfe, Suchthilfe und Jugendhilfe tätig. Bundesweit gehören über 70 Einrichtungen mit etwa 2500 Mitarbeitern zu den Ordenswerken der Deutschen Brüderprovinz des Deutschen Ordens. Der Hauptsitz befindet sich heute in Wien. Das Priorat in Bayern ist in Weyarn südlich von München……..“

   
 

 

Als Kircheninsider weiß ich, dass alle Klostervorsteher (wie Äbte, Provinziale oder Pröbste) immer Hand in Hand mit dem Ortsbischof arbeiten, das gab es immer schon und heute ist das auch noch so. Natürlich (aus kirchlichem Selbstschutz) wird nach außen hin von den Kirchenoberen alles gekonnt abgestritten, wenn dann Informationen und Daten bei den Missbrauchssachen offenkundig werden, werden auch nur so schwammige Informationen wie „in einem Kloster in Österreich… usw. freigegeben.

 

 


Bevor also der Ruhestandspriester entlassen werden konnte, ging jener Priester in ein "großes Kloster" in Österreich. Das Kloster fragte nicht in Trier nach dem Grund für das Verlassen des Priesterseminars, trotz Auffälligkeiten. Natürlich wollen so „hehre“ Ordensgemeinschaften wie der „Deutsche Orden“ oder so „hehre“ katholische Vereinigungen wie z. B. das Opus Dei, dass bei deren Sauereien nie etwas in die Öffentlichkeit dringen soll und dann tritt die Vertuscherkette bis „OBEN“ in Kraft. Siehe dazu im obigen Artikel den Satz, dass der Priester nach seiner Selbstanzeige umgehend abgetaucht sein soll, angeblich in ein bayerisches Kloster. In anderen Artikel steht zu dem Fall zu lesen, dass er in der Schweiz war: „…... Bevor der Ruhestandspriester entlassen werden konnte, ging er in ein "großes Kloster" in Österreich. Das Kloster fragte nicht in Trier nach dem Grund für das Verlassen des Priesterseminars. Anfang der 1990er Jahre gab es nach Aussage eines Informanten vor der ewigen Profess Bedenken, nach der Profess missbrauchte der Beschuldigte einen Ministranten - die Anklage wurde klosterintern geregelt. Der mutmaßliche Täter bat um Entbindung von seinem Gelübde, verließ das Kloster, wohnte aber einige Jahre in einer klostereigenen Wohnung in Wien. 1996 weihte ihn ein griechisch-katholischer rumänischer Bischof. Darauf ging er ins Bistum Basel in eine Pfarrei. In der Pfarrei entstanden wohl "böse Gerüchte. Das Zeugnis, das die Schweizer Pfarrei ausstellte, sei jedoch sehr positiv gewesen. Seit 2000 war er im Bistum Würzburg angestellt……….

 

 


Der damals zuständige Ortsbischof in Wien war Schönborn. Im obigen Artikel steht, dass die Anklage klosterintern geregelt wurde. Wurde Schweigegeld bezahlt? Unabhängig davon muss bei solchen klösterlichen Missbrauchssachen, (auch wenn sie Klosterintern geregelt werden) immer der Ortsbischof verständigt werden und das war damals Schönborn, der noch dazu nur 100 Meter vom Deutschen Orden entfernt sein Büro im Wiener erzbischöflichen Palais hat.

 

 


Auf Schönborns Schreibtisch fanden sich immer wieder die Informationen über alle Grauslichkeiten, die in seiner Diözese vorkamen (und vorkommen). Auch Auffälligkeiten werden gemeldet, auch früher schon. Das interne kirchliche Informationssystem funktionierte immer schon gut, und das bis dato. Das klerikale Vertuschungsnetzwerk arbeitet einfach gigantisch. Natürlich kann es sein, dass Schönborn sagt: „Ich habe nie etwas davon gehört oder gar gewusst, dass je beim Deutschen Orden ein Missbrauchsfall in Österreich (in Wien oder in Innsbruck) klosterintern geregelt wurde“. Entweder hat es Schönborn bei tausenden Informationen verdrängt, oder es drang nicht bis zu ihm durch, aber ich erlaube mir in diesem Schreiben anhand etlicher belegter Beispiele, wie die Vertuschung durch unsere öst. Kirchenoberen wirklich so abläuft und dass diese Leute informiert sind.

 

 


Und wenn im aktuellen Fall bei dem klerikalen Täter keine Verjährung gelten sollte (da es scheinbar mehre Fälle waren) ist meiner Meinung auch die Vertuschung nicht verjährt und ich wünsche, dass erstmals in unserem Lande polizeilich und gerichtlich gegen den Deutschen Orden und gegen Kardinal Schönborn wegen Vertuschung geahndet werden solle, aber vermutlich wird meinem Wunsch wieder nicht nachgegeangen werden, und man wird seitens der Justizbehörden wieder nach Ausreden suche, um inaktiv zu bleiben.

 

 


In der Kirche selbst des deutschen Ordens in Wien, wo immer die Zeremonien vom Orden des Habsburgerordens vom Goldenen Vlies abgehalten werden, wurde Kardinal Schönborn auch 2003 ausführlich über einen argen Missbrauch, der im Pfarrhaus der Wiener Peterskirche stattfand (Täter Wolfgang Flasch), berichtet.

 

 


Schönborn ist Ehrenritter des Deutschen Ordens und Aumonier des Ordens vom Goldenen Vlies und während einer Feier des Ordens von Goldenen Vlies trafen einander das hochadelige Missbrauchsopfer und Kardinal Schönborn.

 

 


Im April 2013 starb der Priester und klerikale Missbrauchstäter Msgr. Wolfgang Flasch und Kardinal Schönborn selbst hielt das Begräbnis. Noch einmal: Der Kardinal wurde über die Sache ungefähr 2003 vom Opfer selbst in Kenntnis gesetzt. Es handelte sich um ganz argen sexuellen Missbrauch und Kardinal Schönborn wollte keine Gefahr im Verzug erkennen, nur weil es sich bei der Peterskirche in Wien damals um das Zentrum des Opus Dei handelte. Schönborn war es damals egal, ob der Priester noch weiteren Missbrauch machen könnte, und wie gesagt, 10 Jahre später hielt seine Eminenz selbst das Begräbnis des Missbrauchstäters.

 

 

 

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Zurück zu jenem aktuellen Fall des Priesters aus dem Deutschen Orden, der dann in die Schweiz versetzt wurde. Der ehemalige Voralberger Bischof DDr. Klaus Küng war und ist meist im Hintergrund gut informiert, wenn Priester aus Österreich in das Nachbarland Schweiz versetzt wurden. Er war viele Jahre Bischof in Vorarlberg und pflegte immer gute Kontakte mit den Klostervorstehern und Bischöfen unseres Nachbarlandes, der Schweiz. Ich gehe gleich näher darauf ein, warum ich bei Priesterversetzungen in die Schweiz (oder bei Versetzungen von auffällig gewordenen Priestern (z. B. von Vorarlberg nach Innsbruck/Tirol) öfters an Bischof Küng denken muss.

 

 


Zurück zu jenem Geistlichen des Deutschen Ordens: Der Deutsche Orden hat auch eine Niederlassung in Innsbruck. Wenn jener Priester dort womöglich auch zeitweise stationiert war, dann könnte man davon aus ausgehen, dass Klaus Küng ihn vermutlich kannte. Wenn jener Priester aber nur permanent in Wien beim Deutschen Orden untergebracht war, dann wäre wie gesagt der dafür zuständige Ortsbischof Kardinal Schönborn gewesen.

 

 

 

Nun die Erklärung zu Bischof Küng und Versetzungen in die Schweiz, dazu einige Auszüge aus meinen Blogs, wo ich bereits seit Jahren folgendes veröffentlichte: „……..Priesterseminaristen aus St. Pölten wurden in Schweizer Klöstern untergebracht, so waren sie außer Reichweite für die Einvernahmen der österreichischen Ermittlungsbehörden……...“

 

 

 

Kardinal Schönborn musste den Opus Dei Bischof Klaus Küng von Vorarlberg nach St. Pölten in NÖ versetzen, damit dieser mit dem Vertrauen des Papstes den öffentlichen Aufklärer in der Causa St. Pölten mimt, nachdem der Skandal des Priesterseminars öffentlich wurde. Durch das Untertauchen bzw. Verstecken - insbesondere in Schweizer Klöstern - von vielen Seminaristen durch Bischof Küng konnte die Beweiskette zum mutmaßlichen Mord am Seminaristen Steinkellner, der noch knapp vor seinem Tod die Perversitäten im Priesterseminar öffentlich machen konnte, vorerst unterbrochen werden (und bis heute ist da nichts mehr geschehen).

 

 

 

Bischof Klaus Küng trat nach außen hin als Aufdecker auf, der eng mit den Behörden und den Medien zusammenarbeitet, setzte aber hinter den Kulissen die Vertuschungsmechanismen in Gang, wie bei Pater Paterno (der Dauerbesucher des Bubenstrichs am Wiener Karlsplatz war, wo sogar Streetworker der Gemeinde Wien von jugendlichen Opfern permanent über das Treiben Paternos bestens informiert waren), wie beim pädophilen Prälat Holenstein aus Innsbruck, so auch beim Priesterseminar in St. Pölten. Pater Paterno wurde nach NÖ zu Pfarrer Jerome Ciceu in dessen Jugendzentrum in Pulkau versetzt, oder zumindest ging er dort ein und aus und arbeitete mit ihm.

 

 


Zu Prälat Holestein: Schweigegelder an Opfer sind lt. Kirche Versöhnung! Prälat Albert Holenstein missbrauchte in Vorarlberg einige Buben. Er wurde aber nach bekanntwerden der Taten nach Tirol als Prälat versetzt. Er gab bei den Verhören der Kriminalpolizei mehrfache sexuelle Misshandlungsfälle zu, zumindest aber gegenüber drei Ministranten. Wegen Verjährung kam es zu keinen Verhandlungen, da auch Schweigegelder an Opfer bezahlt wurden. Eine Versöhnung mit den drei Opfern soll auf diese Weise stattgefunden haben. Prälat Holenstein sagte darauf, dass er für die Mission so viele Gelder eingesammelt habe und dass daher die Kirchenoberen alles unternehmen sollen, dass in der Öffentlichkeit nie sein Name als sexueller Missbrauchstäter genannt werden solle, da er das nicht überleben würde. Holenstein blieb dank Bischof Küng unbestraft und verstarb 2013 als höchst honorige Persönlichkeit. Meine Meinung dazu ist, dass bei bereits 3 Opfern eine Verjährung fast unmöglich ist.

 

 

 

Nun aber zurück zu Bischof Küng als Aufklärer im St. Pöltner Priesterseminars und zum Tod eines Priesterseminaristen: Ewald (oder Eduard) Steinkeller, spätberufener Priesterseminarist aus St. Pölten, starb 2003 eines mysteriösen Todes. Durch den Eintritt von Steinkellner in das St. Pöltner Priesterseminar wurden diese Schweinereien, die dort abliefen, öffentlich und das musste er mit dem Leben bezahlen. Der Opus Dei Bischof Klaus Küng, der als "Aufklärer" der Kirche alle Vorfälle vom St. Pöltner Priesterseminar zu untersuchen hatte, ging speziell dem Mord an Steinkellner nicht weiter nach. Die staatlichen Behörden machten es Bischof Küng nach und jahrelang machte ich die Polizei darauf aufmerksam, dass die Sache so nicht bleiben kann und dass endlich richtig aufgeklärt werden muss. Doch die Behörden und die Justiz agiert in Österreich gegenüber der Kirche - wegen dem Konkordat - immer nur unterwürfig....

 

 


Ich war 1974 oder 1975 mit Ewald Steinkellner in einer Klasse im Aufbaugymnasium in Horn. Wir waren beide im Horner Priesterseminar Canisiusheim. Nach fast 30 Jahren lief er mir einmal in Wien über den Weg. Leider war ich in Eile. Er sagte mir nur, dass er jetzt endlich Priesterseminarist im St. Pöltner Priesterseminar ist. Er sagte auch, dass es im Seminar drunter und drüber geht und dass er etwas aufdecken will. Das war’s, ich lief weiter. Dann dachte ich noch, ja der hat sich immer sehr schwer getan mit dem Lernen, vor allem mit Mathe und Latein. Ob er je maturiert hat, weiß ich nicht. Aber immerhin hat er es bis ins Priesterseminar gebracht (auch wenn es über 30 Jahre gedauert hat) um doch Theologie zu studieren. Ich wusste noch von unserer gemeinsamen Schulzeit, dass er unbedingt Priester werden wollte. Er sagte, er ist berufen. Das waren noch meine Gedanken über ihn nach unserem kurzen Treffen. Dann las ich in den Medien, dass Steinkellner plötzlich tot aus der Donau gefischt wurde, Fremdverschulden seit laut Behörden nicht ausgeschlossen. Und kurze Zeit später waren die Zeitungen voll mit den Berichten über die Schweinereien aus dem Priesterseminar St. Pölten. Ich denke, Steinkellner wurde umgebracht, damit nichts an die Öffentlichkeit kommt. Dennoch dürfte er es vor seinem Tod noch irgendwie geschafft haben, dass er auf das, was dort ablief, aufmerksam machen konnte. Aber er hat es mit dem Leben bezahlt!

 

 

 

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Der Subregens des St. Pöltner Priesterseminars wurde von Bischof Küng in einer „Nacht- und Nebelaktion“ in ein Altersheim als Altenseelsorger nach Deutschland versetzt. Das geschah unter Mithilfe des Ortsbischofs Reinhard Marx. Das betroffene Altenheim wurde nicht informiert, es entdeckte die Nachricht später in den Medien. Der Umgang mit dem Subregens des St. Pöltner Priesterseminars wirft kein allzu gutes Licht auf den Münchner Erzbischof Reinhard Marx. Er hatte entschieden, der Bitte seines Amtsbruders Küng nachzukommen, dem Subregens einen Neuanfang zu ermöglichen. Die Leitung der Caritas wusste nichts, die Altenheim-Leitung war vor den Kopf gestoßen, nicht einmal die Pressestelle war eingeweiht. Weiteres zur Achse Marx und Küng: Bei einer Konferenz zum Thema Missbrauch diskutieren rund 200 Würdenträger und Experten der katholischen Kirche aus aller Welt in Rom. Aus Deutschland nahm der Münchner Kardinal Reinhard Marx teil und aus Österreich der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng.

 

 


Zu dem Thema passt auch die Kurzfassung des OGH Beschlusses aus dem Jahr 2005 über die Leitung des St. Pöltner Priesterseminars (daraus einige Auszüge):

 

 

 

......anhand konkret angeführter Sachverhalte ein Doppelleben katholischer Kirchenfunktionäre aufzuzeigen versucht, ist der zumindest implizit erhobene Vorwurf des Klägers ableitbar......Sexspiele zwischen Priestern und Schülern in Verbindung mit dem aus den Fotos gewonnenen Eindruck eine andere Interpretation kaum zulässt......das Thema der Homosexualität von Kirchenfunktionären bzw in kirchlichen Institutionen wie insbesondere in einem Priesterseminar ein besonders gewichtiges Thema ist, das immer wieder in der öffentlichen Diskussion steht.....es gehört durchaus zu den primären Aufgaben der Medien, in diesem Bereich über konkrete Sachverhalte zu berichten......gegenüber dem allgemeinen Informationsinteresse muss daher hier das Interesse des Klägers auf Schutz seiner Privatsphäre und Ehre gegenüber einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung zurückstehen......

 

 

 

 

 

 

 

 


Über den Opus Dei Filz rund um die Klasnic Kommission: Ebenso ist die Rolle von DDr. Klaus Küng in Verbindung mit der Klasnic-Kommission hinterfragenswert. Der Opus Dei Bischof Klaus Küng ist der Vorsitzende der Stiftung Opferschutz (die anhand der Unterlagen die Entschädigungen für die Klasnic-Kommission an Opfer ausbezahlt). Die Kommission Opferschutz (genannt Klasnic-Kommission) entscheidet, wer wie viel an Entschädigung bekommt. Dazu gibt es die dann ebenfalls von Kardinal Schönborn ins Leben gerufene „Stiftung Opferschutz“, die die Geld auszahlende Stelle für klerikale Missbrauchsopfer ist. Diese im Hintergrund agierende ZUSATZ-Kommission mit fundamentlistischen Opus Dei Mitgliedern kommt so zu allen Namen und informationen. Frau Mag. Rita Kupka-Baier, Leiterin der Kontrollstelle der Erzdiözese Wien, ist ebenfalls Opus Dei Mitglied wie Bischof Küng und beide sind der Stiftung Opferschutz zugehörig. Als Schönborn endlich die Klasnic-Kommission installierte, gratulierte ich ihm öffentlich in diversen Pressekonferenzen und Aussendungen zu diesem Schritt. Als ich aber drei Monate später in den Medien las, dass Schönborn nachträglich zur Kommission Opferschutz eine übergeordnete Stiftung Opferschutz einsetzte und die mit Opus Dei Leuten besetzt war, wusste ich, das ist Schönborn wie er wirklich ist, weil durch ihn jetzt das Opus Dei zu den Unterlagen kommt. Echt grauslich das Ganze!

 

  


Nachdem ich mich 2011 nach fast einjährigem Bestehen bei der Klasnic-Kommission beschwerte, warum entlarvte Täter massenweise im Amt bleiben, deren Opfer aber durch die Kommission Entschädigungen erhalten, mailte mir Kommissionsmitglied Feichtlbauer folgendes:

 

 

 

“Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“

 

 

 

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Wenn also laut Kommissionsmitglied Feichtlbauer für die Verfolgung der Täter die Kirche zuständig ist und klerikale Mitarbeiter in der Opferschutz-Stiftung mit mehreren Opus Dei Mitgliedern tätig sind, die dann wiederum Null Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich. Von Frau Klasnic und ihrem Team ist da leider keine ordentliche Aufklärung zu erwarten (so war auch die Kommission von Anfang an nie geplant), wichtig war für Schönborn nur, dass das Opus Dei für den Vatikan über der Kommission steht und so hat er es auch hinterhältig eingefädelt.

 

 

 

Das Opus Dei ist die fundamentalistische Kaderschmiede der römisch katholischen Kirche, wo die Mitglieder ihre Zugehörigkeit nicht zur Schau stellen. Es ist die Personalpräfektur des Papstes und verfügt immer über beste Informationen, auch militärische. Das Opus Dei betreibt viele Universitäten und die weltweit größten PR-Agenturen. Es gibt unzählige Stiftungen, über die dem Opus Dei Geld zufließt, deren Verbindung zum Opus Dei aber meist nicht erkennbar ist. Die meisten Sprecher von Stiften, Diözesen und deren Lobbyisten sind mittlerweile schon Mitglieder des Opus Dei. Das geht so weit, dass Opus Dei auch in den Fall Kaprun – Gletscherbahn-Unglück mit 155 Toten – verstrickt ist, und dass deswegen sogar der österreichische Staat mithilft zu vertuschen. Die politischen und wirtschaftlichen Verfilzungen vieler Staaten mit dem Opus Dei sind mittlerweile schon sehr intensiv ausgeprägt. Hochegger, zu Berühmtheit gelangt durch den parlamentarischen Untersuchungsskandal 2012, ist auch beim Opus Dei. Und seit 1999 warnte ich vor Hochegger.com. Damals erfuhr ich von Bekannten, wie Mitarbeiter bei Hochegger genötigt werden, dem OPUS DEI beizutreten, denn Hochegger war auch beim internationalen Opus Dei Netzwerk des amerikanischen PR-Giganten Burson-Marsteller. Ein enger Mitarbeiter der Führungsmannschaft von Hochegger war Schiffl. Er war Sprecher der Gletscherbahn Kaprun, wo es bei einem Unfall 155 Tote gab (meist deutsche Staatsbürger). "Ich bin entsetzt, dass man uns den Zutritt verweigert", kritisierte der Anwalt der Kapruner Opfer, Podovsovnik. "Da frage ich mich: Was hat der Staat zu vertuschen?" In der Sendung, die im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, kommt der Sprecher der Gletscherbahn Kaprun, Harald Schiffl, zu Wort: "Es gibt jetzt nichts Neues", sagte er. "Die Privatgutachten in Deutschland haben keine neuen Erkenntnisse gebracht". Warum nur kann ein Opus-Dei-Mann Sprecher der Kaprun-Gletscherbahn sein? Wegen den Grundstücksverhältnissen der Kirche? Ist sie zusätzlich auch Mitbesitzer der Gletscherbahn? Am Rande erwähnt: Herr Schiffl war auch der Sprecher des Stiftes Mehrerau während der Missbrauchsprozesse gegen das Stift.

 

 

Im Österreichischen Parlament, vor allem im Bundesrat, sitzen immer etliche Mitglieder des Opus Dei. Gerade diese, sehr rechten Kirchenkreisen nahestehenden Menschen waren es, die in den letzten Jahren mit naziverharmlosenden Aussprüchen auffielen. Auch der verstorbene ÖVP Mann Mock war seit Anbeginn des Opus Dei in Österreich dort dabei. Warum gerade Weihbischof Krätzl das Requiem halten wird ist auch nicht verwunderlich, auf der Opus Dei Seite steht: 1970 übertrug der damalige Erzbischof von Wien, Kardinal Franz König, den Priestern des Opus Dei die seelsorgliche Betreuung der Wiener Peterskirche. Die Verkündigung der allgemeinen Berufung zur Heiligkeit – eine der zentralen Botschaften des Zweiten Vatikanischen Konzils –, prägt die seelsorgliche Arbeit der Rektoratskirche. Dank ihrer zentralen Lage in der Wiener Innenstadt ist die Peterskirche ein geistlicher Brennpunkt der Citypastorale geworden, Priester stehen hier mehrere Stunden täglich für die Beichte zur Verfügung (vgl. Homilie von Weihbischof Helmut Krätzl am 28.6.2014 in der Peterskirche).

 

 


Zu Schönborn: Im November 2016 sagte Schönborn beim Heimkinderstaatsakt im Parlament: „Ich bitte um Vergebung. „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. Er betonte, dass die Kirche wissentlich Täter versetzt hat. Schon vor Jahren reichte ich bei der Wiener Staatsanwaltschaft eine 244seitige Anzeige gegen Kardinal Schönborn auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 ein. Die Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung sofort zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich da Schönborn so alles vorwerfe.

 

 

 

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Die Rede von Kardinal Schönborn im Parlament hätte aber so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert. Ich habe frühe Aufdecker dieser Sachen durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen geschadet und sie verleumdet. Dank Frau Nationalrätin Bures kann ich mich heute bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren, ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und auch straffällig gewesen ist.“

 

 


Im Jänner 2004 (lange vor einer Klasnic-Komission) unterschrieb ich im Wiener erzbischöflichen Palais einen Schweigeldvertrag. Das ist der Wortlaut des Schweigegeldvertrages, der von Kardinal Schönborns Rechtsanwalt, Dr. Erich Ehn (Leiter des Amtes für Rechts- und Liegenschaftsangelegenheiten der Erzdiözese Wien), aufgesetzt wurde:

 

 

 

„Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."

 

 

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Nachdem ich diesen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch und dieses unmoralische Täterschützen wird bis heute weiter forciert.

 

 

 

Eine Kopie dieses Generalvergleichs (die, zu meinem Erstaunen, von Dr. Ehn nur als Aktennotiz deklariert wurde) sollte ich aber erst 2 Jahre später von der Kirche ausgehändigt bekommen, weil ich einen Rechtsanwalt einschaltete, damit ich das endlich einmal erhalte, wovon ich 2 Jahre lang nur münlich berichten konnte, dass ich so etwas unterschrieben habe.

 

 

 

 

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Kardinal Schönborn gab seinerzeit auch folgende menschenverachtende Anweisung: „Mundtot machen ist auch totmachen“, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“

 

 


Als Kandidat (1974 – 1979) des Stiftes Göttweig sprang ich wegen dem Massenmissbrauchstäter Pater Hermann (dem späteren Kardinal Groer) von einem Stiftsturm in die Tiefe und zum Glück überlebte ich. Jahre später, man könnte fast sagen mich nachahmend, sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm in die Tiefe. Einer überlebte seinen Sprung nicht. Seit Mitte der 1970er Jahre rede ich offen über das Treiben Groers und informierte auch Abt Lashofer über Groers sexuelle Abartigkeiten. Dass ich dabei aber eine Vertuschungsaktion auslösen sollte, war mir natürlich damals nicht bewusst, weil ich der Meinung war, dass durch mein mutiges Auftreten gegen Groer sofort (Mitte der 1970er Jahre vorgegangen werde. Doch 20 Jahre (1995) nach meinen ersten Meldungen (1975) über Groers Treiben, da war er schon einige Jahre Kardinal, wurden die Vorwürfe endlich anhand weiterer Opfer von den Medien aufgegriffen.

 

 


Kardinal Christoph Schönborn antwortete am 14.9.2016 am Ende eines Interviews in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“ Diese Fürsprecherei ist die Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung:

 

 

 

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Jährlich wird an Groers Todestag eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. abgehalten und Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder. Ich zeige auf meinen Blogs auch etliche Fotos über dieses unglaubliche Schauspiel. Auf den Fotos sieht man auch, dass bis heute schon am Grab des Kardinals sehr viele Votivtafeln (Basis für eine Seligsprechung) angebracht wurden. Göttweig ist nach wie vor nicht bereit öffentlich dazu zu stehen, dass Groer Täter war, und sogar eine diesbezügliche Gerichtsklage von mir wurde abgewiesen, weil der mir zugeteilte Verfahrenshilfeanwalt Göttweig nicht klagen wollte und hinter meinem Rücken alles zum Erliegen brachte.

 

 

 

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Am 20.5.2010, drei Wochen nach deren Entstehung, referierte ich stundenlang vor der Klasnic-Kommission, allerdings nur vor einigen Mitgliedern, u. a. auch darüber, dass sie gegen das Benediktinerstift Göttweig sofort aktiv werden sollen, weil wieder aktuelle Fälle auftauchten (wie Prügelpater usw). Gar nichts wurde gemacht, vermutlich weil es ein Wunsch an die Ex ÖVP Landeshauptfrau Klasnic von ihrem ÖVP Landeshauptmann Kollegen Pröll ist, nichts zu unternehmen, was öffentlich Göttweig schaden könne, zumal ein Sohn von Landeshauptmann Dr. Pröll beruflich für das Stift Göttweig im Bereich Tourismus und Kultur arbeitet. Und unter dem Titel "Klassik unter Sternen" gibt Frau Elina Garanca in Göttweig immer große Stiftskonzerte und die großen Europaforen finden auch immer in Göttweig statt. 

 

 

 

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Bei einem Gerichtsverfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht gegen das Stift Göttweig ging es um Lohn- und Sozialdumping und um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung und um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will. Nach dem Prozess hatte das Stift plötzlich sehr hohe Schulden beim Finanzamt Hollabrunn, trotz großem Zinshausbesitz bis Frankfurt, Riesenwaldbesitz bis tief nach Bayern, Weingütern und den damals noch sehr hohen Anteilen an der Kirchenbank Schellhammer und Schattera (die wurden mittlerweile an das Stift ausbezahlt). 

 

 

 

Abt Luser schickte einem Mönch vor der Gerichtsverhandlung gegen das Stift ein Mail. Der Mönch (Pater) solle sich im Sinne des Stiftes positionieren bei einem "Pflichtteil" und der "Causa Stummvoll", sonst bekäme er keine Pfarre von Kardinal Schönborn, und Schönborn sei informiert. So werden also Mönche angehalten vor Gericht zu lügen, indem sie sich im Sinne des Stiftes zu positionieren haben! 

 

 

 

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Dieser Pater war auch jener, der die Kleinsten der Kleinen im Göttweiger Sängerknabenkonvikt permanent blutig schlug (diesbezügliche Dokumentation ist vorhanden ich informiere darüber seit Jahren, auch Schönborn). Bei der vorher erwähnten Gerichtsverhandlung gegen das Stift Göttweig im Wiener Arbeits- und Sozialgericht hat der Anwalt des Stiftes die Richterin belehrt, dass jeder Abt zu seiner privaten Verfügung sofort und spontan über eigene private Konten verfüge und die Richterin glaubte ihm das nach seinen Ausführungen. Abt Columban Luser (Abt Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar! 

 

 

 

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Kardinal Schönborn und auch Bischof Küng (der Bischof in NÖ ist) sind über alles informiert. Der Sprecher von Bischof Küng, Eduard Habsburg, war sogar auf einer meiner Pressekonferenzen anwesend, wo ich über das permanente kriminelle Treiben im Stift Göttweig lange referierte. Konsequenzen gab es wieder keine, Abt Luser wird sicher seine Freude gehabt haben, aber ich wurde und werde weiter seitens Kardinal Schönborns Umfeld aufs Ärgste denunziert.

 

 

 

Erst 2014 ist wieder ein Benediktiner aus Göttweig mit seinen homoerotischen Neigungen gegenüber Jugendlichen öffentlich auffällig geworden...... Am 1. Oktober 2014 brachte der Standard unter dem Titel „Heikle Tweets: Stift Göttweig zieht Pfarrer ab“ folgenden Artikel (hier sind einige Auszüge daraus):

 

 

 

............."Geh auf den Strich, das lohnt sich in deinem Alter"........In der Jugendarbeit tätiger Pfarrer twittert auf anonymem Account homosexuelle Neigungen.........Über sich selbst postet der Göttweiger Benediktiner und Absolvent des St. Pöltner Priesterseminars auch schon mal: "Fohlen mit Schlappschwanz. Kann nicht mehr" und stellt seinen jugendlichen Tweetpartnern schlüpfrige Fragen: "wenn du schwul wärst, mit wem dann?"...........Auch das Foto eines Buben mit nacktem Oberkörper und umgehängtem Kreuz postet Pater P. ungeniert. Nun hat sich ein besorgter Vater aus der betroffenen Gemeinde an die Plattform "Betroffene Kirchlicher Gewalt" gewandt, "denn wir haben in unserer Gemeinde sehr viele Ministranten und auch meine Kinder kommen einmal in dieses Alter"..................(Ende der Auszüge des Zeitungsartikels).

 

 


Auch 2004 wurde über einen Göttweiger Pater bekannt, dass er bei einer Gastfamilie etwas mit drei Mädchen angestellt hat und wegen Kardinal Groer sprangen mehrere Mönche im Laufe der Zeit von den Türmen des Stiftes Göttweig. Frater Placidus überlebte seinen Sturz nicht, er wurde dabei enthauptet. Groer suchte sehr gezielt Opfer von zerrütteten Elternhäusern aus und etliche davon landeten nur wegen den Groermissbräuchen im Irrenhaus. Abt Clemens Lashofer wurde Anfang der 1980er Jahre zum Abtpräses ernannt. Er war somit der Vorstand aller Benediktinerklöster Österreich und er ist durch dieses Amt verpflichtet gewesen, alle gröberen Vorkommnisse, wie Gewalt, sexueller Missbrauch usw. direkt nach Rom zu melden.

 

 

 

Doch Lashofer half, wie bei Groer in seinem eigenen Kloster Göttweig, lebenslang heftig beim Vertuschen der vielen Missbrauchsfälle in Seitenstestetten, Admont, St. Peter, Kemsmünster usw. mit. Auch bei der päpstlichen Visitation in Göttweig wegen Groer spielte er den Unwissenden und es hat "Aktenvernichtungen in erheblichem Umfang" gegeben. Über diese Doppelzüngigkeit der Kirche mache ich, als klerikales Missbrauchsopfer, seit gut 40 Jahren öffentlich aufmerksam.

 

 


Am 29.4.2013 wurde in der ORF Sendung Kulturmontag das Stift Göttweig mit folgender Sache erwähnt: Der Beitrag handelte von Otto Retter, der von einem Pater (ich habe den Namen nicht genau verstanden), aus dem Stift Göttweig als Knabe beeinflusst wurde. Weiters wurde jener Pater in dem ORF Beitrag als „Closet Queen“ bezeichnet. Ich sah im Internet nach, was der Ausdruck „Closet Queen“ bedeutet. Es ist die  Übersetzung für „heimlicher Homosexueller“. Wie schon erwähnt, das Stift Göttweig war immer schon ein Pool für solche Sachen, was sich auch hiermit wieder einmal bestätigte (im Endeffekt geht es aber in allen Klöstern so zu). Ob es sich um den homoerotisch pädophilen Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer handelt, der ja auch ein Benediktinermönch aus dem Stift Göttweig war, oder um den Göttweiger Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere permanent verführte (vergewaltigte), oder gar um den Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege stünde. Wurde auch Abt Lashofer von jenem Pater in seiner Jugendzeit beeinflusst? Ich staunte nicht schlecht, als ich als „gläubiger Idealist“ während meiner Gymnasialzeit in Horn (ich war u. a. im Horner Priesterseminar Canisiusheim) nach Göttweig kam, und ich in meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer mich aller von Gleichgeschlechtlichen sexuell belästigten wollte, das ging bis zu Groer. Zurück zum ORF Beitrag vom 29.4.2013 der ORF Sendung Kulturmontag über Otto Retter. Im Zuge des Donaufestivals 2013 sollte in Krems ein Pokal verabreicht werden, auf dessen Spitze die Figur von Pater Eward aus Göttweig steht:

 

 

 

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Mit freundlichen Grüßen

 

Michael Tfirst

 

 

 

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P.S. Zum Abschluss formuliere ich auch in diesem Schreiben wieder einmal meine zwei Hauptbitten: Ich ersuche um die Aufhebung der Verjährungsfristen bei diesen vertuschten klerikalen Missbrauchsfällen und für Verfahren gegen die „oberen klerikalen Vertuscher“ gehört für das Vertuschen die Verjährungsfrist ebenfalls aufgehoben! Sie würden staunen, was da alles zum Vorschein kommt. Und die „eine“ große und übergeordnete Untersuchungskommission für solche Sachen, wie ich seit 1999 in unserem Land in unzähligen Briefen an Politiker von diesen forderte, könnte doch auch endlich einmal installiert werden (Ende des Briefes an den Justizminister).

 

  

 

 

Der Sprecher von Kardinal Schönborn, Dr. Michael Prüller (Jurist und Journalist), diffamierte mich als klerikales Missbrauchsopfer erst 2015 öffentlich in der Tageszeitung Kurier.

 

 

 

Ein kurzer Auszug aus dem Kurierartikel: „Enttäuscht zeigt sich Tfirst auch von Groërs Nachfolger, Kardinal Christoph Schönborn….. dessen Büro zahlte Tfirst im Jahr 2004 eine "Entschädigung" von 3.700 Euro ……. dafür musste er jedoch eine Schweigeklausel unterschreiben an die er sich freilich nicht hält ….. In der Erzdiözese Wien ist man über den Fall Tfirst gut informiert.

 

 

 

Schönborn-Sprecher Michael Prüller: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3.700 Euro zahlten, noch nicht." Das Geld sei aus "sozialen Gründen" an Tfirst bezahlt worden. ……

 

 

 

 

 

    

 

 

Die Vorwürfe, die er seinerzeit gegen verschiedene Priester erhoben habe, seien für die Erzdiözese "nicht nachvollziehbar" gewesen. Prüller gesteht aber: "Seit dieser Zeit sind wir, was unsere Verantwortung gegenüber den Missbrauchsvorwürfen betrifft, sehr viel selbstkritischer geworden." (Ende des Auszugs aus dem Kurierartikel). Das ist ein völliger Schwachsinn, weil z. B. 2002 (fast zwei Jahre vorher) in einem Artikel im Standard mit dem Titel „Missbrauch und Kirche" über mich zu lesen war, dass mir Groer sehr nahe kam.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Schweigegeld von Kardinal Schönborn bekam ich erst im Jänner 2004.

 

 

 

 

 

 

    

 

Es ist einfach schrecklich, dass der Kardinalsprecher dann im Februar 2015 und in aller Öffentlichkeit im Kurier behauptet, die Erzdiözese sei 2004 noch nicht über mich als Groeropfer informiert gewesen, wörtlich: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3.700 Euro zahlten, noch nicht."


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 



 

 

 

 

 

























 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich erwähnte auch schon, dass Frau Dir. Prof. Matejka Felden meine Kunstprofessorin war. Bis heute wurden Bilder von mir in mehreren Einzelausstellungen und Gemeinschaftsausstellungen gezeigt.

 

 

   

 

Mein Zyklus „Mozart der Freimaurer“ aus den 1980er Jahren wurde sogar in mehreren Freimaurerlogen ausgestellt, davor war ich der jüngste Freimaurer Österreichs.

 

 

 

Ich trat aber nach einigen Jahren wieder aus, weil mich u.a. die korrupte Geschäftemacherei ("Geschäftsmaurerei") sehr störte.

       

 

Ich wurde 1981 in der gemischten Loge Fama Fraternitatis (damals in der Löwengasse, 1030 Wien) aufgenommen. Jetzt gehört sie zur Hermetica.

 

 

Meine Aufnahme erfolgte aber in den Räumen des gemischten Freimaurerverbandes „Droit Humain“, der damals in der Friedrichstraße (im Haus vom Cafe Museum) seinen Logenplatz hatte.

   

 

Der Architekt Rainer Hajek (ein in Wien lebender Kärntner) von der Loge „Helios“ hat mich seinerzeit dazu gebracht und er war auch mein Bürge (Rainer ist im Jahr 2000 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen).

 

 

Auf jeden Fall habe ich meinen "Tapissprung" noch gemacht. Meinen Austritt (man nennt dies innerhalb der Freimaurerei: Deckung) begründete ich damit, dass mich dieses ungustiöse, einander immer gute Jobs und Geldgeschäfte zuschanzen, völlig abstößt, denn das habe nichts mehr mit dem ursprünglichen Charakter des Ganzen zu tun. Ein anderer Hauptgrund aber, warum ich die Maurerei verließ war auch, weil ich als sexuelles Missbrauchsopfer mehrerer Kirchenleute in meiner Kinder- und Jugendzeit einen lebenslangen Kampf mit der Kirche begann. Denn es war mit ausschlaggebend, was die Missbräuche der Kirchenleute an mir ausgelöst haben.

 

 

Ich wurde leider der erlittenen Missbräuche wegen allergisch auf die Bruderküsse der Freimaurerbrüder. Anfangs war das nicht so stark, aber meine Aversion dagegen stieg je nach der Beherztheit der Bruderküsse mancher Freimaurerbrüder. Den Ursprung der Verabschiedungsbeherztheit führte ich auf einen gewissen Alkoholkonsum mancher Brüder, die nach der Tempelarbeit bei manchen stärker und bei manchen weniger intensiv ausfiel, zurück.

   

 

Aber ich malte zur Ehre Mozarts mehrere Bilder (fast 60 Stück) mit dem Titel „Mozart der Freimaurer“ oder „Danke Mozart“.

 

 

 

Als Mozartmusikliebhaber konnte ich Empfindungen, die Mozart vermutlich während der Aufnahmerituale zu den ersten drei Graden verspürte, ebenfalls spüren. Zu Mozart, der die Welt vorsätzlich durch seine Werke nur verschönern wollte, der so viel Positives geschaffen und uns hinterlassen hat, sagte ich bei den Aufnahmeritualen innerlich mehrmals „danke Mozart“!

 

 

 

1989 präsentierte ich meine Bilder in den gemischten Freimaurerlogen in der Friedrichstraße (im Haus des Cafe Museum). Ich veranstaltete aber mehrere Präsentationen in gemischten Freimaurerlogen des Droit Humain (Hermetica) u. a. in der Loge Fama Fraternitatis, damals noch in der Löwengasse........

 

 

Der Tapis (Logenteppich) in Verbindung mit Planeten war lange Zeit mein Lieblingsthema beim Malen!

   

 

Auf einem Bild von mir ist der Tapis als Hintergrund und davor sind Mozart und Constanze zu sehen. Ich malte sie so, wie zwei Menschen auf einer Plakette als Botschaft für Außerirdische auf der Raumsonde Pioneer 10 dargestellt wurden. Diese gleitet seit 1972 durchs Weltall und sendete bis 2003 Daten zur Erde.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 



 

 

 

 

 

 

 

 

 








John Paul ‘ignored abuse of 2,000 boys’

 

 

 

Cardinal Hans Hermann Groer abused an estimated 2,000 boys for decades without sanction

 

 

 

 

Bojan Pancevski in Vienna and John Follain in Rome

 

 

 

 

The Sunday Times April 4, 2010

 

 

 

 

When John Paul II died five years ago the crowd that packed St Peter’s Square for his funeral clamoured “Santo subito (Saint now)!” in a spontaneous tribute to the charisma of the Polish pontiff.

 

 

 

As the faithful marked the anniversary of John Paul’s death on Good Friday, however, he was being drawn into the scandal over child abuse in the Catholic church that has confronted his successor, Benedict XVI, with the worst crisis of his reign.

 

 

 

 

Allegations that the late pontiff blocked an inquiry into a paedophile cardinal, promoted senior church figures despite accusations that they had molested boys and covered up innumerable cases of abuse during his 26-year papacy have cast a cloud over his path to sainthood.

 

 

 

The most serious claims related to Cardinal Hans Hermann Groer, an Austrian friend of John Paul’s who abused an estimated 2,000 boys over decades but never faced any sanction from Rome.

 

 

 

 

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Cardinal Christoph Schönborn, Groer’s successor, criticised the handling of that scandal and other abuse cases last week after holding a special service in St Stephen’s cathedral, Vienna, entitled “Admitting our guilt”.

 

 

 

Schönborn condemned the “sinful structures” within the church and the patterns of “silencing” victims and “looking away”.

 

 

 

Cardinal Joseph Ratzinger — who became Pope Benedict — had tried to investigate the abuses as head of the Congregation for the Doctrine of the Faith, according to Schönborn. But his efforts had been blocked by “the Vatican”, an apparent reference to John Paul.

 

 

 

Asked by The Sunday Times whether John Paul’s role in the cover-up of abuse should be investigated, Schönborn said: “I have known Pope Benedict personally during 37 years of amiable acquaintance and I can say with certainty that ... he made entirely clear efforts not to cover things up but to tackle and investigate them. This was not always met with approval in the Vatican.”

 

 

 

The Groer affair became public in 1995 when former pupils of an elite Catholic school accused him of sexual abuse.

 

 

 

After an outcry, Groer was replaced and made the prior of a convent. He was never punished and issued only a vague apology in 1998 before retreating to a nunnery where he lived until his death in 2003. Some of his victims were offered “hush money” from the church.

 

 

 

Michael Tfirst, 54, one of Groer’s victims, claims to have reported the abuse to highranking church officials from the 1970s onwards. He says the church paid him £3,300 in 2004 under a contract that obliged him to keep quiet.

 

 

 

“There is no question that Ratzinger knew all the details of reports on abuse within the church, as there is no doubt that John Paul, his superior, took part in a massive and systematic cover-up,” Tfirst said.

 

 

 

John Paul also faced criticism last week from Poland for protecting Archbishop Juliusz Paetz, who was accused of abusing trainee priests. Letters detailing the charges were sent to John Paul’s office and to Ratzinger in 2000 but were ignored. Paetz resigned in 2002 when the allegations became public.

 

 

 

Stanislaw Obirek, a Polish theologian and a former Jesuit priest, said: “I believe John Paul is the key person responsible for the cover-up of abuse cases because most of it occurred during his papacy. How can someone who is to blame for this be beatified?”

 

 

 

In America critics pointed out that although Benedict has borne the brunt of criticism over ignoring the scandal of Father Lawrence Murphy, accused of molesting 200 deaf boys at a special school in Wisconsin, Ratzinger had acted on the authority of John Paul.

 

 

 

Another beneficiary of John Paul’s discreet approach was Marcial Maciel Degollado, a Mexican priest known as Father Maciel, who founded a conservative religious order. He was accused by former members of abuse in 1998. John Paul blessed Maciel in the Vatican in late 2004, at a time when Ratzinger was investigating him. A year after Ratzinger became pope, the Vatican ordered Maciel to lead “a reserved life of prayer and penance”, effectively removing him from power.

 

 

 

John Paul was also accused of ignoring controversy over John Magee, a former private secretary to three popes including the Polish pontiff, who named him Bishop of Cloyne in 1987. Late last month Magee was forced to resign after an independent report found that his diocese in Ireland had put children at risk.

 

 

 

In the Vatican the spiralling allegations have prompted a siege-like mentality. Father Federico Lombardi, Benedict’s spokesman, declined to comment on John Paul’s handling of abuse cases. “We’re busy with Easter celebrations, let’s focus on the homilies,” he said.

 

 

 

The Polish cardinal Stanislaw Dziwisz, John Paul’s private secretary for four decades, rejected as “unfair and misleading” any attempt to distinguish between the approaches of the two popes to abuse cases. “Benedict is strongly committed to clearing things up, like a father,” Dziwisz told La Repubblica, the Italian newspaper.

 

 

 

In Europe there are signs of the faithful turning their backs on the church in large numbers. In Austria alone more than 20,000 Catholics left the church in March.

 

 

 

In America there was a furious response by Jewish groups to a Good Friday sermon by Father Raniero Cantalamessa, Benedict’s personal preacher, in which he compared the wave of attacks on the church to anti-Semitism.

 

 

 

Rabbi Gary Greenebaum, of the American Jewish Committee, protested: “So far I haven’t seen Saint Peter burn. The Vatican is trying to turn the persecutors into victims.”

 

 

 

John Paul was expected to be beatified in October but the process may be delayed. A French nun who appeared to have been miraculously cured of Parkinson’s disease through his intercession has reportedly been found to be suffering from a different illness.

 

 

 

 

Giancarlo Zizola, a leading expert on the Vatican, said the church officials who had gathered documents and questioned witnesses about John Paul’s suitability for sainthood had examined “negative” aspects of his papacy, including his handling of abuse cases.

 

 

 

 

“There’s no chance of Benedict delaying the beatification because of the abuse scandal,” Zizola said. “On the contrary, I expect he’ll accelerate it.”

 

 

 

Allegations

 

 

Critics say John Paul II:

 

 

 

Failed to encourage bishops to report accusations of paedophilia by priests to the police.

 

 

 

 

Ignored accusations against senior members of the clergy, at times promoting them to higher office.

 

 

 

 

Allowed many priests accused of paedophilia to be transferred to a new diocese without anyone being warned of their record.

 

 

 

 

Decreed that “pontifical secrecy” must apply to cases of sexual abuse in church trials.

 

 

 

Sexual abuse by churchmen in Austria

 

 

 

I, Michael Tfirst, fell to victim of sexual abuse by men of Catholic Church and prosecute them:

 

 

 

On 02 August 2002 wrote Mr Thomas Rottenberg the following about me in the Austrian daily paper “Der Standard”: “Abuse and Catholic Church: victim threatens to reveal several names” “They won’t know what day it is.” If Michael Tfirst would really “tell about everything what took place” the scandal caused by the former archbishop Hans Hermann Groer would be void in comparison with this. “I will blow up hundreds of clerics”, threatens the 46-year-old Tfirst in an interview with “Der Standard”. Tfirst also would be able to add some more details and names to his anyhow high-explosive letter to Christoph Cardinal Schönborn. Meticulously Tfirst describes in his writing (which has 7 pages) how he was sexual harassed by a sexton in his home presbytery in Vienna when he was a boy. Also how he later (in the age of 17) was forced to do intimate massage activities for a priest who became famous due to his work at circuses. And moreover how the latter Cardinal Groer came “very close” to him. Further unveilings could Tfirst always supply at a later date: stories about suicides from colleagues of the priest seminary of Roman Catholic priests (triggered by abuses). His two attempted suicides at the Benedictine monastery Göttweig “because they chased after me”. Stories in which occur names of today active men of Catholic Church in authority too. Michael Tfirst suffers bulimia since his youth. “Nobody believed me for decades” he says and adds that his objective is not just to receive late justice (abridged version of the article.)

 

 

 

 

I signed by the lawyer of the Cardinal Schönborn the following text as a settlement out of court:

 

 

 

“Mr Tfirst receives an amount of € 3,700 paid out from the archdiocese Vienna without the acknowledgment of a statutory duty in relation to this. This sum settles all claims from all possible legal titles which are connected with those facts of the matter described by Michael Tfirst. Those are namely sexual abuse and harassment through priests or full-time or honorary employees of the Roman-Catholic church. Mr Tfirst declares to assert no demands on facilities of the Roman-Catholic church, its employees or representatives in future. He commits himself to mention (especially to publish) none of the incidents described by him in front of third parties (or in any way which they could notice).”

 

 

 

 

Afterwards, Cardinal Schoenborn’s personal spokesman and his lawyer proclaimed behind my back that I am a liar. They claim that the money was just intended for a present in order to stop me causing inconvenience. Cardinal Schoenborn appears in public as a friendly, intelligent earl and cardinal. The truth is, even this churchman is two-faced.